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Das 0:0 in Babelsberg fühlt sich wie ein Sieg an

Babelsberg Das 0:0 in Babelsberg fühlt sich wie ein Sieg an

Das Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg war bislang eine uneinnehmbare „Festung“ für die Kicker des FC Schönberg.

Babelsberg. Das Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg war bislang eine uneinnehmbare „Festung“ für die Kicker des FC Schönberg. Viermal waren sie im „Karli“

bisher in einem Pflichtspiel seit 2003 zu Gast, nach allen vier Spielen bei 1:8 Toren traten sie die Heimreise mit leeren Händen an. Nun endete diese Negativserie mit dem 0:0 (die OZ berichtete Sonnabend bereits). Die Gastgeber bestimmte im einzigen Flutlichtspiel der Schönberger in der Hinrunde zwar das Geschehen, doch die Gäste hielten taktisch, kämpferisch und läuferisch dagegen, und das, obwohl die Maurinekicker mit der wohl jüngsten Mannschaft antraten, die jemals in der Vereinsgeschichte aufs Feld lief. Von den insgesamt 14 eingesetzten Akteuren waren bis auf Torhüter Jörg Hahnel, Kapitän Anton Müller und Marcus Steinwarth alle anderen elf U23-Spieler. „Wir sind sehr stolz und glücklich, gerade in Anbetracht unserer nicht ganz einfacher Personalsituation. Und die hatte sich unmittelbar vor der Abfahrt noch verschärft, denn mit Daniel Halke, der bislang 61 Punktspiele für den FC 95 bestritten hat, fiel der Abwehrchef (Schüttelfrost/Grippe) aus. Für ihn schmiss Trainer Rietentiet den 19-jährigen Maximilian Marquardt ins kalte Wasser. Und der Youngster machte seine Sache in der Innenverteidigung in seinem ersten Spiel über 90 Minuten nach erst einem Kurzeinsatz richtig gut. Zudem gaben Eric Birkholz und Ricardo Radina, beide fast seit Saisonbeginn verletzt, ihr Regionalliga-Debüt. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir relativ wenig große Chancen zugelassen“, lobte Trainer Rietentiet die Arbeit in der Defensive. Auf der anderen Seite hatten die Gäste aber durchaus die eine oder andere Chance, selbst ein Tor zu erzielen.

In der 20. Minute verpasste Lukas Scherff zum Beispiel eine Eingabe von Marcel Rausch nur um Zentimeter. Nach dem Leon Dippert kurz zuvor elfmeterreif gefoult worden war, der Pfiff aber ausblieb, hatte der Angreifer in der 72. Minute die größte Chance der Gäste. Allein mit einem Abwehrspieler aufs Tor zulaufend entschied er den Zweikampf für sich und tunnelte den SVB-Keeper. Doch das Schiedsrichtergespann hatte ein Foul von Dippert gesehen. „Wir waren taktisch, läuferisch und kämpferisch heute top drauf. Dieses 0:0 tut uns nach den drei Niederlagen zuletzt richtig gut. Es ist ein Punkt der Moral, der sich wie ein Sieg anfühlt“, so Trainer Rietentiet. In der fünften Minute der Nachspielzeit erhielt der Punktgewinn aber noch einen bitteren Beigeschmack durch die Rote Karte für Gordon Grotkopp.

Thomas Groth

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