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Das war nicht der Tag des FC Schönberg

Zittau Das war nicht der Tag des FC Schönberg

Maurinekicker verlieren völlig verdient beim FC Neugersdorf 0:3 – Sonntag geht es gegen Lok Leipzig

Zittau. Unsanft auf den Boden der Realität wurde gestern Nachmittag Fußball-Regionalligist FC Schönberg zurück geholt. Von der mit knapp 600 Kilometern weitesten Auswärtsfahrt der Saison kehrten die Maurinekicker in der Nacht mit leeren Händen nach Hause zurück. Nach dem 1:3 bei Hertha BSC II und dem 1:1 beim FSV Luckenwalde kassierte das Team von Trainer Axel Rietentiet beim FC Oberlausitz Neugersdorf im dritten Auftritt in fremden Gefilden die zweite Niederlage und geht damit auch im dritten direkten Vergleich mit dem Team von Trainer da Silva leer aus. „Wir haben zurecht in dieser Höhe verloren und hätten wahrscheinlich noch Stunden spielen können und kein Tor geschossen“, so das nüchterne Fazit von Schönbergs Trainer Rietentiet. „Wir konnten in keiner Phase an die Leistung vor einer Woche gegen Energie Cottbus anknüpfen“.

Im Gegensatz zum letzten Heimauftritt gegen den Drittliga-Absteiger musste er sein Team zwangsläufig durch die schwere Verletzung von Niklas Tille (Kreuzbandriss) umstellen. Für ihn gab Maurice Eusterfeldhaus auf der linken Abwehrseite sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Auf die rechte Abwehrseite beorderte Rietentiet Marcus Steinwarth. Neben Tille fehlten natürlich auch Okada (Achillessehnenriss), Istefo (Innenbandriss), der sich aber schon wieder im Aufbautraining befindet, Birkholz und Torjäger Henry Haufe, der nach wie vor Knieprobleme hat. Nach einem relativ guten Beginn der Gäste hatte Leon Dippert in der 10. Minute die erste Möglichkeit, doch sein Schuss aus gut 18 Metern ging am Tor vorbei. Nur 120 Sekunden später nahm das Schicksal der Schönberger dann aber frühzeitig seinen Lauf. Florian Esdorf versuchte zwar den auf das Tor zu rollenden Ball noch vor der Linie zu retten, doch der Schiedsrichter-Assistent signalisierte sofort, dass die Kugel die Torlinie schon in vollem Umfang überschritten hatte und der FC Oberlausitz führte mit 1:0. Schon im Vorfeld hatte Rietentiet davor gewarnt, dass die Gastgeber wesentlich mehr Qualität haben, als es der aktuelle Tabellenstand aussagt. Und er sollte recht behalten, denn nach dem 0:1 aus Sicht der Nordwestmecklenburger lief bei ihnen nicht mehr viel zusammen. In der 21. Minute können Hahnel und Esdorf gemeinsam gerade noch das 2:0 verhindert, doch nach gut einer halben Stunde war es dann Jaroslav Dittrich, der Hahnel keine Abwehrchance lässt und so frühzeitig die Weichen für sein Team stellt. Nach der Pause stellte Rietentiet dann auf Dreierkette um und versuchte damit noch die Wende. Doch auch das brachte nicht viel. Ein Kopfball von Max Rausch (49.) und ein Schuss von Marcel Rausch (73.), den der Torhüter glänzend pariert, waren die einzige nennenswerten Chancen der Gäste. Unmittelbar danach machte Marek mit dem 3:0 dann endgültig den Deckel drauf. „Heute war ein Tag, an dem nicht viel ging. Aber solche Tage gibt es nunmal. Das war nicht gut, das wissen auch die Jungs. Jetzt heißt es Mund abputzen und volle Konzentration auf das nächste Heimspiel“, so der Schönberger Trainer nach dem Hitzeduell bei tropischen Temperaturen von mehr als 30 Grad.

Und auch dieses vierte Heimspiel hat es in sich. Am kommenden Sonntag, den 18. September, gastiert dann der Traditionsclub 1. FC Lok Leipzig im Palmberg-Stadion. Angepfiffen wird die Partie um 13 Uhr.

Thomas Groth

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