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Drittliga-Handballerinnen starten mit Heimniederlage

Wismar Drittliga-Handballerinnen starten mit Heimniederlage

TSG Wismar - SFN Vechta 25:30 / 480 Zuschauer waren in der Sporthalle dabei

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TSG-Spielerin Johanna Brinkies (M.) wir in dieser Szene hart und Kompromisslos von den Spielerinnen aus Vechta in die „Zange“ genommen.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Enttäuschend verlief der Saisonauftakt für die Wismarer Drittligahandballerinnen gegen den Aufsteiger SFN Vechta. Nach einem insgesamt durchwachsenen Auftritt unterlag die TSG Wismar den Gästen mit 25:30 (12:13) und steht nun in den nächsten Spielen bereits unter Zugzwang.

Statistik

TSG Wismar: Steiner, Schultz - Steffen, Berger, Brinkies 1, Tegler 2, Bibow 5, Martin, Blum 1, Dürl, Powierski 5/2, Lück 2, Erdmann 9/5

Siebenmeter: Wismar 8/7, Vechta 10/10

Strafminuten: Wismar 12, Vechta 10

Zuschauer: 480

Nachdem im Vorfeld noch über die Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften spekuliert wurde, ist nach diesem ersten Spieltag zumindest klar, dass sich mit Vechta ein starker Aufsteiger in Wismar präsentiert hat und die TSG erneut vor einer schweren Saison in der dritten Liga steht. Diese Befürchtung muss man auf jeden Fall haben, wenn die Wismarerinnen in den kommenden Begegnungen nicht an ihrer Abschlussschwäche arbeiten.

Spielerisch und kämpferisch boten sie phasenweise eine ordentliche Leistung, ließen allerdings im Angriff zu viele klare Torchancen liegen und boten damit den Gästen immer wieder die Möglichkeit, zu leichten Toren zu kommen. Insbesondere zu Beginn der zweiten Spielhälfte, als Vechta nach dem 14:14-Ausgleich (33.) mehrere Wismarer Unzulänglichkeiten innerhalb von fünf Minuten zu einem spielentscheidenden Zwischenspurt auf 14:19 (38.) auszunutzen wussten, fiel die mangelnden Chancenverwertung ins Gewicht.

Dabei begann Wismar couragiert, ging in der Anfangsphase mehrfach in Führung, fand allerdings in der Deckung zunächst keinen Zugriff auf die körperlich deutlich überlegenen Gäste, die in dieser Phase hauptsächlich durch Siebenmeter erfolgreich waren. Erst zum Ende der ersten Halbzeit funktionierte die Zuordnung in der Abwehr besser und die TSG konnte einen zwischenzeitlichen vier Tore Rückstand (9:13/24.) zur Pause bis auf einen Treffer verkürzen. Knapp zehn Minuten ohne Gegentreffer aus dem Spiel heraus machten eigentlich Hoffnung auf eine Fortsetzung in der zweiten Hälfte, doch das Gegenteil traf bekanntlich ein.

In der Schlussphase der Begegnung mühten sich die Wismarerinnen sichtbar, allerdings war ihnen die Verunsicherung deutlich anzumerken. Zahlreiche einfache Fehler machten eine erfolgreiche Aufholjagd kaum mehr möglich. Ein sichtlich unzufriedener Menc Exner machte den Anwesenden mit seinem ersten Satz auf der Pressekonferenz allerdings Hoffnung auf Besserung: „Wir haben heute unser wahres Leistungsvermögen einfach nicht abrufen können“, lässt zumindest den Schluss zu, dass es seine Spielerinnen deutlich besser können, als am Samstag zum Saisonauftakt angedeutet. „Wenn man seine Chancen, von denen wir uns heute durchaus einige erspielt haben, nicht nutzt, kann man so ein Spiel nicht erfolgreich bestreiten“, legte er den Finger in die Wunde und den Fokus auf die Trainingsarbeit in der kommenden Woche.

Am nächsten Wochenende erwartet die Exner-Schützlinge die nächste schwere Aufgabe, wenn sie zum Staffelfavoriten TV Oyten reisen. Der TVO gewann sein Auftaktspiel beim TSV Travemünde mit 27:25, wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und wird für die TSG zu einem echten Gradmesser werden.

Martin Nowack

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