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Einsatz bis zum Schluss bleibt ohne Erfolg

Wismar Einsatz bis zum Schluss bleibt ohne Erfolg

TSG Wismar verliert gegen HC Empor Rostock II 25:26

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Torben Hasse (M.) gehörte zu den auffälligsten Spielern im Team der TSG Wismar. Er traf insgesamt sechsmal ins gegnerische Tor und war damit zweitbester TSG-Schütze.

Quelle: Foto: Daniel Koch

Wismar. Handball-MV-Liga-Männer: Enttäuschte Gesichter trugen die Spieler der TSG Wismar nach dem Abpfiff der Begegnung gegen die Reserve des HC Empor Rostock. Nicht ein Ausgleich oder eine Führung gelang der TSG in diesem Spiel und so mussten sie sich, trotz gutem kämpferischen Einsatz, am Ende den Gästen mit 25:26 geschlagen geben.

Das Team der TSG Wismar hatte sich für sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des HC Empor Rostock viel vorgenommen. Mit einem Sieg wollten sie den Anschluss an die vorderen Ränge in der Liga halten und von der Papierform war dies auch möglich. Aber der Tabellenplatz der Gäste hatte nicht so viel Aussagekraft, davor warnten auch die Verantwortlichen auf Seiten der Gastgeber. Und das bekam die Wismarer Mannschaft zu Spielbeginn auch gleich zu merken.

Zwar arbeitete die Abwehr von Beginn konzentriert und der Angriff erspielte sich auch gute Chancen, doch diese wurden allesamt von Paul Porath im Tor der Gäste zunichte gemacht. Beim 0:3 aus Sicht der TSG nahm Trainer Sven Hünerbein bereits in der 9. Minute eine Auszeit. In dieser forderte er mehr Qualität in den Abschlüssen und noch mehr Vorbereitung der Angriffsaktionen.

Beim 1:4 nach zehn Minuten konnten die meisten der knapp 160 Zuschauer den ersten Treffer der Heimsieben bejubeln. So langsam kam das Spiel der TSG ins Rollen, auch durch den Einsatz von Tom Koop, der nach der Verletzungspause auf der rechten Außenbahn für Torgefahr sorgte. Aber dem Rückstand aus der Anfangsphase liefen die TSG-Männer weiterhin nach, weil sich Efthymios Iliopoulos auf Seiten der Rostocker als sicherer Schütze erwies. Mit 9:11 zur Pause waren die Wismarer aber weiterhin im Spiel.

Doch wie in der ersten Hälfte, war es auch die Gäste, die die ersten Tore in Halbzeit zwei warfen. Beim 9:13 lag die TSG wieder deutlicher in der Verfolgerrolle. Daraufhin wurde die Abwehr umgestellt und Iliopoulos in Manndeckung genommen. Doch ein Erfolg wollte sich damit nicht einstellen, was auch durch falsche Entscheidungen im Gegenstoß und Angriff bedingt war. Es gelang einfach nicht, mal den Anschlusstreffer zu erzielen, dies hätte mit der Unterstützung von den Rängen neue Kräfte freigesetzt. Und auch die aufwendige Arbeit im Abwehrzentrum von Hannes Jehring und Janes Farwick blieb zu selten belohnt. Dadurch sah sich die TSG beim 19:23 weiterhin in Rückstand und alles lief auf einen Sieg der Gäste heraus, weil Julius Porath das Spiel seiner Mannschaft auch gut lenkte. Aber wenn die TSG-Männer etwas auszeichnet, dann ist das der Kampfgeist bis zum Schluss und dieser machte auch dieses Spiel noch einmal sehr spannend. Beim 23:24 waren sie erstmalig bis auf einen Treffer am HCE dran, aber dieser gab seine Antwort zum 23:26. Da waren noch drei Minuten zu spielen und mit der Auszeit der TSG sollte ein letzter Versuch gestartet werden, wenigstens einen Punkt zu holen. Und tatsächlich, beim 25:26 war dieser wieder möglich. Noch 18 Sekunden und offene Manndeckung, Andreas Link hält den Ball eines Rostockers und die TSG kommt nochmal in Ballbesitz. Aber zum Ausgleich reicht es dann nicht mehr und die Spieler verlassen enttäuscht die Platte. „Wir haben schon viele knappe Spiele für uns entscheiden können, heute war das Glück auch verdientermaßen auf Rostocker Seite“, so TSG-Trainer Sven Hünerbein nach dem Schlusspfiff der Schiedsrichter. TSG spielte mit: Robitt, Link; Farwick 2, Hasse 6, Boos, Dettmann, Schrimpf 4, Lübkemann, Jehring 2, Maeke, Borchardt, Büscher, Koop 11/6

Sven Meyer

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