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Endlich: Erster Sieg im vierten Anlauf

Heidmark Endlich: Erster Sieg im vierten Anlauf

Die Handballerinnen der TSG gewinnen das Kellerduell gegen Schlusslicht Heidmark mit 19:16 – Am Sonnabend gastiert Spitzenreiter Harrislee in Wismar

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Feiert morgen ihren 18. Geburtstag: Henrike Bibow setzt sich in dieser Szene energisch gegen zwei HSG-Spielerinnen durch. Fotos (2): wismarfoto

Heidmark. In einem wenig ansehnlichen Drittligaspiel haben sich die Handballerinnen der TSG Wismar beim Tabellenschlusslicht HSG Heidmark nach zähem Kampf mit 19:16 (10:8) durchgesetzt und im vierten Spiel die ersten Punkte eingefahren. Für TSG-Geschäftsführer Klaus-Dieter Soldat waren die Punkte „überlebenswichtig in unserer aktuellen Situation“.

OZ-Bild

Die Handballerinnen der TSG gewinnen das Kellerduell gegen Schlusslicht Heidmark mit 19:16 – Am Sonnabend gastiert Spitzenreiter Harrislee in Wismar

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Statistik

Wismar mit: Borkowski - Krohn, Brinkies 1, Kriegsmann, Tegler 5, Bibow 1, Martin, Dürl, Pinkohs 2, Powierski 2, Lück 1, Erdmann 7, Wieck

Siebenmeter: Heidmark 5/2, Wismar 1/0 Strafminuten: Heidmark 10, Wismar 10 Zuschauer: 150

Dass es in diesem Spiel keinen Schönheitspreis zu gewinnen geben würde, war eigentlich schon im Vorfeld klar. Was die beiden bis dahin punktlosen Mannschaften den gut 150 Zuschauern dann in den 60 Minuten boten, hatte nur bedingt etwas mit Drittligahandball zu tun. Die Angst vor dem erneuten Verlieren lähmte beide Teams, die Verunsicherung war förmlich greifbar. Technische Fehler waren keine Ausnahme, sondern die Regel.

Zwar konnte die TSG im Kellerduell wieder auf Vivien Erdmann zurückgreifen, die zwar mit Schmerzen, aber ansonsten ohne Einschränkungen agierte, dafür hatte sich krankheitsbedingt auf der Torhüterposition ein Problem ergeben, sodass sich Antje Borkowski bereit erklärte, noch einmal für die Wismarerinnen aufzulaufen.

Das Spiel begann eigentlich wunschgemäß für die Hansestädterinnen, die sich bereits in den ersten Minuten ein leichtes Übergewicht erspielen konnten und nach knapp zehn Minuten bereits mit 2:4 in Führung lagen. Warum diese Führung und die offensichtliche Tatsache, dass die TSG über die spielerisch reifere Anlage verfügt, keine Sicherheit in das Wismarer Spiel brachte, bleibt rätselhaft. So kämpften sich die Gastgeberinnen mit großer Mithilfe der TSG wieder zurück ins Spiel und gingen beim 7:6 (18.) sogar erstmals in Führung.

Glücklicherweise sorgte der Rückstand für einen Ruck im Wismarer Team. Innerhalb von nur drei Minuten verwandelten die Gäste den knappen Rückstand wieder in eine eigene zwei-Tore-Führung (7:9/21.).

Als Aileen Lück nach 28 Minuten auf 7:10 erhöhte, schien es, als sollte die TSG das Spiel endgültig in den Griff bekommen.

Doch nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel sahen sich die Gäste erneut einem Rückstand gegenüber. Aus dem 7:10 hatte Heidmark kurzerhand ein 11:10 gemacht. Die Wismarerinnen zeigten sich in dieser Phase kopflos und völlig indisponiert. Das Spiel verlor nun immer weiter an Attraktivität und lebte eigentlich nur noch von der Spannung. Glücklicherweise sorgten in der letzten Viertelstunde Svea Pinkohs und Sophie Powierski im Rückraum für Entlastung und brachten mit ihren Toren die TSG wieder auf die Siegerstraße.

In der Schlussphase ließen die Wismarerinnen dann nichts mehr anbrennen und konnten unter dem Jubel der rund 25 mitgereisten Fans die ersten beiden Punkte dieser Saison feiern.

Trainer Menc Exner wirkte kurz nach der Partie noch etwas ratlos: „Ich kann nicht verstehen, warum wir uns das Leben immer wieder so schwergemacht haben. Ein wenig mehr taktische Disziplin und Konzentration und wir hätten hier nicht so lange zittern müssen.“

Am nächsten Wochenende können seine Spielerinnen dann wieder etwas befreiter aufspielen. Mit den ersten beiden wichtigen Punkten im Gepäck erwarten sie den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Harrislee in der Hansestadt. Ob man nach den zuletzt gezeigten Leistungen auf eine Überraschung hoffen darf, bleibt abzuwarten.

Martin Nowack

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