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Endlich: FC Anker stoppt die Talfahrt

Hwianker Endlich: FC Anker stoppt die Talfahrt

2:1 in Luckenwalde — erster Sieg nach 16 Spielen. Doppelpack von Clemens Lange. Trainer Dinalo Adigo hofft auf ein „Wunder von Wismar“.

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Freute sich riesig über den Sieg in Luckenwalde und die beiden Tore, die er erzielt hat: Anker-Spieler Clemens Lange (M.).

Quelle: Knothe

Fußball-Oberliga — Seit dem 15. September letzten Jahres mussten die Kicker des FC Anker in der NOFV-Oberliga auf diesen Tag warten. Am Sonnabendnachmittag war es so weit: Nach 16 sieglosen Spielen feierte das Team um Kapitän Fabian Bröcker mit dem letztlich verdienten 2:1 beim FSV Luckenwalde endlich seinen zweiten Saisonsieg, der neue Hoffnung im Abstiegskampf bedeutet.

Drei Tage nach der Riesenenttäuschung und dem Aus im Landespokal-Viertelfinale beim Verbandsligisten Greifswalder SV war die Mannschaft von Trainer Dinalo Adigo bei ihrem Dreier nicht wiederzuerkennen. Während die Gastgeber meist mit langen Bällen operierten und vor allem Daniel Becker die Anker-Abwehr forderte, hatten die Hansestädter schon im ersten Durchgang ein leichtes optisches Plus, nicht zuletzt durch Stefan Schwandt, der eine sehr gute Partie auf der linken Seite absolvierte. Schon in der 9. Minute hatte Kevin Rosinski Pech, als sein Schuss am Pfosten landete. Im Gegenzug bekamen die Gastgeber einen Eckball, den Daniel Becker schnell ausführte und der zum 1:0 im Anker-Tor landete. Die Gäste zeigten sich aber keineswegs geschockt. Sieben Minuten nach dem Rückstand gelang Clemens Lange per Kopf der Ausgleich. In der 37. Minute hatten die Wismarer dann den Torschrei schon auf den Lippen, doch ein Kopfball von Lange verfehlte sein Ziel nur knapp. Vier Minuten vor der Pause dann Glück für die Gäste, als ein Schuss von Bogdan nur knapp am Tor vorbeiging. Wer nun im weiten Rund gedacht hätte, dass der FSV die Initiative übernehmen würde, wurde eines Besseren belehrt. Auch in der zweiten Halbzeit war zunächst kaum ein Unterschied zwischen den beiden Teams, die zwölf Tabellenplätze und 23 Punkte voneinander getrennt sind, zu erkennen.

Nach gut einer Stunde hatte der sehr agile Torjäger Clemens Lange die nächste große Möglichkeit, seine Mannschaft auf die Siegerstraße zu bringen. Doch er scheiterte am Pfosten. In der 70. Minute legte sich dann Fabian Bröcker einen Freistoß zurecht. Dieser fand Clemens Lange, dessen Kopfball zum umjubelten 1:2 im Luckenwalder Gehäuse einschlug. Davor und danach machte der FSV, der bereits seine dritte englische Woche am Stück absolvierte, zwar Druck, doch der FC Anker blieb bei Kontern gefährlich, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. In der 52. und 71. Minute bewahrte indes Torhüter Sadler sein Team vor dem zweiten Gegentor. „Es ist zwar vermessen, aber wir wollten hier drei Punkte mitnehmen, ein Punkt hätte uns nicht weitergeholfen“, sagte ein glücklicher Trainer Adigo. „Ich hoffe, es war der Anfang vom Wunder von Wismar.“

Die Statistik
FC Anker Wismar: Sadler, Laumann, Unversucht , Ostrowitzki, Schwandt (85. Bernwald), Heckenberger, Bröcker, D. Rosinski, K. Rosinski (79. Schiewe), Topp, Lange

Nächster Spieltag: Sonntag, 28.4., 14.00: FC Anker Wismar—FSV Union Fürstenwalde

Andreas Kirsch

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