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Erster Heimsieg im vierten Anlauf für TSG-Damen

Wismar Erster Heimsieg im vierten Anlauf für TSG-Damen

Wismars Drittliga-Handballerinnen feiern mit dem 28:21 gegen HSG Minden-Nord zweites Erfolgserlebnis in dieser Saison / Vivien Erdmann erzielt zehn Tore

Wismar. Einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf haben die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar am Sonnabend gegen den HSV Minden-Nord gefeiert. Nach einer überzeugenden Vorstellung gewannen sie am Ende verdient mit 28:21 (13:12) und haben nun zwei Wochen Zeit, sich auf die richtungsweisende Partie in Travemünde vorzubereiten.

Bis in die Haarspitzen motiviert schienen die Spielerinnen der TSG von Beginn an, auch wenn die Anfangsphase des Spiels nicht ganz wunschgemäß verlief. So führten die Gäste nach gut fünf Minuten mit 1:3 und hatten zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Mal vom Siebenmeterpunkt getroffen. Doch im weiteren Verlauf fanden die Gastgeberinnen immer besser zu ihrem Spiel.

Die Abwehr bekam nun die notwendige Stabilität und im Angriff wurde zielstrebig mit der notwendigen Ruhe und Übersicht agiert. Lohn der Mühen war die erste Führung (4:3) nach neun Minuten. Leider gelang es den Gästen ein ums andere mal mit schnell vorgetragenen Angriffen, die noch nicht vollständig postierte Wismarer Deckung zu überrumpeln und so zu leichten Toren zu kommen.

Bis zum 8:7 (20.) hielt die Wismarer Führung, bevor Minden seinen stärkste Phase im Spiel hatte. Innerhalb von nur fünf Minuten geriet das bis dahin ansehnliche TSG-Spiel in Wanken und der HSV zog auf 9:11 davon. Im Gegensatz zu den letzten Spielen blieben die Wismarerinnen diesmal allerdings konzentriert und ließen sich von dem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Drei Minuten später hatten sie diesen bereits egalisiert und gingen dank eines Treffers von Sarah Dürl mit dem Schlusspfiff der ersten Hälfte sogar wieder in Führung.

Dass sie diese zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich auf drei Tore ausbauen konnten, war mitentscheidend für den positiven Verlauf der zweiten dreißig Minuten. Zwar ließen sich die Gäste zunächst noch nicht abschütteln und blieben zumindest bis zur 43.Minute beim 18:16 in Schlagdistanz, doch die Schlussphase der Partie gehörte dann nur noch der TSG. Unter dem Jubel der 450 Zuschauer dauerte es nur drei Minuten bis zum vorentscheidenden 21:16. Mit der Erfahrung aus dem Spiel gegen Harrislee ausgestattet, ließen die Wismarerinnen aber trotz der deutlichen Führung nicht locker und schraubten den Vorsprung in der Folge noch weiter in die Höhe. Als die gut aufgelegte Juliane Wieck per Siebenmeter zum 25:17 (53.) traf, war die Partie dann aber endgültig gelaufen. Entscheidenden Anteil daran hatte auch die gute Deckungsarbeit mit einer überragenden Justine Steiner im Wismarer Tor. So konnte sie unter anderem vier der zehn Mindener Siebenmeter entschärfen und sorgte mit ihren tollen Paraden für ordentlich Stimmung unter den Zuschauern.

Die Stimmung bei Wismarers Trainer Menc Exner war nach seinem ersten Heimsieg entsprechend gelöst, wenngleich er verständlicherweise keinerlei Anzeichen von Euphorie zeigte. „Wir haben heute sehr diszipliniert und konzentriert gearbeitet und sind dafür verdientermaßen belohnt worden. Allerdings ist der Sieg nicht viel Wert, wenn wir in zwei Wochen in Travemünde nicht direkt nachlegen. Darauf werden wir in den nächsten 14 Tagen unseren Fokus richten“, machte Exner direkt im Anschluss an den ersten Heimsieg eine klare Ansage.

Martin Nowack

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