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Extremsportler schwimmt von Schwerin nach Bad Kleinen

Bad Kleinen Extremsportler schwimmt von Schwerin nach Bad Kleinen

Martin Tschepe legt die 20 Kilometer lange Strecke in fünf Stunden zurück / Der 50-Jährige sammelt mit der Aktion Spenden

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Ein Selfie nach der Etappe durch den Schweriner See: Schwimmer Martin Tschepe mit Lisa Socke, die den 50-Jährigen mit dem Kajak begleitet hat.

Quelle: Facebook

Bad Kleinen. 20 Kilometer in fünf Stunden. „Damit war ich schneller als erwartet – dank Rückenwind“, sagt Martin Tschepe stolz. Der 50-Jährige Ludwigsburger hat den Schweriner See gestern schwimmend durchquert. Los ging es um 8 Uhr vor dem Schloss, kurz nach 14 Uhr stieg der Baden-Württemberger in Bad Kleinen wieder aus dem Wasser. „Einige kurze Pausen habe ich gemacht“, erzählt der Journalist. „Es war super toll!“

Martin Tschepe schwimmt durch Deutschlands Flüsse und Seen. Der gebürtige Berliner ist auf Sylt und in Ludwigsburg aufgewachsen. Seit seiner Jugendzeit ist das Wasser sein Element. Als Freiwasser- und Langstreckenschwimmer trainiert Tschepe fast jeden Tag. So hat er beispielsweise schon den Neckar durchschwommen (mehr als 300 Kilometer), hat auf einer Kanustrecke den Wellen des Inn getrotzt und stieg im Januar in den eiskalten Wörthersee.

Sein diesjähriges Projekt steht unter dem Motto „Seen-Sucht“. Im April hat der Extremsportler den Plöner See durchquert, im Juni den Ammersee und den Starnberger See, anschließend das Steinhuder Meer bei Hannover und Anfang Juli den Chiemsee in Bayern. „Ich will als Nächstes noch den Plauer See, die Müritz und den Kummerower See schwimmen“, erzählt der Sportler. „Zum Schluss dann noch den Bodensee, aber auf zwei oder drei Etappen aufgeteilt.“

Mit dieser Aktion will Tschepe Spenden für ein BehindertenSchwimmprojekt seines heimischen SV Ludwigsburg sammeln, in dem er seit 1974 Mitglied ist. Der süddeutsche Schwimmverein will Möglichkeiten schaffen, Kurse für behinderte Menschen in sein reguläres Kursprogramm zu integrieren.

Vanessa Kopp

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