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FC Anker kommt mit blauem Auge davon

Schöneiche FC Anker kommt mit blauem Auge davon

NOFV-Oberliga Nord: Zakharchenko rettet in der Nachspielzeit einen Punkt bei Germania Schöneiche

Schöneiche. In allerletzter Sekunde rettet Abwehrspieler Yevghenii Zakharchenko dem FC Anker Wismar bei Germania Schöneiche das Remis. In der Nachspielzeit erzielte der Ukrainer mit seinem Kopfball das 2:2. Jubelnd wurde er danach von seinen Mannschaftskameraden in die Arme genommen und gefeiert.

Am letzten Trainingstag schien noch alles in den richtigen Bahnen zu laufen, doch zur Abfahrt an den Stadtrand von Berlin hatte Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo nur noch vierzehn gesunde Spieler zur Verfügung. Bei Mittelfeldspieler Ivanir Rodrigues war eine Fußverletzung wieder aufgebrochen, Marco Bode überraschte eine Grippe und Alexander Rahmig spielte im Landesligateam. Dafür stießen Dennis Martens und Hannes Köhn wieder zur Mannschaft.

Beflügelt durch den klaren 6:1-Sieg in der Vorwoche gegen Charlottenburg bestimmte der FC Anker in der ersten Halbzeit auch das Spiel. „Gefühlt hatten wir mindestens 60 Prozent Ballbesitz, aber wir haben uns kaum klare Chancen herausgearbeitet. Das war heute unser Manko. Nach dem klaren Sieg der Vorwoche sind wir heute wieder geerdet worden“, so Mannschaftskapitän Philipp Unversucht zur Pause.

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte hatte Erdogan Pini dann einen „Riesen“ auf dem Fuß, doch der Ball versprang ihm, so dass die Hausherren noch zur Ecke klären konnten. Auch die Germanen hatten vor dem Seitenwechsel nur eine Möglichkeit, denn nach Flanke von Tino Istvanic kam Pierre Kruber nicht richtig hinter den Ball. Zur Pause schien Ankertrainer Christiano Dinalo Adigo, die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit Dennis Martens für Marcel Ottenbreit brachte er einen frischen Mittelfeldspieler für die rechte Seite. Und nach einem tollen Pass von Franz-Walther Schlatow auf den gestarteten Erdogan Pini, ließ dieser sich die Chance zur Führung nicht entgehen. Aber es dauerte nur hundert Sekunden, bis der Ausgleich für die Gastgeber fiel. Nach einem Freistoß von der rechten Seite stieg Kruber am höchsten und wuchtete die Kugel links oben ins Eck. Nachdem ein Heber von Khsan Dzhaukhar über den Schöneichener Keeper doch noch auf der Torlinie geklärt wurde, „brannten“ die Germanen. Sie gaben keinen Ball und kein Laufduell mehr verloren und wurden in der 73. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Ankerkeeper Sabri Vaizow zwar noch klären. doch der Ball landete an der Strafraumgrenze auf den Füßen von Kruber und der traf unter die Latte.

In der Schlussphase warf das Anker-Team noch einmal alles nach vorne. Adigo hatte Yevghenii Zakharchenko für Khasan Dzhaukhar in den Angriff beordert und das zahlte sich in der Nachspielzeit aus. Per Kopf traf der Ukrainer nach Flanke von Pini zum umjubelten 2:2 in die Maschen. „Schöneiche hat vor allem in der zweiten Halbzeit eine tolle Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat gekämpft und stand kurz vor dem Sieg. Meiner Mannschaft fehlte spätestens nach dem Rückstand die Spannung und sie war in dieser Phase völlig verunsichert“, so Adigo.

Andreas Kirsch

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