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FC Anker mit Arbeitssieg in Stralsund

Stralsund/Wismar FC Anker mit Arbeitssieg in Stralsund

Wismarer gewinnen 3:0. Clemens Lange muss verletzt raus. Am Mittwoch spielt das Team im Pokalhalbfinale.

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Gefahr im Strafraum der Stralsunder: Nach einer Ecke steigt Anker-Spieler Ivanir Rodrigues hoch, doch die Gastgeber können klären. Nach zuletzt zwei Unentschieden gewannen die Wismarer mit 3:0.

Quelle: Andreas Kirsch

Stralsund. Einen Arbeitssieg hat der FC Anker Wismar vor dem Landespokal-Halbfinale am Mittwoch beim Sievershäger SV eingefahren. Der Zweitplatzierte setzte sich in der Fußball-Verbandsliga mit 3:0 beim FC Pommern Stralsund durch. Allerdings gab es in der Schlussphase der Partie gegen den Drittletzten noch eine Hiobsbotschaft. Denn Torjäger Clemens Lange musste mit einer Zerrung im linken Oberschenkel ausgewechselt werden. Da die Hansestädter bereits dreimal gewechselt hatten, mussten sie in den letzten 18 Minuten in Unterzahl spielen. Ob Lange übermorgen mitwirken kann, ist unklar.

Für die Partie am Strelasund hatte sich Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo einige Überraschungen einfallen lassen. Neuzugang Tom Körner kam zu seinem ersten Einsatz in der Startelf, Daniel Santana rückte auf die linke Abwehrseite, dafür mussten Philipp Ostrowitzki und Jamiro Alvarenga auf der Bank Platz nehmen. Und nach den beiden Unentschieden in den letzten Partien bot Adigo drei Stürmer auf.

Da die Gastgeber in der Tabelle nur auf einem Abstiegsplatz stehen, gingen sie sehr engagiert in die Begegnung und konnten sich durch Daniel Hartz (16.) und Simo Gurlt (32.) zwei gute Möglichkeiten erspielen. Während der Schuss von Gurlt über das Tor zischte, musste sich Anker-Keeper Benjamin Heskamp bei der Chance von Hartz mächtig strecken. Dann die Führung für die Weiß-Roten um Mannschaftskapitän Fabian Bröcker. Der Ball wurde auf Lange gespielt, der legte im Strafraum die Kugel per Kopf auf Marcel Heine ab und er vollendete aus 14 Metern flach ins rechte Eck. Eine nicht unverdiente Führung der Wismarer Elf.

Obwohl die Anker-Crew eine schnelle Vorentscheidung suchte und der Trainer mit Martens und Alvarenga zwei neue Spieler brachte, dauerte es bis zur 65. Minute, ehe das zweite Tor fiel. Felix Dojahn hatte eine Ecke von der rechten Seite gefährlich nach innen geschlagen und der am langen Pfosten stehende Santana drückte den Ball über die Linie. Dieser Treffer war der 70. der Anker-Mannschaft in dieser Saison. Doch die Platzherren gaben sich noch nicht geschlagen und hatten einige sehr verheißungsvolle Aktionen. So hatten sie mit zwei Freistößen Pech. Zweimal wurde die Kugel von der Anker-Abwehr abgefälscht, doch in der 78. Minute kam Heskamp noch mit den Zehenspitzen an das Leder, kurz vor Schluss sprang der Ball vom Innenpfosten in die Arme des Keepers. Doch auch die Gäste hatten gute Einschussmöglichkeiten. Aber Ivanir Rodrigues verzog (62.) und auch Dojahn (72.) setzte den Ball aus Nahdistanz über die Querlatte. In der Nachspielzeit machte es Anker dann besser. Der an der Mittellinie wartende Heine (er bestritt sein 183. Spiel für die Hansestädter) erlief sich einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, lief alleine auf das Stralsunder Tor zu, spielte dann auf den mitgelaufenen Bröcker, der zum Endstand einnetzte.

„Wir haben heute zwar kein berauschendes Spiel geboten, aber wir haben die drei Punkte mitgenommen. Und das alleine zählt. Zudem haben wir bereits am Mittwoch mit dem Pokalhalbfinale ein weiteres ganz schweres Spiel“, so der Kapitän. Die Wismarer gastieren übermorgen um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz von Lambrechtshagen und werden dort vom Sievershäger SV erwartet. Nur drei Tage später, am 29. März, kommen die Randrostocker dann zum Punktspiel ins Kurt-Bürger-Stadion nach Wismar. „Nach dem schweren Spiel am Strelasund sind das zwei weitere absolute Knaller, die da vor uns liegen.

Aber ich weiß, dass meine Mannschaft heiß auf diese beiden Partien ist und unbedingt in das Pokalfinale will“, so Trainer Christiano Dinalo Adigo.

FC Anker mit: Heskamp — Kaesler, Schwandt, Santana — Körner (51. Martens) — Rosinski (51. Alvarenga), Bröcker, Rodrigues (71. Sedoc) — Heine, Lange (72. verletzt ausgeschieden), Dojahn

Wir haben zwar kein berauschendes Spiel geboten, aber die drei Punkte mitgenommen.“Anker-Kapitän
Fabian Bröcker

 



Andreas Kirsch

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