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FC Anker steht in Fürstenwalde vor schwerer Aufgabe

Wismar FC Anker steht in Fürstenwalde vor schwerer Aufgabe

Wismars Oberliga-Fußballer reisen am Sonntag zum Tabellenzweiten / Kapitän Fabian Bröcker hofft auf ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk

Wismar. Sechs Siege in den sieben Spielen der Rückrunde, zweitbestes Team der zweiten Halbserie hinter Hertha Zehlendorf, 35 Zähler auf dem Konto und Tabellenplatz fünf: Mit dieser tollen Bilanz reisen die Oberliga-Fußballer des FC Anker Wismar am Sonntag zum zweitplatzierten FSV Union Fürstenwalde. Im Friesenstadion in der Hangelsberger Chaussee 1 pfeift Schiedsrichter Tony Schuster (Wittichenau, Landesverband Sachsen) die Begegnung um 14 Uhr an.

 

OZ-Bild

Der in der Winterpause vom 1. FC Magdeburg zum FC Anker Wismar gewechselte Thomas Kenneth Eze (2. v. r.) hat sich mittlerweile in die Stammelf des Oberligisten gespielt.

Quelle: Daniel Koch

Meine Mannschaft geht mit breiter Brust in das Spiel.“Christiano Dinalo Adigo, Trainer des FC Anker

Der Tabellenposition nach gehen die Gastgeber als Favoriten in die Partie, denn die Brandenburger liegen nach dem 2:0-Sieg am Mittwochabend beim 1. FC Frankfurt zwei Zähler hinter Spitzenreiter Hertha 03 Zehlendorf. Aber die Union-Elf ist auch verwundbar, wie das Duell am letzten Sonntag in Malchow bewies. Dort musste das Team von Matthias Maucksch eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Nach den Worten des Trainers sei ein Sieg möglich gewesen. „Doch wer so viele gute Chancen wie wir vergibt, darf sich am Ende nicht wundern, ohne etwas Zählbares dazustehen. Das ist schon ärgerlich.“ In Frankfurt sollte es „unser Anspruch sein“, einen Dreier zu holen, so Maucksch. Und mit seiner Aussage sollte der Ex-Bundesligaprofi recht behalten, denn im Nachholspiel konnte sich sein Team durch Tore von Christian Mlynarczyk und Will Siakam durchsetzen.

„Meine Mannschaft hat sich optimal auf die Partie gegen Fürstenwalde vorbereitet und geht mit breiter Brust in dieses Spiel. Die bisher einzige Niederlage der Rückrunde bei Tennis Borussia haben wir uns ja auch selbst zuzuschreiben. Einen Punkt hätten wir von dort mitbringen müssen. Aber wir müssen so konzentriert in der Abwehr stehen wie in der Vorwoche gegen Lichtenberg, als wir über eine Stunde in Unterzahl spielen mussten und unser Gehäuse trotzdem sauber gehalten haben“, sagt Trainer Christiano Dinalo Adigo. Dem Trainer des FC Anker steht für die Partie beim Regionalliga-Aspiranten fast das gleiche Aufgebot wie vor einer Woche zur Verfügung. Zum Kader gehört auch Philipp Ostrowitzki, der gegen Lichtenberg sein 100. Punktspiel für Anker absolvierte (36-mal in der Verbandsliga, 64-mal in der Oberliga). Fehlen wird allerdings Marco Schuhmann, der gegen Lichtenberg die Rote Karte gesehen hatte. Über die Dauer seiner Sperre hatte das Sportgericht des NOFV bis gestern noch nicht entschieden.

Heute gratuliert das Oberliga-Team seinem Kapitän. Fabian Bröcker feiert seinen 33. Geburtstag. „Ein Sieg oder zumindest ein Punkt wäre als nachträgliches Geburtstagsgeschenk natürlich super“, blickt Bröcker auf die schwere Auswärtspartie.

Der 23. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord beginnt am heutigen Freitag mit dem Derby zwischen dem FC Strausberg und Victoria Seelow. Am Sonnabend stehen die Partien zwischen dem SV Lichtenberg 47 und dem 1. FC Frankfurt sowie zwischen dem Brandenburger SC 05 und Malchower SV auf dem Programm. Alle anderen Spiele werden am Sonntagnachmittag ausgetragen.

Von Andreas Kirsch

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