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FC Schönberg erkämpft zu neunt einen Punkt

Schönberg FC Schönberg erkämpft zu neunt einen Punkt

Was für eine Moral des FC Schönberg gestern Nachmittag. Trotz zweier Spieler weniger auf dem Rasen und einem 0:1-Rückstand reichte es für die Mannschaft von Trainer ...

Schönberg. Was für eine Moral des FC Schönberg gestern Nachmittag. Trotz zweier Spieler weniger auf dem Rasen und einem 0:1-Rückstand reichte es für die Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet noch zu einem Punkt gegen Viktoria Berlin. Der eingewechselte Bastian Henning traf in der Nachspielzeit zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich. Nach seinem feinen Heber bedankten sich die Grün-Weißen Spieler, Trainer, Fans und Betreuer aber nicht nur bei dem 32-jährigen Stürmer, sondern auch bei Torwart Jörg Hahnel. Es läuft die 90. Minute. Schönberg wirft seit gut zehn Minuten alles nach vorne. Immer wieder lange Bälle. Schönbergs Abwehr steht fast an der Mittellinie. Hinten spielt der Aufsteiger bedingungslos auf abseits. Auch diesmal. Linienrichter Andy Stolz lässt die Fahne jedoch unten. Viktorias Stürmer Martin Zurawsky läuft alleine auf Torwart Jörg Hahnel zu. Der bleibt lange stehen, verkürzt den Winkel geschickt und wirft sich anschließend wagemutig in den Ball, der vom Schienbein Zurwaskys ins Toraus rollt. Den anschließenden Abstoß führt der FC-Keeper schnell aus. Der Ball wird im Mittelfeld verlängert und kommt zu Bastian Henning, der in seinem ersten Auftritt im Palmbergstadion nach seiner langen Verletzung das fast nicht mehr möglich gehaltene 1:1 macht. Unglaublicher Jubel unter den 412 Zuschauern. Torwart Jörg Hahnel liegt auf den Knien, ballt die Fäuste. Überall strahlende Gesichter. Was für ein Fight, was für eine Moral, was für ein Comeback vor heimischem Publikum von Bastian Henning.

Trainer Axel Rietentiet und sein Co-Trainer Axel Giere lagen sich sekundenlang in den Armen. Schönbergs Trainer wischte sich anschließend ein paar Tränen aus den Augen, sagte später: „Da ist eine ganze Menge Last abgefallen.“ Denn nach dem 1:1 bleibt Schönberg in der Rückrunde zu Hause weiter ungeschlagen. Viel wichtiger aber: Der Abstand gegenüber Abstiegskandidat Viktoria Berlin bleibt bei acht Punkten, der Klassenerhalt ist ein großes Stück näher gerückt. „Für uns fühlt sich das Unentschieden wie ein Sieg an“, strahlte Axel Rietentiet bei der Pressekonferenz, auch wenn er mit den ersten 60 Minuten seiner Elf überhaupt nicht zufrieden war. Das war nicht mein FC Schönberg."

FC Schönberg: Hahnel - R. Müller, Halke, T. Schulz, Steinwarth (70. Steinwarth) - Okada (39. Scherff), Gladrow, A. Müller, Rausch, Matern - Haufe (80. Grotkopp)

Tore: 0:1 Trianni (42.), 1:1 Henning (90. +4)

bes. Vorkommn: Ampelkarte für A. Müller (30.), Rote Karte Matern (beide FC Schönberg/56.)

Nächster Spieltag: 5.3., 13.30: ZFC Meuselwitz—FC Schönberg

 



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