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FC Wismar Vikings torkelt dem Abstieg entgegen

FC Wismar Vikings torkelt dem Abstieg entgegen

Grevesmühlener FC machte Aufstieg perfekt / Dynamo Schwerin II erster Absteiger / Am Tabellenende sind noch mindestens fünf Teams gefährdet

Wismar Der 22. Spieltag in der Fußball-Kreisliga war für Klassenprimus Grevesmühlener FC wie gemalt. Während das Team von Trainer Martin Huth seine Vormachtstellung mit einem 4:0-Sieg bei Groß Stieten II untermauerte, bekamen die Kicker vom Tannenberg zudem kräftige Schützenhilfe aus Groß Salitz sowie vom SFV Holthusen, die sich überraschend bei den beiden Verfolgern Warin II sowie Dassow II behaupten konnten und dem GFC somit bereits den vorzeitigen Aufstieg ins Oberhaus des Kreisfußballverbandes Schwerin-Nordwestmecklenburg ermöglichten.

Zurückgemeldet im Aufstiegskampf haben sich still und leise die Kicker aus Schlagsdorf, die nach dem 5:2-Erfolg beim FC Wismar Vikings wieder bis auf vier Zähler zu Rang zwei (Warin II) aufschließen konnten. Im Tabellenkeller ist indes auch die erste Abstiegsentscheidung zuungunsten der SG Dynamo Schwerin II gefallen. Sie konnte sich zwar mit 3:1 gegen Boltenhagen durchsetzen, aber ihren vorzeitigen Abstieg in die Kreisklasse nicht mehr verhindern. Dicht vor dem Abgrund steht nach der Heimniederlage nun auch der FC Wismar Vikings. Nach Lage der Dinge dürfte er seinen bitteren Absturz wohl kaum noch verhindern.

SG Groß Stieten II — GFC 0:4

Das Endergebnis spiegelt keineswegs den wahren Spielverlauf wider, denn die Külzer-Schützlinge agierten gegen den Tabellenführer bis Mitte der zweiten Hälfte gleichwertig, konnten aber nach dem Pausenrückstand drei dicke Möglichkeiten durch Milotzke nicht im GFC-Gehäuse unterbringen. Der Knackpunkt zuungunsten der Hausherren dann in der 69. Minute, als die deutlich effektiveren Gäste mit einem abgeschlossenen Konter von Poschadel zum 0:2 nachlegten. Im Anschluss waren die Stietener dann zu sehr mit sich selbst beschäftigt und erlebten innerhalb von vier Minuten noch einen völlig unnötigen Einbruch.

FC Wismar Vikings — Schlagsdorf 2:5 Die Welk-Schützlinge konnten anhand ihrer personellen Ausfälle nicht an die guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen und kassierten in der zweiten Hälfte noch eine bittere Heimpleite. So ist wegen des Erfolgs von Holthusen bei Dassow II der drohende Abstieg wohl kaum noch zu verhindern. Bis zur Pause konnte das Team die Partie zwar noch recht ausgeglichen gestalten, geriet aber nach gut einer Stunde endgültig auf die Verliererstraße. Im Nachgang machte sich dann innerhalb der Mannschaft bereits die Resignation breit, dass die läuferisch als auch spielerisch besser agierende SGS noch zu einem deutlichen Auswärtssieg nutzte und sich somit wieder ins Gespräch um den zweiten Aufstiegsplatz brachte.

SV Dassow II — SFV Holthusen 1:2

Die Oldenburg-Schützlinge mussten drei Tage nach dem kräftezehrenden 2:6 im Pokalfinale gegen Brüel am Ende eine verdiente Niederlage gegen den SFV einstecken. Bereits nach zwei Minuten leitete Haenning die Führung ein, als er in einen Rückpass von D. Burmeister lief. Zwar keimte nach dem verwandelten Freistoß von Münter wieder Hoffnung im DSV-Lager, doch die besseren Chancen lagen weiterhin aufseiten der Gäste, die noch mit zwei Aluminiumtreffern aufwarten konnten. Der Knackpunkt zuungunsten der Hausherren dann in der 71. Minute, als Westphal die erneute Führung einleitete und Schablewski sich bereits 60 Sekunden später einen kuriosen Platzverweis einhandelte: Er ließ sich lautstark zu einem Disput mit den Zuschauern hinreißen.

Dyn. Schwerin II — Boltenhagen 3:1

Die Gastgeber sorgten zwar für die Überraschung des Tages, konnten aber trotz des verdienten Sieges den vorzeitigen Abstieg in die Kreisklasse nicht mehr verhindern. Die zuletzt stark aufspielenden Ostseebadstädter fanden nie richtig ins Spiel und zeigten sich vor allem im Abwehrbereich sehr anfällig gegen die mit nur langen Bällen agierenden Dynamo-Kicker. Im Nachgang fand der SCB kaum Lösungen, agierte zu ineffektiv gegen das Bollwerk und lieferte zudem seine schlechteste Rückrundenleistung ab.

Von Reinhard Wulf

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