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Fabian Bröcker hängt die Töppen an den Nagel

Wismar Fabian Bröcker hängt die Töppen an den Nagel

Der 33-jährige Kapitän des FC Anker bestreitet am Sonntag sein letztes Spiel für die Hansestädter / Sibrins, Gois, Traore und Andrichenko verlassen den Verein

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Bestreitet am Sonntag sein insgesamt 211. und damit letztes Spiel für die Weiß-Roten: Fabian Bröcker.

Wismar. Vor einem Jahr feierte er mit seinen Team noch ausgelassen den Aufstieg in die Oberliga und verpasste Trainer Christiano Dinalo Adigo eine Bier- und Sektdusche: Fabian Bröcker. Am Sonntag – zum Saisonausklang daheim ab 14 Uhr gegen den 1. FC Frankfurt – kann ihm das gleiche passieren, denn der langjährige Kapitän des FC Anker Wismar hängt seine Töppen vorerst an den Nagel. „Erst einmal gilt meine ganze Aufmerksamkeit meiner Frau und den Kindern, die in den vielen Jahren oft auf den Mann und Papa verzichten mussten, wenn ich beim Training war und mit den verschiedenen Teams auf Tour.“ Aber es ist wahrscheinlich, dass er irgendwann die Fußballschuhe wieder anziehen wird, denn die Anker-Oldies wollen sich bei den Landesmeisterschaften für die „Deutsche Bestenermittlung“ der Ü 32 qualifizieren.

OZ-Bild

Der 33-jährige Kapitän des FC Anker bestreitet am Sonntag sein letztes Spiel für die Hansestädter / Sibrins, Gois, Traore und Andrichenko verlassen den Verein

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Erst einmal gilt meine ganze Aufmerksamkeit meiner Frau und den Kindern.“

Anker-Kapitän Fabian Bröcker

Der am 15. April 1983 in Bad Segeberg geborene Fabian Bröcker stieß am 1. Juli 2008 zum FC Anker. In seiner Jugend spielte er bei Gut Heil Neumünster, Holstein Kiel, beim FC St. Pauli und Hamburger SV, im Männerbereich war er in Hamburg, Elversberg, Aue und Braunschweig aktiv. Zu seiner Vita in Wismar gehören zwei Aufstiege in die Oberliga (2010 und 2015) sowie die Teilnahme am DFB-Pokal mit dem Spiel gegen den Bundesligisten Hannover 96 in Lübeck. Für den FC Anker hat Bröcker 210 Punktspiele absolviert und bisher 113 Treffer erzielt. Damit führt er die interne Bestenliste der Hansestädter an. Nach Spielen liegt er „nur“ auf Platz vier, hinter Dirk Taflo (222), Philipp Aldinger (215) und David Rosinski (213). Der nächste Kandidat auf die magische 200 ist Dennis Martens, der diese Zahl mit einem Einsatz am Sonntag erreichen kann.

Aber beim FC Anker geht nach dem Spiel nicht nur Bröcker andere Wege, sondern mit Abdoul Baraka Traore verlässt ein weiterer Torjäger den Verein. Mit Philip Sibrins, Andre Gois und Yuriy Andrichenko erhöht sich die Zahl der Abgänge auf bislang fünf.

Sportlich können beide Mannschaften völlig befreit aufspielen. Von der Tabelle her müssten die Frankfurter zwar den Weg in die Verbandsliga antreten, doch durch die bevorstehende Eröffnung des Insolvenzverfahrens des 1. FC Neubrandenburg stehen die Vier-Tore-Städter als Absteiger fest und werden in der nächsten Saison in der MV-Verbandsliga spielen. Da es nur zwei Absteiger aus der Regionalliga gibt, müssen aus der Oberliga Nord auch nur zwei Teams die Klasse verlassen.

Personell muss Adigo heute einen Spagat machen, zumal die 2. Mannschaft gleichzeitig das Abstiegsduell bei Hafen Rostock bestreitet. „Wir wollen auf keinen Fall, dass die zweite Mannschaft in die Landesklasse absteigt“, betont der Anker-Trainer.

Andreas Kirsch

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