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Georg Plath gewann in Dabel

1906wi22 Georg Plath gewann in Dabel

Der Poeler war in der Vierspännerkonkurrenz überraschend der Beste.

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Einen sehr guten Tag erwischte der 62-jährige Georg Plath in Dabel. Er gewann die Vierspännerprüfung der Großpferde.

Quelle: Jutta Wego

PferdesportZwei Tage stand die Reithalle von Helmut Deutschkämer in Dabel im Zeichen des Fahrsports. Am 1. Tag wurden im Rahmen von WBO-Wettbewerben für die Ein-, Zwei- und Vierspänner des Kreises Ludwigslust-Parchim Kreismeister ermittelt. Am 2. Tag gab es Kombinierte Hindernisprüfungen der Klasse M mit je zwei Umläufe, bei denen es für die Zweispännerfahrer bei Ponys und Pferden im Finale des Hallencups der MV-Fahrer um die begehrten Pokale ging.

Bei den Vierspännern sah es schon in der 1. Runde nach einem Sieg des Poelers Georg Plath aus. Auch im 2. Umlauf behielt der 62-Jährige die Nerven, nahm die kürzesten Wege, benötigte bei einem Kegelfehler 239,48 Sekunden und siegte mit den Pferden Ulana, Unika, Admiral und Pauli. Hausherr Helmut Deutschkämer wurden mit großem Abstand (290,63 Sekunden bei drei Kegelfehler) Zweiter und der 3. Platz ging mit 295,41 Sekunden nach Kladrum an Fred Dittberner, der sechs Kegelfehler hatte.

Bei den Ponys richteten sich die Blicke zunächst auf Mathias Wolf. Der 16-Jährige aus Muchow bei Neustadt-Glewe, der aus einer begeisterten Fahrerfamilie stammt, hatte mit seinem Schimmelponys zuletzt mehrfach für Aufsehen gesorgt und etliche Fahrer mit Großpferden blass aussehen lassen. Auch in Dabel liefen seine Shetlandponys Carina, Carino, Leo und Sanette, die alle miteinander verwandt sind, wie an der Schnur gezogen. Zwar konnte auch „Matze“, wie er von Freunden genannt wird, einen Kegelfehler im 2. Umlauf nicht verhindern. Mit 216,54 Se- kunden fuhr er aber, wie schon am 2. März in Redefin, einen klaren Sieg heraus und verwies den er- fahrenen Rüdiger Schulz (256,23) aus Neuhof (Poel) und Stefan Rickel (305,41) aus dem sachsen- anhaltinischen Kakerbeck auf die Plätze zwei und drei. Rüdiger Schulz hatte zuvor schon die Ponykonkurrenz der Zweispänner gewonnen und den „Inselfahrern“ damit einen weiteren großen Erfolg beschert. Mit den erfahrenen Ponys Kalina und Fugetsch hatte der 44-Jährige zwar insgesamt drei Kegelfehler. Mit 179,64 Sekunden holte er sich dennoch die goldene Siegerschleife vor Stefan Rickel mit Dover und Folker (192,24). Nachwuchsfahrer Felix Dallmann aus Friedland wurde mit Benita und Nerzhof Tamina Dritter (209,77). Der Hallenpokal bei den Pony-Zweispännern ging nach Alt Meteln an Manfred Groth, der mit seinen Haflingern an allen drei Wertungsturnieren teilnahm und gleichmäßige Leistungen brachte.

Bei den Pferden fing Mathias Engelhard (Siggelkow) mit rasanten Fahrten in Dabel den in der Pokalwertung bis dahin führenden Christian Hornung-Petit aus Woldegk noch ab und holte sich verdient die Pokaltrophäe. In Dabel war der 35-Jährige der Konkurrenz weit überlegen. Obwohl er mit Ramira und Ronja, die sonst von seinem älteren Bruder Steffen gefahren werden, der sich vor dem Turnier im Urlaub befand, in beiden Umläufen je einen Kegelfehler hatte, siegte der für Kladrum fahrende Mathias Engelhard mit einer Gesamtzeit von 175,78 Sekunden. Mit seinem eigenen Gespann (Alena und Makra) hatte er noch einen Kegelfehler mehr und dennoch wurde er mit 192,29 Sekunden auch Zweiter. Mit 208,13 Sekunden wurde Hartmut Priestaff (Bollewick), der nur einen Ball traf, Dritter.

Auch einspännig wurde in Klasse M gefahren. Hier gab es einen Gastgebersieg durch Helmut Deutschkämer, der Pia angespannt hatte und in den beiden Umläufen insgesamt 192,67 Sekunden benötigte.

Reinhard Dahlwitz (Zwei Eichen) wurde mit Rocky F Zweiter (198,44) und knapp dahinter reihte sich mit 199,69 Sekunden Georg Plath mit Banno Cobra ein.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich gewinnen werde.“Georg Plath,

Vierspännerfahrer von der Insel Poel

Franz Wego

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