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Große Umfrage zum Sport in Wismar

Wismar Große Umfrage zum Sport in Wismar

6000 Fragebögen werden verschickt / Institut listet erforderliche Investitionen auf

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„„Viele Menschen sind heutzutage sportlich aktiv, aber nicht mehr nur im Sportverein, son- dern selbst orga- nisiert. Deshalb fragen wir nach unterschiedlichen Sportformen, Anbietern und Sporträumen.“Prof. Jürgen Rode, Institut kommunale Sportentwicklungsplanung

Wismar. In der nächsten Woche werden 6000 Fragebögen an Wismarer Haushalte verschickt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie und wo in Wismar Sport getrieben wird und welche Wünsche es gibt.

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6000 Fragebögen werden verschickt / Institut listet erforderliche Investitionen auf

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Mit der Bürgerbefragung wird der Startschuss zur Sportentwicklungsplanung in der Hansestadt gegeben. Bis Februar 2018 sollen konkrete Ergebnisse vorliegen. Erwartet wird zum Beispiel ein Sanierungsplan, der genau aufschlüsselt, in welche Sportanlagen wie viel Geld investiert werden muss. Die Planung soll darüber hinaus Aussagen liefern, welche Sportangebote von Vereinen gewünscht werden und ob neue Sportstätten erforderlich sind.

Die Umfrage bildet den Auftakt. Per Zufallsstichprobe wurden die 6000 Haushalte ermittelt, die Ende April Post bekommen. Die Fragen lauten zum Beispiel, welcher Sport wo, wie oft und wie intensiv betrieben wird; wer den Sport organisiert (Verein, Fitnesscenter, Krankenkasse, Schule, selber); wie der Zustand der Anlagen eingeschätzt wird und wie wichtig städtische Investitionen erscheinen.

Bei der Entwicklungsplanung kooperiert die Stadt mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam. Die Kosten belaufen sich auf rund 45 000 Euro. Bei der Stadt laufen die Fäden bei Susanne Möller zusammen. Die Abteilungsleiterin Sport hofft, „dass sich möglichst viele Wismarer an der Umfrage beteiligen“.

Parallel zur Bürgerbefragung läuft eine Online-Befragung für Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten. Senator Michael Berkhahn (CDU) leitet eine Arbeitsgruppe, der jeweils ein Vertreter jeder Fraktion der Bürgerschaft, des KreisSportBundes, Jugendparlaments, Seniorenvereins und der Schulen angehört.

Ein zentraler Punkt wird die Erstellung eines Sportstättenkatasters sein. Jede Anlage wird vermessen und baufachlich bewertet, um den Sanierungsbedarf zu erfassen und die Investitionskosten zu schätzen.

Der Nachholebedarf bei der Sanierung der Sportstätten wurde im Dezember 2016 in der Bürgerschaft mit rund 20 Millionen Euro angegeben. Es wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Stadt in den kommenden Finanzplanungen einen Fokus auf die Sportstätten richtet. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und sein Vize Michael Berkhahn verbinden mit der Entwicklungsplanung die Hoffnung auf Fördermittel des Landes. Prof. Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung spricht angesichts der integrierten Planung von einer Vorreiterrolle Wismars.

Michael Berkhahn geht davon aus, dass die Stadt künftig „sehr viel mehr investieren wird als in der Vergangenheit“. Thomas Beyer erklärte gestern, dass die Planung „Grundlage unserer schrittweisen Entscheidung für Investitionen in den Folgejahren“ sein werde. „Stillstand können wir uns nicht leisten“, so der Bürgermeister. Er verwies darauf, dass 2,7 Millionen Euro in die große Sporthalle und 1,3 Millionen Euro in das Kurt- Bürger-Stadion fließen. Die Fritz- Reuter-Grundschule erhält eine neue Turnhalle, auch die neue Grundschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße bekomme eine neue bzw.

sanierte Turnhalle.

Die Befragung

Fünf Altersgruppen werden für die Fragebögen ausgewählt: 10 bis 18 Jahre, 19 bis 26 Jahre, 27 bis 40 Jahre, 41 bis 60 Jahre, 61 Jahre und älter.

In jeder Altersgruppe werden jeweils 600 weibliche und männliche Personen angeschrieben. Die Stichproben basiert auf Daten der Meldebehörde der Stadt.

Die Fragebögen werden Ende nächster Woche verschickt. Es wird gebeten, diese ausgefüllt bis spätestens 19. Mai portofrei mit dem beigefügten Freiumschlag zurückzusenden.

Heiko Hoffmann

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