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Halbzeit bei der Sportlerumfrage

Wismar Halbzeit bei der Sportlerumfrage

Gala-Ehrengast Artem Harutyunyan ist für Bambi-Verleihung am 17. November nominiert

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Wismar. In einer Woche steht fest, wer die Sportler des Jahres in Nordwestmecklenburg sind. Heute ist Halbzeit. „Die Umfrage läuft gut. Damit es spannend bleibt, möchte ich nicht verraten, wer vorne liegt“, so Peter Preuß. Wismars OZ-Lokalchef meint weiter: „Wir wissen ja aus dem Sport, es kann bis zum Schluss viel passieren. Ich drücke allen die Daumen.“

OZ-Bild

Gala-Ehrengast Artem Harutyunyan ist für Bambi-Verleihung am 17. November nominiert

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Einsendeschluss für die Stimmzettel ist Freitag, 18. November, um 12 Uhr. Nur Original-Coupons werden gewertet. Jeder Umfrageteilnehmer kann jeweils eine Stimme verteilt bei Sportler/Mannschaften sowie beim Nachwuchs geben. Verlost werden unter den Einsendungen drei Gutscheine im Wert von 200, 100 und 75 Euro von „expert“ in Wismar mit jeweils einem OZ-Kalender „Schöne Ostsee“ (Platz 1-3) sowie sieben weitere OZ-Kalender.

Die Online-Umfrage der OZ läuft unter www.ostsee-zeitung.de/wismar. Sie endet am Donnerstag, 17. November, um 24 Uhr.

Außerdem gibt es eine Umfrage am Galaabend unter den knapp 600 Gästen.

Als sportlicher Ehrengast wird in diesem Jahr Artem Harutyunyan erwartet. Der 26-jährige Boxer vom Schweriner Olympiastützpunkt, der in Jerewan (Armenien) geboren wurde, gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für Deutschland die Bronzemedaille.

Zwei Tage vor der Sportgala in der Wismarer Mehrzweckhalle findet in Berlin die 68. Gala zum Medienpreis statt (20.15 Uhr, ARD). Dafür ist Artem Harutyunyan, der vor wenigen Tagen aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck das „Silberne Lorbeerblatt“ erhielt, nominiert worden.

Zur Wahl des Publikums-Bambi stehen insgesamt sechs Kandidaten, die in Rio Geschichte geschrieben haben: Neben Harutyunyan sind das die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die Turn-Stars Andreas Toba und Fabian Hambüchen, Kanu-Ass Sebastian Brendel sowie Bahnradsportlerin Kristina Vogel.

Zur Nominierung von Artem Harutyunyan schreibt die Bambi-Redaktion: „Sein Leben war ein Kampf und die Bronzemedaille in Rio ist die Anerkennung für seine Disziplin und Ausdauer . . .

Als Jugendlicher erkennt er im Sport seine Zukunft – und boxt sich im Halbweltergewicht bis in die Weltspitze.“

Die Abstimmung läuft bis 17. November im Internet unter bambi.de. „Alle haben es verdient“, meint Harutyunyan, hinter dem eine interessante Lebensgeschichte liegt. Artem war ein Jahr alt, als seine Familie 1991 aus Armenien flüchtete. Sechs Jahre lang lebten die Harutyunyans in Asylunterkünften in Hamburg, ehe sie im Schanzenviertel endlich eigene vier Wände beziehen konnten.

Die beiden Brüder begannen mit Taekwondo, ehe sie das Boxen erlernten. Im Jahr 2010 zogen sie nach Schwerin. Die gebürtigen Armenier trainieren am dortigen Olympiastützpunkt bei Michael Timm, starten aber weiterhin für den Hamburger Verein TH Eilbeck.

Den Durchbruch bei den Elite-Männern schaffte Artem Harutyunyan 2011, als er erstmals deutscher Meister wurde. Zwei Jahre später gewann er bei den Europameisterschaften im Halbweltergewicht die Bronzemedaille. Seit Oktober 2014 startet der 26-Jährige in dem neu gegründeten Profibereich „APB“ des vom IOC anerkannten Weltverbandes AIBA. Im zweiten Zyklus konnte er sich als APB-Weltmeister für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifizieren und kam mit der Bronzemedaille wieder nach Hause.

Sein Bruder Robert ist die deutsche Nummer eins im Leichtgewicht und Aktivensprecher der Box-Nationalmannschaft.

Die Harutyunyans engagieren sich auch außerhalb des Rings und trainieren mit Flüchtlingen. „Ich möchte ihnen zeigen, dass der Boxsport einem da raushelfen kann und man so selbstständig werden kann und sogar für sein Land eine Medaille holen kann“, sagt Artem Harutyunyan, der zusammen mit seinem Bruder am Donnerstag, 24. November, ab 18 Uhr zu Gast beim OZ-Sporttalk in Rostock ist.

So läuft die Umfrage

Die Sieger bei Sportler/Mannschaften und beim Nachwuchs werden in drei Teildisziplinen gewertet: Leserumfrage der OSTSEE-ZEITUNG, Online-Umfrage der OZ und eine Umfrage unter den Gästen der Sportgala am 19. November.

300 Punkte sind maximal für die Sieger der Umfrage möglich. Denn in jeder Umfrage-Teildisziplin bekommt der Sieger 100 Punkte. Danach wird in Zehnerschritten abgestuft.

Ein Beispiel: Max Mustermann gewinnt bei den Lesern, wird Zweiter bei Online und Dritter bei den Gästen der Gala – macht 270 Punkte.

Prominenz

21 Jahre Sportgala heißt auch, dass viele prominente Sportler begrüßt wurden. Auf der 22. Gala wird der Artem Harutyunyan, Box-Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen begrüßt.

Außerdem waren schon dabei: Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock, Martina Strutz, Franka Dietzsch, Gerd Wessig (alle Leichtathletik), Jens Voigt (Radsport), Britta Kamrau (Schwimmen), Holger Schneider (Handball), Andreas Dittmer, Martin Hollstein (beide Kanu), Jürgen Sparwasser, Joachim Streich, René Rydlewicz, Timo Lange und Heino Kleiminger (alle Fußball) sowie Yuan Pablo Hernandez, Sebastian Sylvester, Ulli Wegner, Fritz Sdunek, Nicole Wesner, Sarah Scheurich (alle Boxen).

Heiko Hoffmann

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