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Handballerinnen wollen zurück in die Erfolgsspur

Wismar Handballerinnen wollen zurück in die Erfolgsspur

Das TSG-Team ist morgen beim TSV Owschlag zu Gast und peilt den fünften Tabellenplatz an.

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TSG-Spielerin Mareen Tegler (M.) kann hier in dieser Szene ungehindert den Ball aufs Tor werfen. Sie und ihre Mannschaftskameradinnen wollen sich morgen in Owschlag für die Hinspielpleite revanchieren.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Nach den beiden Niederlagen gegen den Tabellenführer TSV Travemünde und seinen Verfolger, den HC Leipzig II, wollen die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar beim Tabellennachbarn TSV Owschlag zurück in die Erfolgsspur und sich die wohl letzte Chance auf den fünften Tabellenplatz nicht entgehen lassen. Die Partie wird am morgigen Sonnabend um 19 Uhr in der Owschlager Sporthalle angepfiffen.

Nur mit einem Sieg beim nördlichsten Verein der dritten Bundesliga haben die Hansestädterinnen noch eine realistische Chance auf den fünften Platz, der aktuell vom TSV Owschlag eingenommen wird. Nur einen Minuspunkt trennen die beiden Teams aktuell voneinander, insofern könnte fünf Spiele vor dem Saisonende schon eine gewisse Vorentscheidung im Kampf um die Plätze fallen.

Ähnlich wie den TSG-Frauen ist auch den Owschlagerinnen die lange Wettkampfpause Ende Februar/Anfang März nicht bekommen. Nachdem sie vor der Pause eine Serie von sechs Siegen vorzuweisen hatten, sind sie danach nun schon seit drei Spielen ohne Punktgewinn.

Dass die Partie in Schleswig-Holstein aber dennoch nicht zu einem Spaziergang wird, hat bereits das Hinspiel bewiesen. In einem schwachen Spiel unterlagen die Wismarer Damen im November mit 24:27 (10:13) und würden deshalb nur zu gerne den Spieß im Rückspiel umdrehen. „Wenn es uns gelingt, die Leistungen der ersten Halbzeit gegen Travemünde und Leipzig über 60 Minuten abzurufen, werden wir in Owschlag erfolgreich sein und mit zwei Pluspunkten die Heimreise antreten”, ist sich Trainer Ronald Frank sicher.

In der Tat boten die Wismarerinnen zuletzt vor allem in den ersten 30 Minuten der jeweiligen Spiele tadellose Leistungen mit wenig Fehlern und dynamischem Angriffsspiel. Warum dann jeweils in der zweiten Halbzeit die Konzentration verloren ging und sich die Fehlerquote deutlich erhöhte, kann sich auch Frank nicht erklären: „Eigentlich hat es uns ausgezeichnet, dass wir auch nach hinten raus immer noch Reserven haben und im Schlussspurt ein Spiel gewinnen können. In Buxtehude beispielsweise konnten wir auch in kritischen Situationen noch einmal zulegen. Zu diesem Zustand müssen wir zurückkehren, um weiter erfolgreich zu sein.”

Wünschenswert wäre zudem mehr Konstanz im Rückraum, der deutlich mehr kann, als er in vielen Spielen zeigt. Sporadische Top-Leistungen wechselten sich zuletzt immer wieder mit längeren Aussetzern ab — ein Umstand, der nur bedingt von einer Mannschaft auf diesem Niveau kompensiert werden kann. Hatte man Anfang des Jahres noch das Gefühl, dass sich die eine oder andere Spielerin endlich freigespielt hat, musste man zuletzt einen Rückschritt konstatieren. Doch noch sind fünf Spiele Zeit, um die Lockerheit wiederzugewinnen, ein gutes Spiel morgen in Owschlag würde dabei sicherlich helfen.

 



Martin Nowack

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