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Handballmänner mit neuen Ansprüchen

Wismar Handballmänner mit neuen Ansprüchen

Die TSG spielt in der neuen Saison in der MV-Liga / Langfristig wird die 4. Liga angestrebt

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Die 1. Männermannschaft der TSG Wismar auf der Poeler Kogge (v. l.): Paul Papendiek, Trainer Sven Hünerbein, Hannes Jehring, Tom Koop, Felix Schrimpf, Michael Boos, Philipp Borchardt, Andreas Link (Tor), Swen Büscher, Eric Dörffel, Trainer Maik Robitt, Christoph Berkhahn, Florian Maske, Tom Biebow, Paul Robitt (Tor), Florian Maeke, Alexander Zysk, Janes Farwick, Paul-Eric Naumann, Betreuerin Brigitte Schmidt, Felix Dettmann. Auf dem Bild fehlen: Willem Lübkemann, Björn Wegner, Axel Stender, Lars von Samson (Tor), Torben Hasse.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Abgerechnet wird auf der Platte, doch die Vorzeichen sind so gut wie seit vielen Jahren nicht. Die Männermannschaft der TSG Wismar bestreitet heute ihr erstes Saisonspiel in der Mecklenburg- Vorpommern-Liga beim Stavenhagener SV. Am kommenden Sonnabend wird zum ersten Heimspiel der Stralsunder HV II um 18 Uhr in der großen Sporthalle erwartet. Vieles ist anders in dieser Saison bei den TSG-Männern, die OZ gibt einen Überblick.

Die Liga

Die TSG hat den Aufstieg in die MV-Liga am grünen Tisch geschafft. In der Verbandsliga belegte das Team in der letzten Saison Platz zwei hinter Neukloster, nach den Überkreuzvergleichen mit der Oststaffel in der Endabrechnung den 4. Platz. Das hätte nicht zum direkten Aufstieg gereicht. Dem Antrag der TSG, in der MV-Liga zu spielen, wurde stattgegeben.

13 Mannschaften spielen in der Liga. Absteiger SG Uni Greifswald/Loitz gilt als Favorit, stark werden auch Grimmen und Warnemünde eingeschätzt. Danach gilt: Jeder kann jeden schlagen.

Das Ziel

Trainer Sven Hünerbein: „Wir wollen erst mal in der Liga ankommen und uns möglichst schnell an das Niveau gewöhnen. Am Ende wollen wir in der oberen Tabellenhälfte landen.“ Intern läuft eine Wette unter den Trainern. Inhalt geheim, aber es dürfte in Richtung Podestplatz gehen.

Die Mannschaft

23 (!) Spieler umfasst der Kader. So viele wie noch nie. Von der Mischung her ist fast alles vertreten. Jung, Alt, Wismarer, sieben Studenten, vier Zugänge von Schwerin II. Trainer Maik Robitt: „Wir haben sicherlich ein Leistungsgefälle in der Mannschaft, wir sind dabei, den Abstand zu verringern. Positiv ist, dass dadurch der Konkurrenzkampf stimmt und wir im Training viel probieren können.“

Als Führungsspieler zeichnet sich Linkshänder Tom Koop (27) ab. In der Jugend wechselte der Wismarer nach Schwerin und war dort für die 2. Männer, aber auch für die 1. Männer in der 3. Liga aktiv. Seine Eltern (Olaf und Anke) haben ebenfalls Handball gespielt, Opa Uli war Trainer in Wismar.

Die Trainer

Maik Robitt und Sven Hünerbein – da haben sich zwei gefunden, die lange von einer Zusammenarbeit geträumt haben. Beide kennen sich aus ihrer frühen Jugend, haben viele Jahre in den Jugendmannschaften der TSG zusammen Handball gespielt, später bei den Männern, heute noch bei den Alten Herren. Nach einem Jahr als Trainergespann bei den TSG-Männern wechselte Sven Hünerbein für acht Jahre nach Schwerin. Dort trainierte er unter anderem an der Seite von Ex-Nationalspieler und Olympiasieger Georg Jaunich Jugendmannschaften und die 2. Männer. „Wir sind beide 46, kennen uns seit 38 Jahren und uns vielleicht besser als unsere Frauen“, spaßt Sven Hünerbein. Die Rollen im Trainerteam dürften verteilt sein: Maik Robitt kann poltern und ist der direkte Typ, für den Ausgleich sorgt im Zweifelsfall der Trainerfreund.

Das Umfeld

Hat sich ebenfalls positiv entwickelt. Nach langer Zeit sind alle Altersklassen besetzt, auch wenn die A- und B-Jugend bei der Trainerbesetzung aktuell eine Baustelle ist. Die Männer erhoffen sich mehr Zuschauer. Erstmals wird Eintritt genommen (3 Euro, ermäßigt 1). Jeder Handballer aus dem männlichen Nachwuchs erhält eine Mitgliedskarte für den freien Eintritt zu Heimspielen der 1. Männer.

Ausblick

Die MV-Liga ist die 5. Liga, langfristig wollen die Männer 4. Liga (Ostsee-Spree-Liga) spielen. Sven Hünerbein: „Das ist im Männerbereich sehr attraktiv.“ Dafür müssen aber Sponsoren gewonnen, der Nachwuchs weiterentwickelt werden und die Trainerseite abgesichert sein.

Die Heimspiele der TSG

24. 9. , 18 Uhr: Stralsunder HV II

8. 10. , 18.30 Uhr: Güstrower HV 94

29. 10. , 16 Uhr: SV Warnemünde

5. 11. , 18.30 Uhr: HSV Grimmen

3. 12. , 18.30 Uhr: SV Mecklenburg Schwerin II

17. 12. , 18 Uhr: Ribnitzer HV

21. 1. , 18.30 Uhr: Stavenhagener SV

4. 2. , 18 Uhr: HC Empor Rostock II

25. 2. , 18 Uhr: Schwaaner SV

11. 3. , 18 Uhr: SV Einheit Demmin

25. 3. , 18 Uhr: SG Uni Greifswald/Loitz

8. 4. , 18.30 Uhr: SV Matzlow-Garwitz

Heiko Hoffmann

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