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Lea unterbietet zweimal die WM-Norm

Dassow Lea unterbietet zweimal die WM-Norm

Radsportlerin des RST Dassow sorgt gleich zum Auftakt der neuen Saison für Furore

Dassow. Sie ist zweifache Deutsche Meisterin, fährt im Nationalteam und ist die zurzeit erfolgreichste Radsportlerin Mecklenburg-Vorpommerns: Lea Friedrich vom Radportteam Dassow. Die 16-Jährige besucht seit vier Jahren die Sportschule in Schwerin und hat laut Landestrainer Erich Eichberg eine große Zukunft vor sich. „Im vergangenen Jahr hat sie Zeiten erreicht, die in ihrem Jahrgang noch keiner vor ihr gefahren ist“, schwärmt er, auch Miriam Welte und Kristina Vogel nicht, die Olympiasieger und Weltmeister bei den Frauen sind. Sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße ist die Dassowerin fast nicht zu schlagen. Gleich bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft (2013) in Köln gewann sie Silber im Omnium. Im vergangenen Jahr jubelte Lea über den Titel über 500 Meter Zeitfahren und im Sprint über 750 Meter. Damit gewann Dassowerin erstmals seit 21 nach Kathrin Meinke, die 1997 Junioren-Weltmeisterin im Sprint war, wieder einen Titel bei der weiblichen Jugend für Mecklenburg-Vorpommern. Sogar die Bestzeiten der beiden Juniorenfahrerinnen Pauline Grabosch und Emma Hinze zu unterbieten, war für die Dassowerin kein Problem, sagt Erich Eichberg. Pauline Grabosch ist Weltmeisterin und Weltrekordhalterin über 500 Meter in der weiblichen Juniorenklasse und zusammen mit Emma Hinze auch Weltmeisterin und Weltrekordlerin im Teamsprint.

 

OZ-Bild

Lea Friedrich ist zurzeit die erfolgreichste Radsportlerin in Mecklenburg-Vorpommerns.

Quelle:
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Lea Friedrich ist zurzeit die erfolgreichste Radsportlerin in Mecklenburg-Vorpommerns.

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Mit ihr ist Lea Friedrich zwei Jahre zusammen für das Palmberg Track Cycling Team gefahren. Emma Hinze ist nicht nur Weltmeisterin im Teamsprint, sondern auch weltbeste Juniorin im Keirin und im Sprint, erzählt Eichberg, der weiß, dass auch in Lea sehr viel Potenzial steckt.

Für Lea selbst steht der Spaß des Radsports im Vordergrund. „Deshalb nehme ich das harte Training gerne in Kauf“, sagt die 16-Jährige. Pro Tag trainiert sie zwischen zwei und viereinhalb Stunden.

Meistens zweimal am Tag, morgens vor und nachmittags nach der Schule. „Es ist schon anspruchsvoll, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich bekomme das hin“, sagt die Dassowerin. Neben hartem Training kommen noch zahlreiche Wettkämpfe hinzu. Fast jedes zweite Wochenende tritt Lea Friedrich gegen die Konkurrenz aus Deutschland in die Pedalen, ist von Rostock bis Augsburg bei Rennen am Start.

Anfang März war sie mit anderen Radsportlern vom Team Palmberg Track Cycling Team für zwei Wochen auf Mallorca, um sich auf die in einer Woche beginnende Saison vorzubereiten. Kondition bolzen.

„Unter optimalen Bedingungen“, betont Erich Eichberg, der nicht nur Landestrainer ist, sondern auch Leas Heimcoach beim Radsportteam Dassow. „Lea hat im Trainingslager und bei den ersten Trainingseinheiten auf der Bahn in Rostock schon eine sehr gute Form gezeigt“, freut er sich.

In welcher Form Lea, die im Sommer ihre DM-Titel von 2015 verteidigen will, schon zu Beginn der neuen Saison ist, bewies sie dieser Tage bei der ersten Bahnsichtung 2016 in Frankfurt/Oder.In der Sprintqualifikation über 200m fliegend fuhr die Jugendfahrerin vom RST Dassow mit 11,81 Sek persönliche Bestleistung und unterbot die WM-Norm (12,1 Sek.). Im Sprint der weiblichen Klassen ließ sie der Konkurrenz keine Chance und gewann alle Läufe. Im 500m Zeitfahren konnte die amtierende Deutsche Meisterin sich erneut verbessern und mit 36,44 Sek ebenfalls die WM Norm (37,0 sek.) unterbieten.

Im abschließenden Keirinrennen der weiblichen Klassen setzte sich Lea im entscheidenden Final- Lauf gegen Ihre Gegner souverän durch.

Die Lage in der Fußball-Kreisoberliga

Während Tabellenführer Brüel beim 1:2 in Neuburg seine dritte Saisonniederlage einsteckten musste, wurde auch Verfolger SV Klütz mit einem Remis bei Schiffahrt/Hafen Wismar zur Punktekasse gebeten. Als Nutznießer entpuppten sich die Zetor- Kicker aus Benz, die nach dem 5:3 in Stieten nun wieder die Verfolgerrolle zum Klassenprimus übernahmen.

Ein deutlichen Aufwind war auch im Tabellenkeller zu spüren. Während Gostorf und PSV Wismar II sich nach zwei Siege in Folge vorerst aus den Abstiegszonen verabschiedeten, zählen neben SKV Bobitz nun auch der Neumühler SV II zu den Verlierern des Wochenendes und findet sich nach der fünften Pleite in Folge bereits auf einen Abstiegsplatz wieder. Sogar Groß Stieten als Neunter kann sich noch nicht zurücklehnen und sollte durchaus in den kommenden Wochen den einen oder anderen Blick in den Rückspiegel werfen.

Von Steffen Oldörp

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