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Letztes Auswärtsspiel für TSG-Damen

Wismar Letztes Auswärtsspiel für TSG-Damen

Wismarer Drittliga-Handballerinnen greifen in Owschlag nach dem rettenden Strohhalm

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Sind nicht zu beneiden: Das TSG-Trainergespann Jörn Harder und Maryna Bratenkova sucht nach dem Weg, um den drohenden Abstieg zu verhindern.

Quelle: Foto: Ronald Gross

Wismar. Zu ihrem vorerst letzten Auswärtsspiel in der 3. Liga müssen die Damen der TSG Wismar morgen um 17 Uhr bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen antreten. Zwei Spieltage vor dem Saisonende liegen die Wismarerinnen auf dem ersten Abstiegsplatz und müssen unbedingt punkten, wenn der Klassenerhalt noch aus eigener Kraft und ohne den Umweg über die Relegation gelingen soll.

Ganze sechs Punkte holten die Wismarerinnen in den zurückliegenden zwölf Spielen. Seit der Winterpause und der Demission von Trainer Menc Exner wurden von neun Spielen gerade einmal zwei gewonnen.

Die Bilanz ist desaströs, die spielerischen Leistungen in den letzten Spielen waren es ebenso. Sieht man einmal von der Ausnahme gegen Travemünde ab, waren fast alle Spiele seit Jahresbeginn sportliche Offenbarungen. Ein wirkliches Konzept ist nicht erkennbar und Spielerinnen, die sich in dieser Saison weiterentwickelt haben, sind rar gesät. Schon jetzt muss man konstatieren, dass es ein „Weiter so“ unabhängig von der Klassenzugehörigkeit in der neuen Saison nicht geben darf.

Doch noch sind mindestens zwei Partien zu absolvieren. Sollte die TSG auch danach noch auf dem zehnten Tabellenrang liegen, wird es am ersten Mai-Wochenende eine Relegation der vier Drittletzten um aktuell zwei vakante Plätze in der 3. Liga geben. Der Grund sind zum einen der finanziell bedingte Rückzug des Berliner TSC aus der Staffel Ost und zum anderen der Zusammenschluss des SC Korb und des VfL Waiblingen im Süden. Ausgetragen wird die Relegation aller Voraussicht nach beim Vertreter der West-Staffel, aktuell ist das der PSV Recklinghausen.

Zunächst geht es für die TSG aber darum, mit einem Sieg am Wochenende eventuell doch noch die direkten Abstiegsplätze zu verlassen oder aber zumindest die jetzige Platzierung gegen den HSV Minden-Nord zu verteidigen. Ein zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlicher Abstieg würde die TSG auf unabsehbare Zeit aus den professionellen Strukturen des Frauenhandballs verschwinden lassen. Zumal sich bereits andeutet, dass sich das Gesicht der Mannschaft in der neuen Saison deutlich verändern wird.

Wie schwierig die Verhältnisse im deutschen Frauenhandball sind, verdeutlicht auch die Tatsache, dass weder aus der Nord- noch aus der Weststaffel der dritten Ligen ein Verein bereit ist, in die 2.

Bundesliga aufzusteigen. Damit verschiebt sich die Zusammensetzung dort noch weiter in Richtung Süden.

Martin Nowack

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