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Mit Herz und Leidenschaft: TSG gelingt Überraschung

Warnemünde Mit Herz und Leidenschaft: TSG gelingt Überraschung

Wismarer Handballer gewinnen 31:30 beim SV Warnemünde

Warnemünde. Die Spielzeit ist abgelaufen, ein letzter Freiwurf. Tom Koop lässt den Ball fallen und die Wismarer Spieler von der Auswechselbank laufen auf die Spielfläche. Soeben haben sie den SV Warnemünde mit 31:30 besiegt und zusammen mit einer kleinen Gruppe Fans bejubeln sie den Erfolg ausgelassen.

Eine schwere Aufgabe hatten die Handballer der TSG Wismar am vergangenen Sonnabend zu bestehen. Beim Tabellenzweiten mussten sie Farbe bekennen und der Lauf beider Mannschaften konnte unterschiedlicher nicht sein. Während Warnemünde drei Siege in Folge erzielte, verzeichnete die TSG nur einen Sieg aus den letzten sechs Spielen. Daher war die Rollenverteilung klar vergeben und der Gastgeber erwischte auch den besseren Start. Nach dem 2:2 nutzte er konsequent die leichten Fehler im Angriffsspiel der Gäste und setzte sich mit 7:3 ab. Und der Wismarer Angriff stockte weiterhin.

Es wurden keine klaren Chancen herausgespielt und in den Zweikämpfen blieb die Warnemünder Abwehr zumeist Sieger. Beim 4:10 aus Sicht der Gäste sahen sich die TSG-Trainer zur Auszeit gezwungen. Dabei stellten sie die Mannschaft etwas um und im Angriff agierten die Wismarer nun mit zwei Kreisspielern. Nun war das TSG-Team im Spiel. Vorn wurde geduldiger agiert und die vorhandenen Räume besser genutzt. Da auch die Abwehr mehr Zugriff bekam, konnte beim 13:14 kurz vor der Pause der Anschluss hergestellt werden. Der SVW schlug jedoch vor Ende der ersten Halbzeit noch zweimal zu und so ging es mit drei Toren Rückstand (13:16) in die Kabine. Aber trotzdem zeigte sich, dass das Spiel nun wieder offen war. Das erste Tor in der zweiten Hälfte gelang den Gastgebern, aber in den folgenden Minuten wurde ihnen der Torerfolg immer schwerer gemacht.

Dabei machten Hannes Jehring und Swen Büscher im Innenblock einen guten Job und bildeten die Grundlage, dass beim 18:18 der Ausgleich erzielt werden konnte. In dieser Phase spielte der TSG eine vierminütige Überzahlsituation in die Karten und sie nutzten diese, um mit 23:20 in Führung zu gehen. Nur vier Tore in 15 Minuten ließen sie bis dahin zu, das gab auch dem Angriff die notwendige Sicherheit. In diesem überzeugte vor allem die rechte Seite mit Tom Koop und Florian Maske.

Einziger Makel in den folgenden Minuten war, dass die Wismarer nicht den Deckel auf die Partie machten. Mehrmals hatten sie die Chance, den Abstand größer, als drei Tore werden zu lassen, aber diese ließen sie leider liegen. Und so brachten sie den SVW nochmal zurück ins Spiel. Mehrfach gelang ihnen der Anschluss, aber den Ausgleich ließen die Gäste nicht zu. Als Andreas Link beim Stand von 28:29 den Gastgebern einen Konter abkaufte und diesen im Gegenzug das 28:30 gelang, wähnte sich die TSG bereits im sicheren Hafen. Aber beim 30:31 der Gastgeber, waren noch 25 Sekunden zu spielen.

Die offene Manndeckung der Warnemünder brachte dann aber keinen Erfolg mehr und das Ende war dann nur noch Jubel.

Trainer Maik Robitt war nach dem Spiel auch sehr zufrieden: „Nach der ersten Viertelstunde musste man wieder eine Niederlage befürchten. Wie sich die Jungs dann aber als Mannschaft in das Spiel zurückgebracht haben, zeugte von hohem Teamgeist. Nach den Rückschlägen in den letzten Spielen, tut der Erfolg der Moral einfach gut.“

Sven Meyer

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