Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Kampfgeist das Spiel noch gedreht

Mit Kampfgeist das Spiel noch gedreht

Die Handballmänner der TSG Wismar gewinnen in der MV-Liga gegen HSV Grimmen mit 28:27 (12:10) – Der Liga-Neuling klettert auf Platz fünf und begeistert die Zuschauer

Voriger Artikel
Teams für Soccer-Cup in Wismar gesucht
Nächster Artikel
Dargetzow mit Ü-35-Oldies erfolgreich

Felix Schrimpf übernahm in der Schlussphase des Spiels viel Verantwortung. Er kam mit viel Dampf aus dem Rückraum und erzielte wichtige Treffer. Alexander Zysk verfolgt die Szene.

Quelle: Daniel Koch

Wismar Handballdramatik pur erlebten die 180 Zuschauer am Sonnabend in der Sporthalle. Am Ende gab es ein Happy End für die Gastgeber. Dank einer wahnsinnigen Energieleistung und viel Kampfgeist konnte das schon verloren geglaubte Spiel noch gedreht werden. Entsprechend groß war der Jubel nach dem 28:27.

Diese Nervenspiele brauchen wir nicht immer, aber das ist Handball und die Mannschaft hat sich diesen Sieg erkämpft.“TSG-Trainer Maik Robitt

„Diese Nervenspiele brauchen wir nicht immer, aber das ist Handball und die Mannschaft hat sich diesen Sieg erkämpft. Zu loben sind die Leistungen von Paul-Erik Naumann, Felix Dettmann und Felix Schrimpf, die alle drei großen Anteil an dem Sieg hatten, und das tolle Publikum“, so ein sichtlich geschaffter Trainer Maik Robitt nach dem Spiel. Mit nun 8:4-Punkten belegt die TSG aktuell Platz fünf in der Tabelle.

In Vorbereitung auf das Spiel gegen Grimmen (6:6 Punkte) mussten die Wismarer Trainer viel improvisieren, da eine Erkältungswelle große Teile der Mannschaft erwischt hatte. Daher war es auch nicht überraschend, dass das Spiel bis zum 5:5 sehr ausgeglichen begann. In der zweiten Phase der ersten Halbzeit konnte sich die TSG auf 12:8 absetzen. Daran hatte auch Paul-Erik Naumann mit seinen zwei Toren Anteil, der zurückspringende Bälle sicherte und erfolgreich im Tor unterbrachte. Durch zwei falsche Entscheidungen im Abwehrverhalten der TSG konnten die Gäste zur Pause aber wieder verkürzen (12:10).

In dieser wurde vor allem das Deckungsverhalten angesprochen. Aber so ganz schien die Ansprache das Team nicht erreicht zu haben, denn nach wenigen Minuten lag das Team 13:14 zurück. Eine gewisse Unsicherheit machte sich bemerkbar. Beim 15:19 schien alles gegen ein erfolgreiches Spiel zu sprechen. Auch, weil zu diesem Zeitpunkt mit Tom Koop ein wichtiger Spieler verletzungsbedingt ausfiel.

So sah beim 17:21 alles nach einem Sieg der Gäste aus. Doch die TSG fand über den Kampf zurück ins Spiel. Nach dem 20:21 wollten die Männer und die Zuschauer mehr. Jetzt aber war Grimmen an der Reihe (24:27) und Wismar lief die Zeit davon. Ein letzter Ruck ging durch die Mannschaft. Angetrieben von den Rängen war es besonders Felix Schrimpf, der im Angriff Verantwortung übernahm. Durch seine Tore schafften die Gastgeber den Ausgleich. Jetzt wollten sie alles. Florian Maske gelang der umjubelte Führungstreffer. Der letzte Neunmeter-Freiwurf von Grimmen ging über das Tor, danach herrschte Jubelstimmung bei Mannschaft und Zuschauern.

Am Sonnabend geht es nach Dargun, wo der SV Einheit Demmin (6:6) seine Heimspiele bestreitet. Anpfiff der Partie ist um 17.30 Uhr.

TSG: Link, Robitt; Hasse 1, Dettmann 2, Schrimpf 6, Lübkemann 1, Jehring, Stender 2, Naumann 4, Wegner, Zysk, Maske 7/2, Büscher, Koop 5/1.

Sven Hünerbein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Wismar
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.