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„Muschelschubser“ holten Trophäe

Wismar „Muschelschubser“ holten Trophäe

15. Round-Table-Cup im Beachvolleyball: 30 Teams mit über 100 Spielen.

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Jannik Schäfer (19/r.) vom Team „Deine Mudder im Angriff“ will einen gegnerischen Ball abwehren.

Quelle: fpr

Wismar. Das 15. Beachvolleyballturnier des Round-Table-Cup Wismar e.V. war ein Volleyballfest der Superlative. Mit 30 Mannschaften wurde eine Rekordteilnahme erreicht und Heiko Meyer von den Organisatoren ist sicher: „Mehr geht bald nicht. Wir haben heute über hundert Spiele durchzuführen.“ Mehr als 150 Aktive, darunter Hobbyspieler und einige Profis, pritschten und baggerten den ganzen sonnigen Sonnabend auf dem Marktplatz auf vier Feldern gleichzeitig. Die zahlreichen Zuschauer hatten viel zu sehen. Neben guter Musik gab es zu schätzen, wie viele Tonnen Sand aufgeschüttet worden waren. 539 Tonnen! Auch das Catering war für die Aktiven und Zuschauer eine Pause wert. Die Hanse-Frauen verkauften Kuchen, Getränke, Wildgulasch und Brötchen, alles für einen guten Zweck, denn die Einnahmen werden den beiden Bürgerstiftungen der Volks- und Raiffeisenbank und der Hansestadt zur Verfügung gestellt.

Für die Volleyballer ging es um den großen Wanderpokal in Form einer 70 cm hohen Wasserkunst und um Sach- und Geldpreise. Den Pokal holten sich in diesem Jahr „Die Muschelschubser“ nach drei Sätzen gegen das Team der „FSN Fördertechnik“. Platz drei ging an die „Abteilung Trümmerbruch“. Während die meisten Volleyballer diesen schönen Tag genießen konnten, war die Stimmung bei den Wismarern von „Trümmerbruch“ auf dem Tiefpunkt. Vor dem Turnier verkündete Carsten Münch eine sehr traurige Nachricht: „Wir spielen heute für Sebastian, der gestern mit dem Motorrad tödlich verunglückt ist. Er wollte und sollte heute auch spielen. Nun spielen wir für ihn, mal sehen ob uns das möglich ist.“ Alle Wismarer Volleyballer kannten den 34-Jährigen, der seit Jahren für Grün- Weiß Wismar spielte. So wurde vor dem Turnier eine Schweigeminute eingelegt.

Der 15. RT-Cup im Beachvolleyball endete mit der Liveband Boogy Beat Busters. Gestern ging es mit einem Beachhandball-Turnier weiter.

 

Frank Peter Reichelt

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