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Nach Pokalpleite will Anker die Talfahrt stoppen

Wismar Nach Pokalpleite will Anker die Talfahrt stoppen

ist morgen beim Tabellenvierten Luckenwalde gefordert. In der Oberliga ist der Rückstand bis zum rettenden Ufer auf zehn Punkte angewachsen.

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Clemens Lange ist mit bisher sieben Toren erfolgreichster Torschütze für den FC Anker in der Oberliga. In Greifswald erzielte er den Anschlusstreffer. Dennoch liegt er in der Torausbeute hinter den Erwartungen zurück. Das liegt auch an der meist defensive

Quelle: Dirck Maronn

Wismar. Fußball-OberligaIm Landespokal beim Tabellenneunten der Verbandsliga in Greifswald ausgeschieden, in der Oberliga noch weiter an Boden verloren, weil Brandenburg ein Nachholespiel gewonnen hat: Beim FC Anker Wismar türmen sich die negativen Vorzeichen.

Im Pokalviertelfinale in Greifswald konnte die Mannschaft am Mittwochabend ihre schon seit Monaten andauernde Talfahrt nicht stoppen. Das Team vom neuen Trainer Dinalo Adigo musste sich mit 1:2 geschlagen geben. Damit ist der Traum von einem erneuten Landespokalfinale gegen den Drittligisten FC Hansa Rostock geplatzt.

Entsprechend enttäuscht war nach diesem Spiel auch der neue Ankercoach. „Gegen eine unterklassige Mannschaft zu verlieren, ist immer ärgerlich. Aber wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.

In der Anfangsviertelstunde standen wir gar nicht auf dem Platz. Das haben die Gastgeber eiskalt ausgenutzt. Danach haben wir über weite Strecken die Partie zwar bestimmt, aber unsere Angriffsaktionen waren zu durchsichtig und zu ungefährlich“, legte Adigo den Finger in die Wunde.

Nach dieser Pleite kann sich das Team um Mannschaftskapitän Fabian Bröcker völlig auf die letzten zehn Punktspiele konzentrieren, aus denen so viel Siege wie möglich erkämpft werden müssen. Doch schon die beiden nächsten Gegner sind alles andere als Fallobst. Während das Ankerteam morgen ab 15 Uhr im Werner-Seelenbinder-Stadion von Luckenwalde in der Straße des Friedens gastiert, kommt es am nächsten Sonntag zur Partie gegen den Aufstiegsaspiranten aus Fürstenwalde. Da aber der Brandenburger SC Süd am Mittwoch gegen den SV Altlüdersdorf im Brandenburgderby mit 1:0 siegreich geblieben war, ist der Rückstand der Ankercrew auf einen Nichtabstiegsplatz bereits auf zehn Punkte angestiegen.

So kommt der morgigen Partie eine besondere Bedeutung zu. Ab jetzt zählen nur noch Siege, sonst ist auch bald die Theorie vom Klassenerhalt Schall und Rauch.

Für das Spiel im Süden Brandenburgs stehen Trainer Dinalo Adigo zudem einige Spieler nicht zur Verfügung. Verletzungsbedingt fällt Enrico Neitzel aus, Felix Dojahn ist nach seiner fünften gelben Karte aus der Partie gegen Malchow morgen gesperrt und Marcel Heine fehlt urlaubsbedingt.

Auf den beiden weiteren Abstiegsplätzen stehen mit dem SV Waren und dem 1. FC Neubrandenburg zwei weitere Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch diese beiden Teams müssen schwere Auswärtsaufgaben absolvieren. Waren gastiert beim FC Pommern Greifswald, die Boddenstädter siegten am Mittwoch mit 2:1 beim BFC Dynamo, Neubrandenburg spielt in Altglienicke. Mit drei Siegpunkten könnte der FC Anker dann eventuell Boden gutmachen.

Unsere Angriffsaktionen waren zu durchsichtig und zu ungefährlich.“Ankertrainer Danilo Adigo zum Pokal-Aus in Greifswald

Andreas Kirsch

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