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Nach dem umjubelten Derbysieg will TSG auf Erfolgswelle reiten

0105wi92 Nach dem umjubelten Derbysieg will TSG auf Erfolgswelle reiten

HandballDas Derby gewonnen und den Auswärtsfluch besiegt: Für die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar hätte der letzte Spieltag nicht besser laufen können.

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Liudmila Yermachek warf nach ihrer Einwechslung beim Derby in Schwerin zunächst einige „Fahrkarten“, ehe sie einige wichtige Treffer in der umkämpften Phase erzielte und so die TSG im Spiel hielt.

Quelle: Martin Nowack

Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein werden die Damen um Trainer Ronald Frank also auf die Zielgerade dieser Saison einbiegen. Morgen empfängt der Tabellenvierte den Ligasechsten, den SV Henstedt-Ulzburg. Anwurf in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße ist um 16 Uhr.

Dann soll mit einem Erfolg auch die mittlerweile seit acht Spielen anhaltende Heimserie der Wismarerinnen ausgebaut und ein weiterer Schritt Richtung Spitzengruppe in der Liga gemacht werden. Diese Aufgabe wird allerdings noch um einiges schwerer als die letzten Spiele, denn mit dem SV Henstedt-Ulzburg kommt die erste Mannschaft nach Wismar, die in der Hinrunde auswärts nicht bezwungen werden konnte. Die TSG unterlag Anfang November nach katastrophalem Start mit 27:30 bei den Randhamburgerinnen und ärgerte sich am Ende vor allem über einen gut achtminütigen Aussetzer, den die Gastgeberinnen seinerzeit zu einem 8:0-Lauf nutzten und das gesamte Spiel von diesem Vorsprung zehrten. „Das war eine bittere Erfahrung, auf die wir gerne verzichtet hätten“, erinnert sich Ronald Frank nur ungern an die erste Halbzeit in Henstedt-Ulzburg. „Am Ende hätten wir sogar noch gewinnen können, aber die Aufholjagd hat uns zu viel Kraft gekostet. Deshalb wollen wir morgen gleich von Beginn an aggressiv zu Werke gehen und den Gegner mit unserem Auftreten beeindrucken, so wie es uns in Schwerin über weite Strecken gelungen ist“, führt der Trainer weiter aus.

In der Tat schienen die Schwerinerinnen überrascht, wie kompakt sich die Wismarer Deckung präsentierte und mit welchem Engagement die TSG-Spielerinnen in die Zweikämpfe gingen. Die gerade einmal 19 Gegentore, dazu noch in fremder Halle, sprechen eine deutliche Sprache. Das letzte Mal, als die TSG in einem Ligaspiel weniger als 20 Treffer kassierte, liegt ziemlich genau drei Jahre zurück. Am 27.

Februar 2010 gab es beim 24:19-Sieg in Recklinghausen das exakt gleiche Ergebnis wie in Schwerin. Damit dürfte auch dem letzten Zweifler klar geworden sein, dass man Spiele gerade auch in der Abwehr gewinnen kann, denn die Angriffseffektivität der TSG ließ in Schwerin noch ein wenig zu wünschen übrig. Das lag zum einen an der starken Grün-Weiß-Keeperin und zum anderen an zahlreichen Pfosten- und Lattentreffern.

Sollte es der TSG aber gelingen, mit der Unterstützung der Zuschauer am Samstag ein ähnliches Abwehrbollwerk zu errichten wie im Derby, dann dürften es die Ulzburger Rückraumschützinnen schwer haben, erfolgreich zu sein. Dass aber auch die Schleswig-Holsteinerinnen Beton anrühren können, bewiesen sie zuletzt beim mehr als überraschenden 23:18-Auswärtserfolg in Leipzig. Die Reserve der Bundesligamannschaft des HCL hatte zuvor 21 Heimspiele in Folge gewonnen. Mit dem Beenden von lang anhaltenden Heimserien kennen sich die Spielerinnen von Henstedt-Ulzburg also aus. Bleibt zu hoffen, dass ihnen eine weitere Überraschung in dieser Richtung morgen nicht gelingen wird.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TABELLE
3. Liga Frauen, Staffel Ost

TSG Wismar—Henstedt-Ulzburg Sa.,16.00 Frankfurter HC II—HC Leipzig II   Sa.,18.00 Altlandsberg—Buxtehuder SV II   Sa.,19.30 HC Rödertal—Berliner TSC So.,16.00 Neustadt-Sebnitz—Rostocker HC So.,16.00 GW Schwerin—HC Leipzig II   So.,18.00 1. HC Rödertal 579:431 30:4 

2. HC Leipzig II 465:376 26:6 

3. TSV Owschlag 530:476 22:12

4. TSG Wismar 536:529 22:14

5. Buxtehuder SV II 488:466 20:12

6. Henstedt-Ulzburg 444:418 20:14

7. GW Schwerin 493:450 18:16

8. SHV Oschatz 458:462 17:17

9. MTV Altlandsberg 467:488 15:19

10. Berliner TSC 428:465 11:23

11. Rostocker HC 443:546  9:27

12. Sachsen Neustadt-Seb. 365:495  6:28

13. Frankfurter HC II 453:547  6:20

Martin Nowack

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