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Nach guter erster Halbzeit verliert die TSG beim Spitzenreiter

Travemünde/Wismar Nach guter erster Halbzeit verliert die TSG beim Spitzenreiter

Wismarer Drittliga-Handballerinnen kommen beim TSV Travemünde nicht gut aus der Pause und müssen eine 30:36-Niederlage einstecken.

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Julia Weng von der TSG Wismar traf gestern beim Drittliga-Spiel in Travemünde einmal.

Quelle: wismarfoto

Travemünde. Mit einer fast schon erwarteten Niederlage sind die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar von ihrer kurzen Auswärtstour nach Travemünde zurückgekehrt.

Sie unterlagen gestern dem Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten TSV mit 30:36 (17:17) und mussten nach zuletzt fünf Siegen in Folge erstmals seit Mitte Januar wieder eine Niederlage einstecken. In der Tabelle rangiert die TSG weiter auf Rang sechs.

„Wir sind heute nicht gut aus der Kabine gekommen und haben verdient, aber vielleicht ein paar Tore zu hoch verloren. Man hat am Ende gesehen, dass uns der Wettkampfrhythmus doch noch gefehlt hat. Nächste Woche gegen Leipzig werden wir uns steigern müssen, um die nächsten Pluspunkte einzufahren”, blickt Trainer Ronald Frank trotz der Derby-Enttäuschung schon wieder nach vorn.

Am Anfang brauchten die Wismarerinnen ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen. Der erste Treffer für die TSG fiel erst in der fünften Minute. Dank einer aufmerksamen Abwehr gelang aber schon kurz darauf der Ausgleich zum 2:2 (6.) und auch in der Folge blieb die TSG auf Tuchfühlung. Als die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals mit zwei Toren (7:9) in Führung gingen, stieg die Stimmung unter den gut 50 mitgereisten Wismarer Anhängern und auch nach 20 Minuten (9:11) steuerten die Wismarer Damen noch auf eine Überraschung zu. Mit der offensiven Abwehrvariante der TSG kam Travemünde über weite Phasen nicht zurecht. Ein geordneter Spielaufbau war dem Tabellenführer nur selten möglich, zu Torerfolgen kam er meist nur durch Einzelaktionen. Zur Pause stand es verdientermaßen 17:17, vor allem auch, weil sich die TSG im Angriff wenig Fehler erlaubte und treffsicher war.

Leider ging der Spielfluss in der zweiten Hälfte etwas verloren und der TSV konnte die nun zahlreicher werdenden Unaufmerksamkeiten der Wismarerinnen häufiger ausnutzen. Bis zur 41. Minute hatten sich Gastgeberinnen auf 25:20 abgesetzt und verwalteten diesen Vorsprung. Mangelnden Einsatz konnte man den TSG-Spielerinnen allerdings nicht vorhalten. Sie versuchten, das Ergebnis im Rahmen zu halten. Auch wenn am Ende eine bittere 30:36-Niederlage zu Buche stand, brauchen sich die Hansestädterinnen mit der gebotenen Leistung nicht zu verstecken und können optimistisch in die letzten sechs Spiele der Saison gehen.

Viel Zeit, um über die Niederlage nachzudenken, bleibt den Wismarerinnen nicht, denn am kommenden Sonnabend steht das nächste Spiel auf dem Programm. Mit dem HC Leipzig II stellt sich die Bundesligareserve als momentaner Tabellenzweiter in der Hansestadt vor.

Statistik
TSG Wismar mit: Steiner, Praetzel — Weng 1, Ninkovic, Brinkies 3, Tegler 5, Wurlitzer, Kollecker 4, Yermachek 4/4, Blum, Dürl, Pinkohs 5/2, Wolter 5, Topp 2
Siebenmeter: Travemünde 6/6, Wismar 8/6
Strafminuten: Travemünde 8, Wismar 8
Zuschauer: 250

 



Martin Nowack

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