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Wismarer Drittliga-Handballerinnen reisen morgen nach Travemünde

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TSG-Spielerin Johanna Brinkies setzt sich in dieser Spielszene am Kreis durch. Morgen in Travemünde wird ihr Können besonders gefragt sein. FOTO: DANIEL KOCH

Wismar. . Zwei Wochen hatten die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar nach dem ersten Heimsieg der Saison gegen Minden Zeit, sich zu erholen und intensiv auf die kommenden schweren Aufgaben vorzubereiten. Los gehen die „Wochen der Wahrheit“ bereits morgen um 16.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten TSV Travemünde, bevor das Team von Trainer Menc Exner eine Woche später zum VfL Oldenburg II reist und dann am 3. Dezember die HG OKT in Wismar erwartet.

„Wenn wir in Travemünde nicht nachlegen, war auch der Erfolg gegen Minden nicht viel wert“, hatte Menc Exner bereits direkt nach dem Spiel eine Fortsetzung gefordert. Eine Niederlage bei den Randlübeckerinnen und die TSG-Damen würden wieder auf den vorletzten Platz und somit ganz tief in den Abstiegsstrudel rutschen. Ein Szenario, dass es mit aller Vehemenz zu verhindern gilt, vor allem auch, um die aktuell gute Stimmung und das Selbstbewusstsein mit in die nächsten Spiele zu nehmen. „Wir haben es selbst in der Hand, uns mit guten Leistungen aus dem Keller zu kämpfen. Diesen Vorteil sollten wir unbedingt nutzen, um etwas beruhigter ins neue Jahr gehen zu können“, hofft auch Geschäftsführer Klaus-Dieter Soldat auf eine Trendwende. Und wenn man sich noch einmal die Leistung des Teams aus dem Spiel gegen Minden vor Augen führt, scheint seine Hoffnung auch nicht gänzlich unbegründet. Mental scheinbar deutlich gefestigt und mit dem unbedingten Willen ausgestattet, das vorhandene Potenzial auch auf die Platte zu bringen, zeigten die Damen gegen Minden ein wirklich ansprechendes Spiel. Doch noch immer gibt es Verbesserungspotenzial, vor allem in der Konstanz. Wie auch in den vorangegangenen Spielen waren es wieder zehn Minuten, die nicht nur dem Trainerteam Kopfzerbrechen bereiteten. Gegen Travemünde dürfte ein solcher Blackout nicht so einfach zu verdauen sein, zumal der TSV ebenfalls erheblich unter Zugzwang steht und mit aller Macht seinen zweiten Saisonsieg einfahren will. Da darf man sich auch von der aktuellen Platzierung nicht blenden lassen, denn auch die Travemünderinnen sind mit einer sehr jungen Mannschaft ins Rennen gegangen, die sich in den letzten Wochen immer besser zusammengefunden hat und als A-Jugend am letzten Wochenende überzeugend ins Achtelfinale der deutschen Meisterschaften eingezogen ist. Dementsprechend motiviert werden die Gastgeberinnen zu Werke gehen und es den Wismarerinnen sehr schwer machen, die zwei Punkte in die Hansestadt zu entführen.

Personell kann die TSG aus dem Vollen schöpfen. „Alle Spielerinnen sind fit und haben sich in den letzten zwei Wochen im Training hochmotiviert gezeigt“, wie Co-Trainer Jörn Harder erfreut feststellen konnte. Für zusätzliche Motivation dürfte zudem sorgen, dass direkt im Anschluss an die schwere Auswärtspartie mal ein angenehmer Termin in der Sporthalle auf die Spielerinnen wartet, denn mit einer Niederlage möchte eigentlich niemand auf der Wismarer Sportgala erscheinen. Martin Nowack

OZ

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