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Neuzugang Pini feierte Einstand nach Maß

Wismar Neuzugang Pini feierte Einstand nach Maß

Morgen erwartet der FC Anker Wismar um 14 Uhr das Team vom 1. FC Frankfurt/Oder

Wismar. Einen Einstand nach Maß feierte Erdogan Pini (24) beim Fußball-Oberligisten FC Anker Wismar. Bei seinem ersten Pflichtspiel im Team der Hansestädter am vergangenen Sonntag erzielte der Neuzugang beim FC Mecklenburg Schwerin zwei Tore. Die Wismarer hatten das Auswärtsspiel mit 2:1 gewonnen.

 

OZ-Bild

Der 24-jährige Erdogan Pini hat am vergangenen Sonntag im Team des FC Anker Wismar einen Einstand nach Maß hingelegt. Gegen den FC Mecklenburg Schwerin erzielte der Neuzugang zwei Tore.

Quelle: Rob Hempel

Morgen gehört Erdogan Pini erneut zum Aufgebot des Wismarer Oberligisten. Um 14 Uhr empfängt der FC Anker im Kurt-Bürger-Stadion den Tabellenletzten 1. FC Frankfurt/Oder. „Ich freue mich sehr auf das Spiel hier in Wismar und hoffe, dass wir diese Begegnung auch gewinnen“, so der 24-jährige Stürmer.

Optimistisch ist auch Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo. Dennoch unterschätzt er die morgigen Gäste nicht und lässt sich nicht vom letzten Tabellenplatz blenden. „Es ist nur eine Momentaufnahme.

Jeder Gegner hat seine Stärken und Schwächen. Wir sind also gewarnt und werden Frankfurt/Oder nicht unterschätzen“, so Adigo.

Nach seiner Meinung ist eine konzentrierte Leistung seines Teams erforderlich, um keine unangenehme Überraschung zu erleben. „Mit einem weiteren Sieg könnten wir uns in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und Selbstvertrauen für die nächsten Spiele tanken“, meint der Anker-Trainer. Das sieht Abwehrchef Philipp Unversucht ähnlich: „Wir haben zwar vor knapp drei Monaten unser Heimspiel gegen Frankfurt mit 6:1 gewonnen, aber das war am letzten Spieltag und alles war entschieden. Inzwischen sind neue Spieler zu den Gästen gestoßen und auch der Trainer hat gewechselt. Das wird die Frankfurter beflügeln, aber wir wollen trotzdem die Punkte in Wismar behalten.“

Personell haben die Hansestädter morgen ein großes Aufgebot zur Stelle. Zwar ist Mittelfeldspieler Suzan Ilijazi noch nicht für das Oberligateam spielberechtigt und auch Angreifer Sebastian Schiewe fehlt weiterhin arbeitsbedingt, doch alle anderen Spieler sind einsatzbereit.

Nur durch glückliche Umstände (Insolvenz des 1. FC Neubrandenburg) hatte der 1. FC Frankfurt/Oder in der abgelaufenen Spielzeit als Tabellenvorletzter die Oberligazugehörigkeit gesichert. Inzwischen haben die Oderstädter ihren Kader auf 27 Spieler aufgestockt, um nicht wieder Personalprobleme wie zum Saisonende zu bekommen. Trotzdem begann die Saison für die Frankfurter alles andere als gut, denn in den drei ersten Partien konnte das Team nur einen Punkt holen. Doch neben dem 1:1 gegen Aufsteiger Brieselang gab es eine 0:5-Niederlage gegen Lichtenberg und ein 1:5 in Zehlendorf. Das nahmen die Frankfurter Verantwortlichen zum Anlass, sich von Trainer Michael Pohl zu trennen. Pohl hatte die 2. Oberligasaison trotz angemahnter Schwierigkeiten mit dem Team in Angriff genommen. Vor der Aufgabe jedoch versteckt hat er sich nicht. Die Chance auch in der zweiten Oberliga-Saison den Klassenerhalt zu feiern, hat er nun nicht mehr. Er und Co-Trainer Schröder sind von ihren Ämtern enthoben worden. Neuer Mann an der Seitenlinie ist inzwischen Robert Fröhlich. Fröhlich ist inzwischen auch in Wismar kein Unbekannter mehr, denn noch am ersten Spieltag war er mit Victoria Seelow als verantwortlicher Trainer in Wismar. An dieses Spiel wird er sich aber ungerne erinnern, denn trotz zweimaliger Führung musste sich die Victoria am Ende mit 2:3 geschlagen geben.

Die neue Handschrift an der Oder zeigte sich bereits am letzten Spieltag gegen Altlüdersdorf. Der 1. FC Frankfurt/Oder hat unter dem neuen Trainer Robert Fröhlich mit ansatzweise neuem, offensiveren System zwar nur ein 0:0 gegen den SV Altlüdersdorf erreicht, aber die Art und Weise der Präsentation hat nach einer turbulenten Woche zumindest Hoffnung auf einen attraktiveren Fußball im zähen Ringen um den Oberliga-Klassenerhalt verbreitet, war aus Frankfurt zu erfahren.

Der 5. Spieltag beginnt heute Abend mit der Partie zwischen dem Malchower SV und dem Tabellenvierten Tennis Borussia Berlin. Für die Malchower Elf ist es die Gelegenheit, sich für die 0:6-Heimniederlage der letzten Woche gegen den SV Lichtenberg 47 zu revanchieren.

Andreas Kirsch

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