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Pflichtaufgabe erfüllt: FC Schönberg im Viertelfinale

Ueckermünde Pflichtaufgabe erfüllt: FC Schönberg im Viertelfinale

Landespokal: Maurinekicker feiern 6:0-Sieg beim Verbandsligisten Einheit Ueckermünde – Nächsten Sonnabend geht es gegen Budissa Bautzen

Ueckermünde. Regionalligist FC Schönberg wurde im Achtelfinale des Landespokals ebenso wie Drittligist FC Hansa Rostock (8:1 in Güstrow) und der Torgelower FC (4:0 in Grimmen, alle anderen Spielen fielen aus) seiner Favoritenrolle gerecht und zog mit einem 6:0 beim Verbandsligisten Einheit Ueckermünde in die Runde der letzten acht Mannschaften ein.

Vor dem Pokalspiel am Sonnabend erreichte die „Ausfallquote“ den Schönberger einen neuen Höhepunkt. Neben den ohnehin verletzten Tille, Max Rausch, Okada, Hahnel, Esdorf, Makangu und Haufe, die bis zur Winterpause nicht mehr zurückkehren werden, laboriert Leon Dippert an einer Zerrung aus dem Spiel in Auerbach vor einer Woche, fielen zudem Radina und Dominik Jordan (verletzt), Gordon Grotkopp (beruflich) sowie Anton Müller und Pascal Poser (beide krank), also insgesamt 13 Spieler aus. Lediglich Lukas Scherff war wieder dabei.

So hatte Trainer Axel Rietentiet in Ueckermünde nur noch Torhüter Denis Klassen sowie mit Nick Heymann und Sebastian Burmeister zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf der Bank. Sie kamen auf eigenen Wunsch letztlich nicht zum Einsatz, um gestern im Spitzenspiel des FC Schönberg II beim Lübzer SV spielen zu können, dass die Schönberger übrigens mit 4:3 gewannen.

Und so spielte die Startelf komplett die 90 Minuten durch. Auch wenn der Platz optisch gut aussah, so mussten beiden Mannschaften mit ganz schwierigen Platzverhältnissen fertig werden. In den ersten 30 Minuten hielten die Gastgeber, die erst ein Spiel, und das auswärts, in dieser Saison in der Verbandsliga gewonnen hatten, noch gut mit. Allerdings machte es der Favorit dem Underdog, der in den gesamten 90 Minuten nur einmal aufs Tor des FC 95 schoss, auch nicht sonderlich schwer. In der 33. Minute gelang Eric Birkholz nach einer kurzen Ecke und einer Flanke von Maurice Eusterfeldhaus per Kopf das 0:1. „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden, weil wir uns einfach viel zu wenig Torschancen erarbeitet haben. Das habe ich den Jungs auch in der Pause deutlich gesagt“, so Trainer Axel Rietentiet. Mit Beginn der zweiten 45 Minuten steigerte sich der Favorit dann deutlich. „Das war jetzt ein ganz souveräner Auftritt“, freute sich auch Sven Wittfot, der sportliche Leiter der Schönberger. „Deutlich mehr Chancen, schön herausgespielte Tore, die zweite Halbzeit war deutlich besser“, war dann auch Rietentiet zufrieden. Nach einer der schönsten Kombinationen des gesamten Spiels hatte Fabian Istefo in der 51. Minute endgültig die Weichen Richtung Viertelfinale gestellt. Daniel Halke per Handelfmeter, Istefo noch einmal, Adnan Asildas und Marcus Steinwarth sorgten dann für den Endstand. „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt und stehen im Viertelfinale“, fasste Rietentiet die Partie zusammen.

Ab sofort konzentrieren sich die Maurinekicker wieder auf den Alltag in der Regionalliga. Und da geht es am nächsten Sonnabend gleich mit dem nächsten „Sechs-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt weiter. Ab 13.30 Uhr empfangen die Schönberger dann den Tabellenvorletzten Budissa Bautzen im Palmberg-Stadion. Zum Zuschauen verdammt ist dann allerdings auf alle Fälle Marcus Steinwarth (fünfte gelbe Karte).

Thomas Groth

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