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Pini und Schlatow treffen doppelt beim 4:1-Erfolg in Brieselang

Brieselang Pini und Schlatow treffen doppelt beim 4:1-Erfolg in Brieselang

Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo: „Wir haben gnadenlos effektiv gespielt“ / Der Tabellendritte empfängt am Sonnabend Hertha 03 Zehlendorf

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Mister Doppelpack: In seinem dritten Spiel für den FC Anker Wismar erzielte Neuzugang Erdogan Pini seinen dritten Doppelpack. Am Ende siegte der FC Anker Wismar beim SV Brieselang mit 4:1.

Quelle: Andreas Knothe

Brieselang. Nach dem 4:1-Erfolg bei GW Brieselang bleibt Fußball-Oberligist FC Anker Wismar auf Platz drei, nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Charlottenburg.

Entsprechend zufrieden war Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo: „Wir haben gnadenlos effektiv gespielt. Wir sind kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung gegangen, haben die Druckphase der Hausherren durch gute Abwehrarbeit kompensiert. Der Treffer zum 3:0 war schon die Grundlage für unseren Sieg, da brachte uns selbst der Anschlusstreffer nicht ins Wackeln.“

Für die Effektivität gab es Glückwünsche von Brieselangs Trainer Patrick Schlüter: „Das hat unsere Ambitionen Mitte der zweiten Halbzeit zerstört.“

Der Liga-Neuling versteckte sich nicht. Zwar hatte Anker zu Beginn drei gute Möglichkeiten, doch fast wäre Brieselang in Führung gegangen. Zakharchenko hatte im Mittelfeld einen Zweikampf verloren und Filip Marciniak tauchte frei vor Anker-Keeper Sabri Vaizov auf. Der aber reagierte im großen Stil und lenkte den Ball um den Pfosten (13.). In der 18. Minute wäre aber auch Vaizow geschlagen gewesen, doch diesmal traf Marciniak den Pfosten.

Dann, nach einem schönen Angriff über Marcel Ottenbreit und Erdogan Pini, kam das Leder zu Franz-Walther Schlatow. Sein Knaller aus 25 Metern schlug unhaltbar im Tor ein. Nachdem Pini für die Anker (31.) und Charlie Graf für die Hausherren (40.) ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten, war Neuzugang Erdogan Pini wieder zur Stelle. „Erdo“ wurde im Strafraum angespielt, drehte sich um seinen Gegenspieler und verwandelte eiskalt zu 2:0-Pausenführung.

Die Hausherren kehrten mit viel Druck aus der Kabine zurück. In der 54. Minute lag der Anschlusstreffer in der Luft, aber Vaizow konnte einen Eckball zur Ecke klären. Dann die Vorentscheidung: In der 61. Minute machte Pini den dritten Doppelpack in seiner noch jungen Ankerkarriere perfekt. Auch als die Gastgeber nur eine Minute später auf 1:3 verkürzten, kam der FC Anker nicht in Bedrängnis, denn erneut nur 60 Sekunden später trug sich Franz-Walther Schlatow zum zweiten Mal an diesem Nachmittag in die Torschützenliste ein. Aus 28 Metern traf er den Ball so perfekt, dass er sich über den Brieselanger Schlussmann hinweg ins rechte obere Eck senkte. Für Pini und Schlatow waren es die Treffer fünf und sechs in der Saison.

Am nächsten Spieltag erwarten die Hansestädter dann die Hertha 03 aus Zehlendorf. „Obwohl wir jetzt in einer sehr guten Serie sind und Zehlendorf in der Tabelle hinter uns liegt, wird die Partie sehr schwer für uns In der abgelaufenen Spielzeit haben wir beide Partien mit 1:3 verloren“, so Abwehrchef Philipp Unversucht.

Gegenüber dem 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Frankfurt/Oder musste der Ankertrainer wieder auf einigen Positionen umstellen. Mit Ivanir Rodrigues und Dennis Martens fehlten zwei Stammspieler aus privaten Gründen (Taufe des Kindes bzw. Trauzeuge), Sebastian Schiewe fiel arbeitsbedingt aus und Marco Bode saß nach seiner Sperre durch eine Ampelkarte in Schwerin zuerst auf der Bank. Für Rodrigues und Martens standen der in der letzten Woche erkrankte Abwehrchef Philipp Unversucht und Marcel Ottenbreit in der Startformation.

Statistik

FC Anker Wismar mit: Vaizov - Dzhaukhar, Unversucht, Zakharchenko - Ostrowitzki (72. Nogueira), Rahmig - Ottenbreit, Schlatow, Ney (46. Bode) - Wenzel (60. Köhn), Pini Tore: 0:1 Franz-Walther Schlatow (25.), 0:2 Erdogan Pini (43.), 0:3 Erdogan Pini (61.), 1:3 Niklas Jordanov (62.), 1:4 Franz-Walther Schlatow (64.).

Schiedsrichter: Christine Weigelt (RB Leipzig)  

Zuschauer: 140 Gelbe Karten: Eike Doht (1), Alexander Greinert (1), Omar Shindy (2) / Hannes Michel Köhn (1), Philipp Unversucht (2), Sabri Vaizow

Andreas Kirsch

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