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Pokal-Aus für Wismarer Handballer

Wismar Pokal-Aus für Wismarer Handballer

TSG verliert Viertelfinal-Spiel gegen Ribnitzer HV mit 28:34 – Sonnabend Heimspiel gegen Schwaan

Wismar. Die Hoffnung war groß bei den Männern der TSG Wismar, mit einem Heimsieg gegen den Ribnitzer HV das Final-Four im Landespokal zu erreichen. Am Ende der 60 Minuten aber waren Ernüchterung und Enttäuschung viel größer. Mit 28:34 hatten sie das Viertelfinale verloren und mussten so den verdienten Siegern beim Jubeln zuschauen.

 

OZ-Bild

Axel Stender (ein Tor) ist mit der TSG im Pokal ausgeschieden. Am Sonnabend soll gegen den Schwaaner SV ein Heimsieg her.

Quelle: Foto: Daniel Koch

In der Runde der letzten Acht hatten die Wismarer Männer mit einem Heimspiel das Losglück auf ihrer Seite. Die TSG wollte gegen den aktuellen Tabellenzweiten in der MV-Liga den Erfolg aus dem Punktspiel im Dezember an gleicher Stelle wiederholen. Dabei konnten die Verantwortlichen aus dem Vollen schöpfen, während den Gästen aus Ribnitz wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Startphase, die auf beiden Seiten von den Angriffsreihen bestimmt wurde (7:6, 11.). Grund genug für Trainer Sven Hünerbein, mit einer Auszeit auf die Mängel im Defensivverhalten zu reagieren. Doch es blieb ein munteres Torewerfen. Beim 10:9 für die TSG dann der erste Knackpunkt. In eigener Überzahl ergaben sich Chancen, um sich ein wenig vom Gegner abzusetzen. Diese blieben aber ungenutzt. Dafür ging Ribnitz mit drei Toren in Führung. Diesem Rückstand liefen die TSG-Männer bis zur Pause nach (14:18).

Danach wurden die Gäste durch leichte Fehler im Angriff und schlechte Würfe zum Torewerfen eingeladen. Fünf aufeinanderfolgende Tore für Ribnitz und das 15:23 aus Sicht der Gastgeber bildete die nächste entscheidende Phase in diesem Spiel. Bei der TSG wollte jetzt gar nichts mehr klappen, bei Ribnitz fast alles. Beim 18:28 eine Viertelstunde vor Ende musste eine richtige Klatsche befürchtet werden.

Eine Auszeit sollte dies verhindern, um jedes Tor nochmal gekämpft werden. Die Männer wollten sich nicht einfach ergeben. Ein Ruck ging noch einmal durch das Team. Nun ging es im Angriff wieder dynamischer und zielstrebiger in die Aktionen, was auch zu Zeitstrafen beim Gegner führte. Diese Situation nutzten die Wismarer und verkürzten innerhalb kurzer Zeit auf 23:28. Die meisten der knapp 190 Zuschauer (darunter 30 aus Ribnitz), hofften auf mehr. Aber die Gäste konnten diese kurze Phase mit dem Treffer zum 29:23 stoppen. Mit 28:34 verlor die TSG Wismar dieses Spiel und musste so den Traum vom Final-Four begraben.

Trainer Sven Hünerbein: „Wir haben eigentlich im gesamten Spiel in der Abwehr keinen Zugriff auf den Ribnitzer Angriff bekommen. Dadurch waren wir in jedem Angriff unter Druck, ein Tor erzielen zu müssen. Dabei trafen die Jungs leider einige falsche Entscheidungen, besonders auch im Überzahlspiel. Glückwunsch an Ribnitz, sie haben verdient gewonnen.“

Nun bleibt den Verantwortlichen eine Woche Zeit, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Am Sonnabend geht es in der Liga mit einem Heimspiel weiter. Um 18 Uhr empfängt die TSG in der großen Sporthalle den Schwaaner SV. Sven Meyer TSG: Link, Robitt; Farwick, Hasse 1, Schrimpf 7, Jehring 2, Maeke 3, Stender 1, Naumann 1, Wegner, Maske 5/2, Büscher, Koop 8/4.

OZ

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