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Punktverlust statt Punktgewinn

Demmin Punktverlust statt Punktgewinn

Handball-Männer-MV-Liga: SV Einheit Demmin – TSG Wismar 22:22 (11:9)

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TSG-Spieler Florian Maske war in Demmin mit sechs Treffern bester Schütze seines Teams. FOTO: DANIEL KOCH

Demmin. In Dargun erwartete der gastgebende SV Einheit Demmin in der MV-Liga das Team von der TSG Wismar und wie schon in der Vorwoche machten es die Wismarer Männer bis zum Schluss spannend. Am Ende mussten sie mit einem 22:22-Unentschieden die Heimreise antreten, das sich eher wie ein verlorener Punkt anfühlte.

Statistik

TSG Wismar mit: Robitt, Link; Farwick 1, Dettmann 2, Schrimpf, Lübkemann 1, Jehring 3, Maeke 5/2, Stender 1, Naumann 1, Borchardt, Wegner 2, Maske 6, Büscher Das nächste Spiel der TSG findet am 26. November bei der SG Uni Greifswald/Loitz statt.

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Gastgeber mit einer 2:0-Führung. Bereits dort zeigte sich das Manko im Spiel der TSG, das sich durch die erste Halbzeit zog. „Die Chancenverwertung, vor allem auch freier Würfe, waren einfach schlecht in den ersten 30 Minuten“, haderten die TSG-Trainer nach dem Spiel.

Im Gegensatz dazu zeigte sich die Abwehr gegenüber den letzten Spielen weit verbessert. Und aufbauend auf diese konnten sich die Hansestädter eine Führung erarbeiten. Beim 8:6, schien das Wismarer Team auf einem guten Weg zu sein. In den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang es dem Gastgeber aber, diesen Abwehrriegel etwas zu knacken. Da die eigenen Angriffe weiterhin meist Beute des Demminer Torwarts wurden, sah sich die Wismarer Mannschaft zur Pause im Rückstand. Mit einem 9:11 ging es in die Kabine. TSG-Trainer Maik Robitt hatte Gesprächsbedarf.

Vor allem in der Offensive sollte das Spiel breiter gemacht werden und beim Abschluss wurde mehr Konzentration gefordert. Alle waren sich aber auch sicher, dass mehr möglich ist, wenn die Abwehr weiter so stabil steht.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzte die Mannschaft in der Defensive die Gastgeber nun noch stärker unter Druck und im Gegensatz zur Hälfte eins, nutzten die TSG-Männer die Ballgewinne zu eigenen Torerfolgen.

So gingen sie wieder in Führung und beim 16:14 in der 45. Minute sah es danach aus, als sollten sie dieses Spiel für sich entscheiden können. Umso mehr, als die TSG diese beim 21:18 in die Schlussphase mitnehmen konnte. Doch nun wurden die Gäste im Angriff zu ungeduldig und ließen sich durch die offensivere Deckung der Demminer zu frühzeitigen Abschlüssen oder Fehlern zwingen.

Das führte dazu, dass es beim 22:21 für Wismar in die letzte Spielminute ging. Mit einer Auszeit gab Maik Robitt dem Team der TSG die letzte Vorgabe mit in den Angriff. Doch es gelang den Männern nicht, die Uhr herunter zu spielen. Demmin gelangte in Ballbesitz und mit der letzten Aktion entschieden die Schiedsrichter auf Siebenmeter für die Gastgeber. Diesen verwandelten sie zum Endstand von 22:22 und so verließen Wismars Männer enttäuscht die Fläche. Trainer Maik Robitt benannte nach dem Spiel die Ursachen, warum es nicht zum Sieg reichte: „In der ersten Halbzeit war unser Abschlussverhalten schlecht und in der zweiten Hälfte haben wir es versäumt, den Deckel auf das Spiel zu machen. Zu loben ist aber, was unsere Abwehr heute geleistet hat.“ Mit nunmehr 9:5 Punkten belegt die TSG Wismar den vierten Platz in der Tabelle. In der kommenden Woche haben die TSG-Männer eine Spielpause, ehe sie dann in zwei Wochen bei der SG Uni Greifswald/Loitz antreten müssen. Beim bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter wird die Partie am 26. November um 17 Uhr angepfiffen und die Mannschaft wird sich in den nächsten Trainingseinheiten gut auf dieses Spiel vorbereiten.

Sven Hünerbein

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