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Ronny Sauer gewinnt „Großen Preis“

Blowatz Ronny Sauer gewinnt „Großen Preis“

Der Goldberger setzte sich in Blowatz im Stechen gegen fünf Reiter durch

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Ronny Sauer (34) aus Goldberg gewann mit Cold Morning den Großen Preis von Blowatz. Fotos (2): Jutta Wego

Blowatz. Der 34-jährige Ronny Sauer gewann am Sonntag zum Abschluss der 41. Pferdesporttage in Blowatz das Springen um den „Großen Preis“. Der Goldberger setzte sich im Stechen gegenüber fünf Reitern durch.

Favorit Christoph Lanske vom Reitstall Plath (Poel), der das S-Springen am Samstag gewann und mit neun Preisschleifen zu den erfolgreichsten Reitern in Blowatz gehörte, patzte im Stechen als erster Starter bei extrem hohem Tempo mit Chacco’s Girl und belegte am Ende den fünften Platz.

Auch „Preis der Besten“-Sieger Christoph Maack (Kirch-Mummendorf), der am vierten Turniertag neu hinzu kam, lieferte mit Ziezo Balia eine schnelle Stechrunde, kassierte ebenfalls einen Abwurf und wurde Sechster.

Der Gadebuscher Michael Nagel ging mit dem neunjährigen Mecklenburger Quester fehlerfrei in Führung. Dann folgte der Angriff von Ronny Sauer mit dem zehnjährigen Schimmel Cold Morning. Diesmal war ihm das Glück hold. Mit 43,77 Sekunden nahm er Michael Nagel fast fünf Sekunden ab und ging in Führung.

Hannes Tremp (Stülow) versuchte als letzter Starter mit der nicht einfach zu reitenden Stute Landia zwar noch die Siegerzeit zu unterbieten, scheiterte daran aber und freute sich riesig über den zweiten Platz. „Endlich hat mal wieder alles gepasst, lange musste ich auf einen weiteren S-Sieg warten“, freute sich Ronny Sauer, dessen letzte von nun insgesamt acht S-Siegen knapp ein Jahr zurück liegt.

„Ich kenne viele Turniere im nördlichen Teil unseres Bundeslandes, Blowatz ist für mich das Beste. Im nächsten Jahr kommen wir sicher auch mit Pferden, denn meine Partnerin Susann Nehls ist auch Springreiterin“, so Jens Tolle aus Elmenhorst bei Grimmen. Kurz entschlossen nahm Töchterchen Paulina Lieselotte Tolle mit Mutter Susann und dem Pferd First Lady, das ihnen Ramona Schilloks (Poel) zur Verfügung stellte, am Führzügelwettbewerb teil, den Annea Lamaack (Grevenhof) gewann.

Siegerin des Zwei-Phasen-Springens Klasse M (zweithöchstes Tagesspringen) wurde mit Andreas Hartlef auf Let’s go Ritchy ein Gast aus Elmlohe (Niedersachsen). Sie hatte bereits das erste M-Springen am Freitag von Christoph Lanske und Carla gewonnen.

Jörg Möller (Garlitz), der an diesem Wochenende nicht sonderlich vom Glück verfolgt wurde, kam mit Lotta GM auf den zweiten Platz. Dritte wurde Anna Madlen Horn (Klützer Winkel) mit Libero.

Blowatz war auch Station des NWM-Spring-Cup, der über vier Stationen in Klasse M ausgetragen wird. Eigens dazu kam Christoph Maack nach Blowatz, der nach seinem Erfolg beim „Preis der Besten“ in Warendorf auch Zweiter im Großen Preis bei den internationalen Future Champions in Hagen am Teutoburger Wald wurde. Auf Derbys dream ließ er als einer der aktuell erfolgreichsten Deutschen Junioren den Poelern Lilli Plath mit Alcira (3. Platz) und Christoph Lanske mit Carla (2. Platz) keine Chance und gewann die dritte Station der Cup-Serie mit 2,51 Sekunden Vorsprung. Aber auch die 14-jährige Lilli Plath sollte am Finaltag in Blowatz zu einem Sieg kommen. Sie gewann auf Catoli’s del Sol das erste Springen des Tages, eine Prüfung der Klasse L. Insgesamt ging sie viermal auf die Ehrenrunden der Besten.

Nach dem Großen Preis eroberten Gespanne den Turnierplatz beim Kombinierten Hindernisfahren mit Geländehindernissen. Die Kombinierte Wertung der Vierspänner aus Dressur und Hindernisfahren hat Robert Blender (Waabs/SH) vor Fred Dittberner (Kladrum) und Rainer Jönssen (Wischuer) gewonnen.

Richtig zur Sache ging es beim abschließenden Stafetten-Hindernisfahren, bei dem je ein Ein-, Zwei- und Vierspänner in einer Stafette fuhren. Gleich die erste von vier Stafetten gewann den Wettbewerb, in der Mario Rex (Poel) mit dem erfahrenen Schimmel Pauli aus dem Viererzug von Georg Plath der „Match-Winner“ war. Weiter fuhren in der Siegerstafette Axel Boberlin vom Gastgeber Blowatz mit einem Zweispänner und Fred Dittberner komplettierte das Team mit seinem Vierspänner. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf“, meinte Turnierleiter Ingo Meisner. „Das Wetter, das zwischenzeitlich drohte, hielt, die Reiter lobten das Turnier und vor allem den guten Reitboden, alles verlief unfallfrei“, ergänzte er.

Franz Wego

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Blowatz
Der 27-jährige Christoph Lanske, Bereiter im Reitstall Plath (Timmendorf/Poel) kam am ersten Turniertag auf dem vierjährigen Mecklenburger Cero’s Boy zu einem Sieg und wurde in einer weiteren Prüfung Zweiter.

In Blowatz findet an diesem Wochenende das 41. Reit-, Spring- und Fahrturnier statt / Morgen steigen die Dressurreiter und Fahrer in den Wettkampf ein

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