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Wismar Sarah Dürl erzielt 21:21-Ausgleichstreffer
Mecklenburg Wismar Sarah Dürl erzielt 21:21-Ausgleichstreffer
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00:00 26.02.2013

Für eine Mannschaft, wie die TSG II, die überwiegend sehr schlanke und zierliche Spielerinnen in ihren Reihen hat, ist es schwer, gegen so einen Gegner zu spielen. Am besten lief es bei den Gastgeberinnen in den ersten neun Minuten, als sie dem Körpereinsatz konsequent aus dem Wege gingen und so mit 6:0 führten.

Der Gästetrainer erkannte dies und gab in einer Auszeit eine andere Taktik aus, mit der Wismar gar nicht gut zurecht kam. So holte Berlin Tor um Tor auf und führte bis zur Pause sogar mit zwei Toren.

Besonders nach Wiederbeginn brachten sich die Gastgeberinnen selbst um ein besseres Ergebnis. Viele gute Chancen wurden vergeben, darunter vier Siebenmeter. Ganz schlecht sah es für die Gastgeberinnen aus, als die Berlinerinnen in der 46. Minute sogar auf 15:20 erhöhten. Da reichte es auch Trainerin Diana Sperling. Sie nahm eine Auszeit, um noch zu retten, was zu retten war. Und es klappte tatsächlich, denn durch eine ungeheure Kraftanstrengung verkürzte die TSG mit einem Kampfgeist bis zum Umfallen und durch Tore von Claudia Michalak, Sarah Dürl und Franziska Rössel und konnte in der Schlussminute noch durch Sarah Dürl den 21:21-Ausgleichstreffer erzielen. Trainerin Diana Sperling: „Wir starteten sehr gut und lagen nach zehn Minuten mit 6:0 vorn, vergaben aber danach zu viele gute Chancen und hatten am Ende noch Probleme, das Remis zu retten.“ Nach Spielende gab es noch tumultartige Szenen, denn Berliner Spielerinnen beleidigten Franziska Rössel und etliche Wismarer Zuschauer, womit sie ihren Gesamteindruck als Mannschaft noch zusätzlich bestätigten.TSG II mit: Steiner, Schwaß — Blum, Wieck, Stellmacher, Kleemann, Nagel, Poerschke 1, Deffge 1, Petzel 2, Dürl 2/2, Michalak 4, Rössel 5/1, Ziebuhr 6/4. Siebenmeter: TSG 11/7, TMBW 4/4. Strafminuten: TSG 10, TMBW 6.

Rainer Schwarz

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