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Schweriner Mädchen gewinnen Wismar-Cup

Wismar Schweriner Mädchen gewinnen Wismar-Cup

Neubrandenburg belegt Platz drei bei der ostdeutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend D / Der TSG-Nachwuchs schlägt sich als krasser Außenseiter wacker

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Hanna Poschardt – hier im Auftaktspiel zwischen der TSG Wismar und Teltow/Ruhlsdorf – kann sich in dieser Szene klasse durchsetzen.

Wismar. Erfolgreicher Tag für den Handballverband Mecklenburg- Vorpommern (HVMV): Landesmeister SV Grün-Weiß Schwerin setzte sich in Wismar beim großen Traditionsturnier der besten weiblichen D-Jugendmannschaften der neuen Bundesländer und Berlin verlustpunktfrei durch. SV Fortuna 50 Neubrandenburg erreichte verdient  einen hervorragenden dritten Platz. Das Team der TSG Wismar landete auf dem elften Platz. Die Siegerehrung nahm Wismars Bürgermeister Thomas Beyer vor, nachdem HVMV-Präsident Peter Rauch und TSG-Präsident Maik Dittberner das Turnier am Sonnabend eröffnet hatten.

OZ-Bild

Neubrandenburg belegt Platz drei bei der ostdeutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend D / Der TSG-Nachwuchs schlägt sich als krasser Außenseiter wacker

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Zwölf Mannschaften aus sechs Bundesländern kämpften am Wochenende um den Titel beim Wismar-Junior-Cup, inoffiziell die ostdeutsche Meisterschaft im Handball in der Altersklasse der 12- und 13-jährigen Mädchen. Gespielt wurde in den Sporthallen in Wismar und in Dorf Mecklenburg.

Bereits in der Vorrunde gaben die D-Jugendlichen alles, um die große Finalrunde  zu erreichen. Aus Wismarer Sicht ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und die Ergebnisse gegen die Spitzenteams in Grenzen zu halten. Trainerin Antje Wigger: „Die Mädchen haben sich insgesamt gut geschlagen, das hat mich positiv überrascht. Wir haben keine überragende Einzelspielerin, dafür funktionieren wir als Mannschaft.“

René Funk, Organisationschef des Turniers und in der Abteilung Handball der TSG für den weiblichen Bereich zuständig, meinte: „Die Mädchen haben sich wacker geschlagen, bis zuletzt gefightet und sich nie aufgegeben. Dafür gebührt ihnen und den Trainern mein Respekt.“

Mit Schwerin und Neubrandenburg konnten sich zwei Mannschaften aus MV durchsetzen. Sie kamen unter die ersten Sechs. Der spätere Sieger SV Grün-Weiß Schwerin legte schon am Sonnabend den Grundstein für den Erfolg: Hier wurde der Vorjahressieger HC Leipzig in einem spannenden Spiel mit 14:12 geschlagen. Nachdem fast alle Mannschaften in Ulis Kinderland in Gallentin am Schweriner See übernachtet hatten, ging es am Sonntag weiter.

Sowohl die Mannschaft aus Leipzig als auch die späteren Siegerinnen ließen nichts mehr anbrennen. Beide Teams gewannen die drei restlichen Spiele. So siegte am Ende die beste Mannschaft verdient den Wismar-Junior-Cup 2016.

Rund 600 Zuschauer verfolgten an beiden Tagen die spannenden Spiele. Zwölf Schiedsrichter, zehn Sekretäre und rund 30 Helfer waren bei dieser gelungenen Veranstaltung im Einsatz. „Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere Handballfreunde von der TSG Wismar und vom Mecklenburger SV, die zum 18. Mal für die Organisation vor Ort verantwortlich waren und diese Aufgaben auch in diesem Jahr hervorragend gemeistert haben. Ein weiteres Dankeschön geht an die Schiedsrichter, Sekretäre und alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Wismar-Junior-Cup 2016 erfolgreich stattfinden konnte“, so Jörg Dombdera, Geschäftsführer des Handballverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Bestenermittlung der weiblichen Jugend D mit Teilnehmern aus den neuen Bundesländern und Berlin wird inoffiziell als ostdeutsche Meisterschaft geführt. Die Wismarerinnen konnten in den Jahren 2010 und 2011 das Turnier gewinnen und belegten im Jahr 2012 einen guten 4. Platz.

Ergebnisse der Wismarer Handballerinnen

Vorrunde: TSG – HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (Meister Brandenburg) 9:16, – SV Fortuna 50 Neubrandenburg (Vizemeister MV) 10:17, – Berliner TSC (Vizemeister) 14:   20, – SC Hoyerswerda (Vizemeister Sachsen) 10:17, – TSV Niederndodeleben (Meister Sachsen-Anhalt) 3:14.

Nach der Vorrunde belegten die D-Mädchen der TSG Wismar damit den 6. Platz.

Um die Plätze 7 bis 12 wurde am Sonntag in Dorf Mecklenburg gespielt.

TSG – Berliner TSC 14:20, – SC Hoyerswerda 10:17 (aus der Vorrunde), – Thüringer HC (Vizemeister) 11:11, – HSV Magdeburg (3. Sachsen-Anhalt) 9:17, – VfB Doberlug-Kirchhain (Vizemeister Brandenburg) 6:16.

Die TSG-Mädchen belegten am Ende dank des Unentschiedens und der besseren Tordifferenz gegenüber dem Thüringer HC den vorletzten Platz.

Heiko Hoffmann

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