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Starke Abwehrleistung sichert TSG-Männern den Sieg

Wismar Starke Abwehrleistung sichert TSG-Männern den Sieg

Wismarer Handballer gewinnen gegen Güstrower HV 21:18

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TSG-Spieler Marc Hünerbein war kaum zu halten. Er erzielte wieder die meisten Tore für sein Team. Diesmal traf er neunmal, dreimal vom Siebenmeterpunkt. Vor einer Woche versenkte er in Greifswald 14 Bälle ins gegnerische Gehäuse.

Quelle: Foto: Daniel Koch

Wismar. Tiefes Durchatmen auf der Wismarer Bank, als der Schlusspfiff ertönte. Die TSG-Handballer haben den nächsten Sieg eingefahren. Für den 21:18-Erfolg wurde ihnen aber von den starken Gästen vom Güstrower HV alles abverlangt.

OZ-Bild

Wismarer Handballer gewinnen gegen Güstrower HV 21:18

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Statistik

TSG: Link, von Samson; Faerber, Boos 2, Schrimpf 1, Lübkemann 1, Jehring 4, Gerloff: 1, Hünerbein 9/3, Maske 2, Büscher 1

Schiedsrichter: Marcel Bentzin, Jens Fischer

Zeitnehmer: Wolfgang Virtel

Zuschauer: 230

Personell hatten die Wismarer einige Ausfälle zu kompensieren, teilweise gingen die Spieler angeschlagen in die Partie. Doch auch die Gäste hatten mit Personalsorgen zu kämpfen. Das Spiel zeigte früh, dass beide Teams ihre Stärken an diesem Tag in der Abwehr haben sollten. Und aus diesen ragten beide Torhüter noch heraus. Der Spielstand von 4:4 nach 20 Minuten machte dies deutlich.

Der Wismarer Angriff sollte von Beginn an mit einer offensiven Deckung gegen Marc Hünerbein vor Probleme gestellt werden. Dies brachte die Offensive der TSG auch ins Stocken. Erschwerend kam hinzu, dass die sich bietenden Chancen zu häufig ausgelassen wurden. Ab der 21. Minute agierten die Gastgeber dann wieder mit dem siebten Feldspieler.

„Der Gefahr sind wir uns schon bewusst, welche diese Maßnahme bringt. Aber wir wollten unserem Angriffsspiel mehr Möglichkeiten geben und auf die offensive Deckung reagieren“, erklärte Trainer Sven Hünerbein nach dem Spiel. Und beides trat auch ein. Die TSG spielte ihre Angriffe jetzt besser aus und zeigte sich im Abschluss effektiver. Aber auch die Gäste wussten die sich bietende Chance zu nutzen. Torwart Oliver Mayer traf ins leere Wismarer Tor. Mit einer 10:8-Führung der Gastgeber ging es in die Pause.

In die zweite Hälfte startete das Wismarer Team gut, und die TSG konnte sich leicht auf 14:10 (36.) absetzen. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten auf 13:14 (39.). Dann folgte die vielleicht beste Phase im Spiel der TSG. Die Abwehr zwang den Güstrower HV zu einigen Fehlern, und diese nutzten sie zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Ergebnis des Zwischenspurts war eine 19:14-Führung (47.).

Eine Auszeit der Gäste sollte diesen Lauf stoppen – und sie zeigte Wirkung. Erneut konnten die Güstrower verkürzen: 17:19 (53.). Vor allem das Liegenlassen der Torchancen auf Wismarer Seite brachte den Gegner wieder auf Tuchfühlung heran. In den letzten Spielminuten merkte man beiden Teams an, dass die Partie sehr viel Kraft gekostet hatte. Leichte Fehler auf beiden Seiten und zwei sehr gute Torhüter in beiden Mannschaften sorgten dafür, dass nicht mehr viele Tore fielen. Mit 21:18 blieben die Punkte nach einer umkämpften Partie in der Hansestadt.

Die TSG-Spieler bedankten sich bei den 230 Zuschauern für die großartige Unterstützung. Felix Schrimpf: „Von den Rängen kam richtig Alarm. Die Zuschauer haben uns durch viele schwierige Phasen gebracht.“ Das sah auch Trainer Hünerbein so: „Großes Kompliment heute an die Mannschaft und unsere Zuschauer. Es war sicher nicht das schönste Handballspiel, aber beide Teams haben bis zur letzten Sekunde um jeden Zentimeter gekämpft.“

Hünerbein hob besonders Andreas Link im Tor hervor. „Er hat der Abwehr den nötigen Rückhalt gegeben – und die stand ihm in der Leistung in nichts nach. Jetzt hoffen wir, dass sich unsere personelle Situation wieder bessert und zum nächsten Spiel ein breiterer Kader zur Verfügung steht. Ein Dank geht noch an Basti Gerloff von den zweiten Männern, der uns heute sehr geholfen hat“, so der TSG-Trainer.

Mit diesem Erfolg gelang den TSG-Handballern mit 12:2 Punkten der momentane Sprung an die Tabellenspitze, da Neubrandenburg (10:0) zwei Spiele weniger bestritten hat. Am kommenden Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe an. Um 16.00 Uhr muss das TSG-Team beim Tabellenfünften Stralsunder HV II antreten.

Sven Meyer

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