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Start mit Fragezeichen in die neue Handballsaison

Wismar Start mit Fragezeichen in die neue Handballsaison

Die Drittliga-Frauen der TSG Wismar empfangen morgen SFN Vechta / Die Zuschauer können gespannt sein auf die Mannschaft und das neue Trainergespann

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Henrike Bibow (17), hier in einem Testspiel, könnte morgen auf Mitte die Regie im Angriffsspiel führen.

Quelle: wismarfoto

Wismar. Nach zehn Wochen Vorbereitung und fast fünf Monaten Handball-Sommerpause starten die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar am morgigen Sonnabend um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger SFN Vechta in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße in die neue Saison.

OZ-Bild

Die Drittliga-Frauen der TSG Wismar empfangen morgen SFN Vechta / Die Zuschauer können gespannt sein auf die Mannschaft und das neue Trainergespann

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Wie in jedem Jahr stellt sich auch diesmal wieder die Frage nach der Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften. So ganz sicher kann wohl kaum eine Mannschaft einschätzen, wo sie zu Beginn des neuen Spieljahres steht. Trotz der zahlreichen Testspiele und Vorbereitungsturniere ist deshalb noch unklar, wo sich die TSG in diesem Jahr einordnen wird.

Zu unterschiedlich waren die Auftritte der Hansestädterinnen, zu viele Spielerinnen waren und sind noch immer nicht voll einsatzfähig. Auch gegen Vechta werden mit Juliane Wieck, Svea Pinkohs und Jasmin Oldenburg mindestens drei Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen.

Allerdings ist der Wismarer Kader im Vergleich zur Vorsaison noch einmal etwas breiter aufgestellt und mit 18 Spielerinnen eigentlich ausreichend besetzt, um Ausfälle besser kompensieren zu können.

Dennoch ist die Anspannung allenthalben zu spüren, zumal viele Spielerinnen zum ersten Mal für die TSG auflaufen werden und sich erst noch an die außergewöhnliche Kulisse gewöhnen müssen. Für Neu-Trainer Menc Exner sollte das kein Problem sein, zumindest äußerlich gibt er sich gelassen: „Wir wollen die zwei Punkte in Wismar behalten und mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten. Das wäre für unsere junge Mannschaft schon wichtig.“

Was sein Team auf dem Weg zum erhofften ersten Saisonerfolg erwartet, weiß aber auch der 42-jährige Coach, der mit Jörn Harder das Trainergespann bildet, nicht so genau. Informationen über den SFN Vechta gibt es nur sehr wenige, die Videoanalyse kann frühestens am nächsten Spieltag genutzt werden, sodass sich seine Mannschaft vor allem auf die eigenen Stärken besinnen muss.

Zwar sind sich beide Mannschaften vor zwei Jahren schon einmal in der dritten Liga begegnet, allerdings stiegen die Niedersächsinnen nach nur einem Jahr direkt wieder ab und hatten vor allem im Rückspiel gegen die TSG beim 12:27 deutlich das Nachsehen. Dass es die Wismarerinnen noch einmal so leicht haben werden, glaubt indes niemand.

Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Mannschaft gleich im ersten Spiel alles abrufen muss, um sich zu behaupten. Dass ein Erfolgserlebnis im ersten Spiel wichtig wäre, zeigt auch ein Blick auf das Auftaktprogramm der TSG-Damen. Schon in der nächsten Woche reisen die Exner-Schützlinge zum Vorjahresdritten nach Oyten. Dort mit einem Auftaktsieg im Rücken anzutreten, sollte das Ziel für die Wismarer Handballerinnen sein.

Martin Nowack

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