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Stefan Schröder erfüllt sich einen Lebenstraum

Nakenstorf/Housten Stefan Schröder erfüllt sich einen Lebenstraum

Der Nakenstorfer schaffte den Ironman in Texas in weniger als zwölf Stunden

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Stefan Schröder hat den Ironman in Texas geschafft.

Nakenstorf/Housten. Quälend zum Lebenstraum: Stefan Schröder hat am Wochenende in Housten, US-Bundesstaat Texas, den Ironman bewältigt. Der 37-Jährige, der in Nakenstorf am Neuklostersee wohnt, benötigte für die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen elf Stunden, 58 Minuten und 43 Sekunden. Der Geschäftsführer der Krebs-Unternehmensgruppe in Wismar wollte unter zwölf Stunden bleiben und hat es geschafft. Seine Freundin Susann Wiedemann, die ihn begleitet hat, sagte im Anschluss: „Es waren riesige Emotionen im Spiel, das hat man nach dem Zieleinlauf gesehen. Es war ein wahnsinnig aufregender Tag, dem viel Training vorausging. Stefan ist mega glücklich.“

Stefan Schröder: „Was mir 2014 verwehrt wurde, ist jetzt Geschichte.“ Damals konnte er einen Ironman auf Mallorca nach einem Radsturz nicht beenden. Auch in Housten ging es hart zur Sache. Im Wasser waren zeitgleich 3000 Sportler, die Aktiven sprechen daher von einer Waschmaschine. Stefan Schröder musste vier Tritte ins Gesicht wegstecken, wurde dreimal nach unten gepresst und musste seine Brille vom Wasser befreien. Nach 1:33:40 Stunden ging es aufs Rad (5:53:00 h). Wegen angeblichen Windschattenfahrens musste er eine Strafe von fünf Minuten absitzen. Zum Ende hin „waren die Oberschenkel am Anschlag, kurz vor Krämpfen“. Abschließend folgte noch der Marathon (4:16:23 h). „Ab Kilometer 32 war nur noch ein Wechsel von Laufen und Gehen möglich, denn Körper und Kopf wollten nicht mehr“, so der Ironman. Am Ende hat er über 13 000 Kalorien verbrannt und kam bei 3000 Startern unter die ersten 700. „Das macht mich stolz“, so Stefan Schröder, der sich bei seiner Familie und Freunden für die Unterstützung bedankt. Am Golf von Mexiko tankt er jetzt neue Kräfte.

Heiko Hoffmann

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