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TSG-Damen erwarten den Tabellenführer

Wismar TSG-Damen erwarten den Tabellenführer

Wismarer Drittliga-Handballerinnen stehen morgen ab 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße vor einer schweren Aufgabe

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Nach dem schwer erkämpften ersten Saisonsieg in Heidmark, hier Henrike Bibow in Aktion, die allerdings morgen fehlen wird, empfangen Wismars Drittliga-Handballerinnen Tabellenführer TSV Nord Harrislee.

Quelle: mn

Wismar. Nach dem wichtigen Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht HSG Heidmark wollen die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar am morgigen Samstag im Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee unbedingt nachlegen. Anwurf zur Begegnung mit dem aktuellen Tabellenführer ist wie immer um 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt- Straße.

OZ-Bild

Wismarer Drittliga-Handballerinnen stehen morgen ab 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße vor einer schweren Aufgabe

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Größer könnten die Unterschiede zwischen dem letzten und dem kommenden Gegner der Wismarerinnen kaum sein. Auf der einen Seite der Neuling mit 0:8 Punkten am Tabellenende, auf der anderen Seite der Dauerrivale TSV Nord Harrislee mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der zweiten Liga vor zwei Jahren haben die Verantwortlichen an der dänischen Grenze den Neuaufbau ihrer Mannschaft mit jungen Spielerinnen aus der Region vorangetrieben und werden nun für ihre Geduld mit erfolgreichem Handball belohnt. Trainer Herluf Linde, der schon im Jugendbereich im Flensburger Raum erfolgreich war, wird mit seinem Team die hervorragende Startbilanz von vier deutlichen Siegen sicherlich ausbauen wollen. In der letzten Woche gelang, nach einigen Anlaufschwierigkeiten und trotz Personalsorgen, ein überzeugenden Heimerfolg gegen Travemünde und damit die Verteidigung des Spitzenplatzes. Personalsorgen hat die TSG Wismar aktuell nur kleinere.

Lediglich die Langzeitverletzte Laura Blum und Henrike Bibow werden morgen nicht ins Geschehen eingreifen können. Spielmacherin Henrike Bibow, die am Dienstag ihren 18.Geburtstag feierte, befindet sich im langfristig geplanten Urlaub und stößt erst in der nächsten Woche wieder zum Team. Ihre Position auf der Mitte wird Trainer Menc Exner neu besetzen müssen, will sich aber bei seiner Planung nicht in die Karten gucken lassen: „Wir haben mehrere Spielerinnen im Kader, die in der Lage sind, diese Position zu spielen und können somit flexibel auf die Anforderungen auch während des Spiels reagieren.“ Trotz der bislang eher dürftig ausgefallenen Punktausbeute ist man auf TSG-Seite überzeugt, auch gegen die Spitzenteams mithalten zu können. „Wir haben in Oyten und auch in den beiden Heimspielen phasenweise angedeutet, wozu diese Mannschaft in der Lage ist und ich bin überzeugt, dass wir gegen Harrislee ohne Druck aber mit dem unbedingten Willen durchaus in der Lage sind, eine gute Partie zu liefern und vielleicht sogar eine Überraschung zu schaffen. Ich bin von der Qualität der Spielerinnen und der Mannschaft zu 100 Prozent überzeugt, wenn das Team es schafft, diese Überzeugung auf die Platte zu bringen, sind wir keinesfalls chancenlos“, hofft ein selbstbewusster Wismarer Trainer Menc Exner.

Dass der erste Saisonsieg bei den Spielerinnen einen Knoten gelöst hat, glaubt auch TSG-Geschäftsführer Klaus-Dieter Soldat: „Gegen Heidmark mussten wir, gegen Harrislee wollen wir unbedingt gewinnen und deshalb gehe ich auch mit einem positiven Gefühl an die ganze Sache heran.“

Martin Nowack

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