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TSG-Damen haben sich wieder unter Druck gesetzt

Wismar TSG-Damen haben sich wieder unter Druck gesetzt

Wismarer Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen HG OKT

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Verletzte sich im Spiel beim VfL Oldenburg II: TSG-Spielerin Henrike Bibow (M.). FOTO: MARTIN NOWACK

Wismar. Durch die vermeidbare Niederlage beim VfL Oldenburg II in den vergangenen Woche haben sich die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar für die zwei verbleibenden Spiele in diesem Jahr wieder selbst unter Druck gesetzt. Mit 6:12 Punkten rangieren die Wismarerinnen aktuell auf Platz zehn – ein Abstiegsrang. Nur ein Sieg gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen eröffnet die Chance, zum Ende der Hinrunde auf einem Platz ins neue Jahr zu gehen, der den Klassenerhalt bedeuten würde. Der Anpfiff zu dieser richtungsweisenden Partie erfolgt morgen um 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße.

OZ-Bild

Wismarer Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen HG OKT

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Bis auf das unglückliche Ergebnis und die Verletzung von Henrike Bibow war Trainer Menc Exner eigentlich ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Oldenburg, wenn man mal von der mangelnden Chancenverwertung in der ersten Halbzeit absieht. „Bis auf die Schwächephase in der ersten Hälfte war das in Ordnung und vor allem wie wir uns am Ende gegen die drohenden Niederlage gewehrt haben, hat mich stolz gemacht. Hier müssen wir Samstag anknüpfen, um wieder erfolgreich zu sein. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg und ich bin mir sicher, dass wir das gegen OKT auch wieder zeigen werden", äußert sich Trainer Menc Exner zuversichtlich. Dass er dabei auf der Spielmacherposition erneut umstellen muss, scheint ihm aktuell wenig Sorgen zu bereiten, wenngleich er zugibt, dass der Verlust von Henrike Bibow schmerzt: „Rike war in einer super Verfassung und hat vor allem gegen Travemünde ihr volles Potential entfaltet. Schade, dass die Verletzung sie jetzt zurückwirft, aber die Mannschaft kann solche Ausfälle kompensieren, dass hat sie in Oldenburg in der zweiten Hälfte schon bewiesen.“ Wie lange Henrike Bibow nach dem Ausrenken ihres Ellenbogengelenks pausieren muss, steht indes noch nicht fest. Erst eine eingehende Untersuchung des gesamten Bandapparates wird zeigen, ob Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden sind und ob diese möglichen Verletzungen operativ behandelt werden müssen. Doch selbst ohne Operation ist ein Einsatz in diesem Kalenderjahr nahezu ausgeschlossen. Bange machen gilt deshalb aber noch lange nicht im Wismarer Lager, zumal alle anderen Spielerinnen zur Verfügung stehen und nach Aussage von Exner „heiß auf das Spiel und die zwei Punkte sind.“

Für den Fortgang dieser Saison und den weiteren Verlauf sind diese zwei Zähler fast schon existentiell wichtig, da sonst der Abstand zu den vor der TSG platzierten Teams bereits zum Ende der Hinrunde auf zwei oder gar vier Punkte anwachsen könnte. Bei gerade einmal sechs eigenen Punkten wäre dies in der zweiten Saisonhälfte schon fast nicht mehr aufzuholen. Die Partie gegen die HG OKT ist zudem das letzte Heimspiel im Jahr 2016.

In der nächsten Woche folgt dann noch der Abschluss der Hinrunde bei der Bundesligareserve des Buxtehuder SV. Nach einer knapp einmonatige Pause startet dann mit dem Auswärtsspiel bei der SFN Vechta die Rückrunde in der dritten Liga Nord.

Martin Nowack

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