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TSG-Damen klar in der Außenseiterrolle

Wismar TSG-Damen klar in der Außenseiterrolle

Wismars Drittliga-Handballerinnen reisen morgen zum Klassiker zum TSVNord Harrislee

Wismar. Langsam aber sicher biegt die Saison in der dritten Liga auf die Zielgeraden ein und den Handballerinnen der TSG Wismar bleiben noch genau sieben Spiele oder 420 Spielminuten, um genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die nächste Gelegenheit bietet sich ihnen dazu am morgigen Sonnabend, wenn sie um 17 Uhr beim Tabellenvierten TSV Nord Harrislee antreten müssen.

Die Damen aus dem hohen Norden liegen aktuell nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Oyten und haben somit immer noch gute Chancen, am Ende den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg zu erkämpfen. Auch, oder gerade, weil sie in der letzten Woche beim Tabellenvorletzten TSV Travemünde nur ein 23:23 erspielen konnten, werden sie im Heimspiel gegen die TSG Wismar besonders motiviert sein. Die Begegnungen der beiden ehemaligen Erstligaclubs Wismar und Harrislee gehören seit Jahren zu den Klassikern, egal ob in Liga zwei oder drei. Auch das Hinspiel zählt zu den besonderen Spielen, für die TSG allerdings zu den besonders ärgerlichen. Bis zehn Minuten vor dem Ende führten die Wismarerinnen mit 23:19, um dann am Ende noch mit 24:27 zu verlieren. Knackpunkt der Partie Ende Oktober war eine unnötige Rote Karte für Sarah Dürl, die sich zuvor 50 Minuten lang in einer sehr erfolgversprechenden 5:1-Deckung aufgerieben hatte und den damaligen Tabellenführer lange Zeit vor große Probleme stellte. Im Gegensatz dazu versuchen es die Hansestädterinnen zuletzt immer wieder mit einer defensiveren 6:0-Variante in der Abwehr - zumeist allerdings wenig erfolgreich. Gegen Heidmark, die sonst im Schnitt nur auf 20 Treffer kommen, kassierten sie mit dieser Deckungsvariante 28 Gegentreffer und wirkten häufig mehr als indisponiert. Hier gilt es für die Verantwortlichen anzusetzen und möglichst zeitnah eine Verbesserung herbeizuführen, will man am Ende nicht den bitteren Gang in die vierte Liga antreten. Während es am Sonnabend in Harrislee und im darauffolgenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Henstedt-Ulzburg eigentlich nur darum geht, vielleicht einen Überraschungspunkt zu erkämpfen, stehen im Anschluss daran die wohl drei wichtigsten Partien der Saison gegen Minden, Travemünde und Oldenburg auf dem Programm. Mindestens zwei, besser alle drei Begegnungen müssen gewonnen werden, um im Rennen um den Klassenerhalt nicht vorzeitig abgehängt zu werden.

Der TSG Wismar stehen also ereignisreiche Wochen bevor, die das Team nur unbeschadet überstehen kann, wenn es bedingungslos zusammen steht - ein Eindruck, den man zuletzt nicht unbedingt gewinnen konnte, wenn man sich die wenig verheißungsvollen Auftritte des Drittligisten angesehen hat.Martin Nowack

OZ

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