Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
TSG-Damen wollen im dritten Spiel erstmals punkten

Wismar TSG-Damen wollen im dritten Spiel erstmals punkten

Die Wismarer Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen um 16 Uhr den zweiten Aufsteiger HSG Jörl-Doppeleiche Viöl

Voriger Artikel
PSV Wismar enttäuscht beim MSV Lübstorf
Nächster Artikel
Erster Sieg im dritten Anlauf?

TSG-Spielerin Johanna Brinkies (M.) ist am Kreis nur schwer zu stoppen. Morgen wird sie besonders gefordert sein.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Nach zwei Spielen mit 0:4-Punkten und Minus 15 Toren auf Platz zehn und damit einem Abstiegsrang stehend, erwarten die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar am morgigen Sonnabendum 16 Uhr den nächsten Aufsteiger zum Duell in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße.

Im Vordergrund steht die Gesundheit der Spielerin.“Klaus-Dieter Soldat, Manager der TSG Wismar

Während sich die Mannschaft der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl erstmals in Wismar vorstellt, ist vielen Spielerinnen und dem Trainergespann der Gäste die TSG Wismar nur allzu bekannt. Die HSG als Aufsteiger in Wismar zu begrüßen dürfte formal richtig sein, nominell aber erwartet die Gastgeberinnen eine mehr als erfahrene Drittligamannschaft. Trainer Thomas Blasczyk hat nach seinem Abgang beim TSV Nord Harrislee vor zwei Jahren einen Teil der Spielerinnen gleich mitgenommen und bei der HSH Jörl-DE Viöl eine neue sportliche Heimat gefunden. Mit dem Zugang von Spielmacherin Kristin Machau und Svenja Pahl vom Ligakonkurrenten HSG Owschlag/Kropp-Tetenhusen konnte die Mannschaft in dieser Saison nochmals an Qualität zulegen und hat diese Qualität am vorletzten Wochenende im Heimspiel gegen den TSV Travemünde beim 31:17-Erfolg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Entsprechend gewarnt dürfte das Wismarer Trainergespann Menc Exner und Jörn Harder sein, zumal auf Wismarer Seite in den ersten Spielen noch mächtig Sand im Getriebe vorhanden war. Für eine komplette Motorreinigung dürften die letzten zwei Trainingswochen wohl noch nicht ausgereicht haben, zumal mit Laura Blum und Vivien Erdmann wichtige Komponenten gefehlt haben. Bei Laura Blum hat sich der Verdacht auf erneuten Kreuzbandriss leider bestätigt, für sie ist die Saison bereits beendet. Wie und ob es mit ihrer sportlichen Laufbahn weitergeht, steht aktuell noch nicht fest. „Im Vordergrund steht die Gesundheit der Spielerin, die in dieser schwierigen Phase nicht nur die volle Unterstützung des Vereins, sondern insbesondere auch von ihren Mitspielerinnen erhält“, erklärt ein sichtlich getroffener Manager Klaus-Dieter Soldat, dessen Mine sich auch durch die Diagnose von der Schwere der Verletzung bei Vivien Erdmann nur bedingt aufhellen lässt. Bei der eingehenden Untersuchung ihrer verletzten Schulter konnten augenscheinlich keinen strukturellen Verletzungen festgestellt werden, die eine Operation notwendig machen würden. An ein Training ist aber aktuell noch nicht zu denken. In den nächsten schweren Spielen steht die Goalgetterin der TSG nicht zur Verfügung. Dafür hat sich nach einigen Wochen Pause Jasmin Oldenburg einsatzfähig zurückgemeldet und wird mit dafür sorgen müssen, die Lücke im Rückraum zu schließen, die Vivien Erdmann hinterlassen hat. Zumindest an diesem Punkt hat die Erdmann-Verletzung auch etwas Gutes. Das doch sehr ausrechenbare Spiel der TSG dürfte sich deutlich verändern und im Idealfall weniger leicht zu durchschauen sein. Dafür ist es allerdings notwendig, dass alle Spielerinnen Verantwortung übernehmen und sich an die Vorgaben des Trainergespanns halten.

„Wir haben vor allem in Oyten zu oft die falsche Entscheidung getroffen und uns nicht daran gehalten, was wir im Vorfeld besprochen haben. Darauf muss ich mich aber als Trainer an der Seitenlinie verlassen können, sonst werden wir weiter große Probleme haben“, bemängelt Trainer Menc Exner die fehlende taktische Disziplin seiner Spielerinnen, sieht aber auch Fortschritte: „In beiden Spielen hatten wir jeweils vor der Pause unsere beste Phase, in der wir jeweils gezeigt haben, wozu wir fähig sind. Wenn es uns gelingt, diese Stärken noch öfter zu nutzen und mehr Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit entwickeln, bin ich mir sicher, dass wir sehr bald die ersten Erfolgserlebnisse einfahren.“

Martin Nowack

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Grimmen

Glücklicher 29:28-Sieg gegen starke Stiere aus Schwerin

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Wismar
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.