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TSG-Frauen beim Tabellenletzten unter Druck

Wismar TSG-Frauen beim Tabellenletzten unter Druck

Die Wismarer Drittliga-Handballerinnen warten saisonübergreifend seit fünf Spieltagen auf den ersten Punktgewinn

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Quelle: wismarfoto

Wismar. Saisonübergreifend warten die Wismarer Drittligahandballerinnen nun schon seit fünf Spielen auf einen Punktgewinn. Da ist es wohl auch normal, dass es zu Diskussionen kommt und bestimmte Dinge hinterfragt werden. Die Intensität, mit der diese Diskussion im Moment im Umfeld der TSG Wismar geführt wird, hat allerdings nicht nur Geschäftsführer Klaus- Dieter Soldat überrascht: „Jeder darf ja seine Meinung haben, aber die Art und Weise, wie aktuell die Leistung von Mannschaft und sportlicher Leitung von einigen bewertet wird, gefällt uns absolut nicht. Wir haben uns für diesen Weg mit jungen Spielerinnen aus dem eigenen Verein und der Umgebung entschieden und waren uns auch bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen wird. Wir sehen deshalb aktuell auch keinen Grund, von unserer Linie abzuweichen. Die Führung des Vereins hat dies der Mannschaft und dem Trainerteam in dieser Woche auch noch einmal deutlich gemacht und ihnen ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen. Wir werden nicht zulassen, dass die Konzentration auf die wichtigen sportlichen Gesichtspunkte weiterhin gestört werden. Wir haben ein gemeinsames Ziel und das können wir nur erreichen, wenn wir als Einheit auftreten und dabei persönliche Befindlichkeiten in den Hintergrund treten lassen.“

Jeder kann seine Meinung haben, aber die Art und Weise gefällt uns nicht.“Klaus-Dieter Soldat, Manager TSG Wismar

Dass sich Soldat nach nur drei Spieltagen zu solch einer deutlichen Stellungnahme gezwungen sieht, zeigt aber auch, wie angespannt die Situation bereits in dieser frühen Phase der Saison ist. Da wird das Gastspiel beim ebenfalls noch punktlosen Tabellenletzten Heidmark morgen Abend (Anwurf 19.30 Uhr) bereits zum Schicksalsspiel ausgerufen und ist mit dementsprechend viel Druck ausgestattet. Der Zeitpunkt bereits jetzt in Panik zu verfallen, ist allerdings noch nicht gekommen, zumal die Wismarerinnen in den ersten Spielen teilweise vielversprechende Ansätze zeigten und gegen Jörl endlich auch kämpferisch überzeugen konnten. Gepaart mit der notwendigen Konzentration im Spielaufbau ist die Hoffnung noch nicht gänzlich verloren.

Aber eines ist auch klar: Irgendwann müssen die ersten Punkte her, am besten schon am Sonnabend gegen Heidmark, um im Abstiegskampf das erste Mal Luft holen zu können. Maximal moralische Unterstützung wird dabei Laura Blum leisten können, sie musste sich in dieser Woche einer Operation am erneut gerissenen Kreuzband unterziehen und wird der Mannschaft in dieser Saison auf dem Spielfeld nicht mehr helfen können. Da auch Vivien Erdmann mit Schulterverletzung weiterhin nicht zur Verfügung steht, setzt Trainer Menc Exner auch im Kellerduell auf mannschaftliche Geschlossenheit und Überraschungsmomente. „Wenn es uns gelingt, die Moral aus dem letzten Spiel zu konservieren und alle Spielerinnen mit maximaler Konzentration in die Begegnung gehen, werden wir uns auch für unseren Einsatz belohnen“, ist Exner trotz der jüngsten Negativerlebnisse weiterhin optimistisch. Optimistisch sind auch die Anhänger des Drittligisten, die sich mit einem Fanbus auf den Weg machen und die Mannschaft in Heidmark lautstark unterstützen wollen. Interessierte Fans können sich hier noch anschließen und sich dazu um 15 Uhr am Hintereingang der Sporthalle einfinden.

Martin Nowack

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