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TSG-Frauen gegen Heidmark zum Siegen verdammt

Wismar TSG-Frauen gegen Heidmark zum Siegen verdammt

Die Wismarer Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen den Tabellenletzten

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TSG-Spielerin Vivien Erdmann (2. v. l.) kann sich in dieser Spielszene am Kreis durchsetzen. Morgen will sie ihr Team zum Sieg gegen den Tabellenletzten HSG Heidmark führen. FOTOS (2): DANIEL KOCH

Wismar. Gehörig unter Zugzwang stehen die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar am morgigen Sonnabend, wenn um 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße der Anpfiff zur Partie gegen den Tabellenletzten HSG Heidmark erfolgt. Alles andere als ein Sieg wäre nicht nur eine Blamage, sondern würde wohl auch die Chancen auf den Klassenerhalt erheblich schmälern.

OZ-Bild

Die Wismarer Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen den Tabellenletzten

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Nach dem schwachen Start in die Rückrunde (1:5 Punkte, Tordifferenz -16) sind die Wismarerinnen mittlerweile auf den ersten Abstiegsrang gerutscht. Ein Punkt beträgt der Rückstand auf die unmittelbaren Konkurrenten Minden und Oldenburg II, zwei Punkte der Vorsprung auf Travemünde und noch haben die TSG-Damen die bessere Tordifferenz aller Abstiegskandidaten.

Viel mehr als die magere Punktausbeute gibt allerdings der aktuelle Zustand der Mannschaft Anlass zur Sorge. Der angekündigte Aufschwung nach der Trennung von Trainer Menc Exner blieb aus, das Team scheint mehr mit sich selbst, als mit seiner Leistungsfähigkeit beschäftigt, und zuletzt gab es augenscheinlich auch noch Probleme mit der eigenen Einstellung. Insgesamt keine besonders rosigen Aussichten für die kommenden schweren Spiele und den erhofften Nichtabstieg.

Nicht mehr in den Kampf um die Klassenerhalt eingreifen kann der morgige Gegner HSG Heidmark. Nach 14 Niederlagen in 14 Spielen, 0:28 Punkten, mit einer Tordifferenz von aktuell 161 Toren und mittlerweile neun Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze dürfte der Gang in die vierte Liga kaum mehr zu verhindern sein. Die letzten beiden Spiele gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Gegner aus Travemünde und Minden gingen jeweils mit 19 Toren Unterschied verloren. Hier von einem Klassenunterschied zu sprechen, wäre fast noch untertrieben. Dass Heidmark allerdings auch weit weniger wehrlos auftreten kann, haben sie im Hinspiel gegen die TSG Wismar bewiesen. Bis in die Schlussphase hinein hielt die HSG im Oktober das Spiel offen und verlangte den Wismarerinnen alles ab. Ähnlich viel Spannung würde TSG-Trainer Jörn Harder morgen gerne verhindern: „Wenn wir das Spiel mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angehen und Normalform erreichen, dann sollten wir das Parkett am Ende auch als Sieger verlassen. Ein erfolgreicher Spielverlauf liegt in erster Linie in unseren Händen.“ Allerdings wird er bei dieser Aufgabe erneut auf einige Leistungsträger verzichten müssen. Neben Kapitän Justine Steiner fehlen mit Ann-Marie Berger, Laura Blum, Henrike Bibow und Johanna Brinkies definitiv gleich vier weitere Spielerinnen im Kader der Hansestädterinnen.

Martin Nowack

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