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TSG-Frauen im Heimspiel gegen Minden unter Druck

Wismar TSG-Frauen im Heimspiel gegen Minden unter Druck

Wismarer Drittliga-Handballerinnen wollen morgen mit einem Sieg Befreiungsschlag schaffen

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Juliane Wieck hatte im letzten Heimspiel gegen Harrislee über weite Strecken eine überzeugende Leistung geboten. Im Angriff gefiel sie mit 1:1-Szenen. Die sind morgen hoffentlich auch zu sehen.

Quelle: wismarfoto

Wismar. Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar müssen morgen um 16 Uhr im Heimspiel gegen Aufsteiger HSV Minden-Nord unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren, um nicht frühzeitig in der Saison den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld der Liga zu verlieren. Zwar rangieren die Wismarerinnen mit enttäuschenden 2:10 Punkten aktuell auf dem vorletzten Rang in der Tabelle. Vergleicht man die Ergebnisse mit der Saison 2015/16, ist die Bilanz bislang aber auch nicht schlechter als im letzten Jahr. Schuld an dem verschobenen Tabellenbild ist vor allem der Spielplan der Hansestädterinnen.

Wir haben uns in letzter Zeit zu viel mit Neben-

sächlichkeiten beschäftigt.“Menc Exner, TSG-Trainer

Alle Niederlagen kassierte das Team von Menc Exner und Jörn Harder bislang gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Top vier und Platz sechs sind bereits gespielt, gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gab es bislang erst ein einziges Spiel, welches prompt gewonnen wurde. Deshalb liegen die Hoffnungen, aber auch der Druck in den kommenden Begegnungen.

Hintereinander folgen jetzt die Partien gegen den Siebten, Neunten, Zehnten und Achten der Tabelle. Sollte es auch in diesen Spielen wieder nicht zu Punkten reichen, dürfte es in der Tat sehr schwierig werden mit dem Klassenerhalt. Deshalb will sich das Wismarer Trainergespann auch möglichst wenig mit den vergangenen Spielen beschäftigen, sondern den Fokus ausschließlich auf die wichtigen Begegnungen in den nächsten Wochen richten. „Wir haben uns in der letzten Zeit zu viel mit Nebensächlichkeiten beschäftigt. Jedem sollte bewusst sein, worum es in den nächsten Spielen geht und sich ausschließlich auf den maximalen sportlichen Erfolg der Mannschaft konzentrieren“, fordert Exner von seinen Spielerinnen. Er kann dabei auf sein komplettes Aufgebot zurückgreifen und hat damit alle Möglichkeiten auf seiner Seite. Mit dem HSV Minden-Nord stellt sich im vierten Heimspiel bereits der dritte Aufsteiger in der Hansestadt vor. Die Nordrhein-Westfalen sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet, haben allerdings aus den letzten vier Spielen nur einen einzigen Punkt geholt. Mit 5:7 Punkten liegen sie hingegen voll im Soll und vor allem noch vor der TSG Wismar. In der letzten Woche erkämpften sie sich vor heimischem Publikum ein 31:31-Unentschieden gegen den TSV Travemünde und konnten dabei vor allem durch eine breit gestreute Torverteilung überzeugen. Gleich sechs Spielerinnen erzielten vier oder mehr Treffer und dürften es so auch den Wismarerinnen schwer machen, die optimale Deckungsvariante zu finden. Für die TSG-Damen sollte es aber vor allem auch darum gehen, ihre Sicherheit im Abschluss wiederzufinden, denn mit nur 133 Treffern stellen sie die drittschlechteste Angriffsreihe der Liga – aktuell zu wenig, um sich zeitnah aus dem Tabellenkeller zu befreien. Mit knapp 22 Toren pro Spiel ist das wirklich nicht das, was man sich unter einem durchschlagskräftigen Rückraum vorstellt. Mit einem Sieg gegen Minden würden sich allerdings die Vorzeichen für die kommenden Spiele deutlich bessern.

Martin Nowack

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