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TSG-Frauen verlieren in Oyten

TSG-Frauen verlieren in Oyten

Zehnfache Torschützin Vivien Erdmann droht nach Schulterverletzung auszufallen

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Henrike Bibow hatte einige gute 1:1-Aktionen, allerdings war es schwer, sich gegen die kompakte Abwehr durchzusetzen.

Quelle: wismarfoto

Oyten Trotz einer engagierten und über weite Strecken der ersten Hälfte ordentlichen Leistung verloren die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar auch ihr zweites Saisonspiel beim Staffelfavoriten TV Oyten mit 24:34 (14:16) und finden sich nach zwei Spieltagen ohne Punktgewinn in der unteren Tabellenregion wieder.

„Wir haben uns heute durch unsere eigene Undiszipliniertheit um ein besseres Ergebnis gebracht. Es muss uns gelingen, unsere Fehlerquote im Passspiel zu senken und deutlich effektiver im Abschluss zu werden“, so die einhellige Meinung des Wismarer Trainerduos Menc Exner und Jörn Harder.

Personell schien es für die Wismarerinnen nach der Rückkehr von Svea Pinkohs und Juliane Wieck schon wieder freundlicher auszusehen. Doch gestern zog sich Vivien Erdmann eine Verletzung an der Schulter zu. Wie es weiter geht, muss erst eine Untersuchung zeigen. Außerdem hatte sich Laura Blum im Heimspiel gegen Vechta erneut am Knie verletzt und droht erneut lange auszufallen. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, es ist aber zu befürchten, dass erneut das bereits einmal gerissene Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte.

In Oyten wollten es die Wismarerinnen unbedingt besser machen als beim Saisonauftakt. Mit einer deutlich anderen Körpersprache gingen sie in die Begegnung und beeindruckten damit auch den TV Oyten, der sich die Aufgabe gegen die TSG sicher zunächst deutlich einfacher vorgestellt hatte. Zwar brauchten die Hansestädterinnen eine gute Viertelstunde, um sich gänzlich auf die Bedingungen einzustellen, kamen dann aber immer besser in Fahrt und boten den Gastgeberinnen mehr als Paroli. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wismar mit Sophie Powierski bereits die erste Spielerin verletzungsbedingt verloren. So kam Svea Pinkohs deutlich früher als geplant zu ihrem ersten Einsatz nach ihrem Mittelfußbruch vor gut zwei Monaten. Wie wichtig sie für die Mannschaft ist, bewies sie mit ihrer Präsenz in der Deckung und Toren aus dem Rückraum, die die TSG im Spiel hielten. So war es dann auch möglich, das Wismar aus einem 5:8-Rückstand (16.) kurz vor der Pause eine 14:13 Führung (27.) machen konnte. Neun Tore in elf Minuten – die stärkste Phase der TSG reichte allerdings nicht ganz zur Pausenführung. Der Beginn der zweiten Hälfte war dann allerdings leider ein Spiegelbild des Spiels gegen Vechta. Innerhalb weniger Minuten zog Oyten davon und profitierte dabei von den Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel. Statt die Angriffe geduldig auszuspielen, wurde viel zu überhastet und ungenau abgeschlossen. Oyten ließ sich nicht lange bitten und nutzte die Fehler eiskalt aus. Bis zur 45.Minute erspielten sie sich einen 24:18-Vorsprung. In der Schlussviertelstunde zerfiel die Wismarer Mannschaft dann nach und nach in ihre Einzelteile. Statt, wie in Hälfte eins, mannschaftlich geschlossen aufzutreten, wurde viel zu oft das Heil in Einzelaktionen gesucht. Ein Unterfangen, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. So schraubte Oyten das Ergebnis noch deutlich in die Höhe. Die zehn Tore Differenz spiegelten am Ende allerdings nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse in dieser Deutlichkeit wieder.

In der nächsten Woche sind die Exner-Schützlinge spielfrei, weiter geht es dann am 8. Oktober mit einem Heimspiel gegen den nächsten Aufsteiger HSG Jörl-Doppeleiche Viöl. Wismar: Steiner, Schultz - Steffen, Brinkies 2, Tegler 5, Bibow, Martin, Dürl, Powierski, Lück 1, Erdmann 10/1, Wieck 1.

Siebenmeter: Oyten 5/4, Wismar 3/3 Strafminuten: Oyten 4, Wismar 12 Zuschauer: 150

Martin Nowack

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