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TSG-Handballer begeistern beim Heimauftakt

Wismar TSG-Handballer begeistern beim Heimauftakt

Wismarer gewinnen in der MV-Liga gegen SV Warnemünde 35:20

Wismar. Der erste Auftritt der TSG-Handballer in der heimischen Sporthalle hätte nicht besser laufen können. Die Wismarer dominierten den SV Warnemünde fast nach Belieben und feierten mit einem 35:20 (22:8)-Erfolg den dritten Saisonsieg in der MV-Liga.

Nach zwei Auftritten in der Fremde freuten sich die Wismarer Männer auf ihr erstes Spiel vor heimischem Publikum. Der Auftakt mit zwei Siegen hatte Interesse geweckt und lockte 190 Zuschauer in die Halle.

Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen. 2:2 stand es nach vier Minuten. Dann jedoch fand das Wismarer Team besser ins Spiel und zog auf 6:2 davon. Eine Auszeit der Gäste (8.) sollte den Rhythmus der TSG stoppen. Und scheinbar tat sie es auch, denn die nächsten Minuten konnten die Gäste den Abstand bis zum 9:5 (13.) stabil halten.

Dann aber folgte eine Phase, in der die Wismarer Abwehr den SVW zu Fehlern zwang. Und was trotzdem noch aufs Tor kam, wurde eine Beute von Paul Robitt im Kasten der TSG. Auf 19:7 (24.) enteilten die Gastgeber und entnervten damit die Warnemünder. Trainer Sven Hünerbein fand, „dass in diesem Bereich des Spiels die Jungs in der Defensive sehr gut miteinander gearbeitet haben. Da haben wir die Warnemünder durch unseren Druck in der Abwehr auch zu Fehlern gezwungen.“

Dass die TSG im Angriff einige Chancen liegen ließ, fiel nicht ins Gewicht. Die Führung war mit 22:8 zur Pause trotzdem noch deutlich.

„Tolle erste dreißig Minuten“, meinte Hünerbeins Trainerkollege Maik Robitt später. Totzdem warnte er aber seine Männer in der Pause davor, dass sie bereits die Füße hochlegen können. Doch genau dieser deutliche Vorsprung schien zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel der TSG ins Stocken zu bringen. Vor allem die Angriffe wurden nicht so konsequent ausgespielt, wie es sich das Trainerteam wünschte. Das Gästeteam konnte davon aber nicht profitieren, denn die Abwehr stand im Zusammenspiel mit Andreas Link weiterhin sehr gut. So konnte auch eine zehnminütige torlose Zeit überstanden werden.

In der 40. Minute fiel der erste Treffer der Halbzeit – 23:10. Und dieser wirkte wie ein Knotenlöser, denn in der Folgezeit harmonierte das Spiel der TSG wieder. Die Wismarer bauten den Vorsprung auf 31:13 (50.) aus.

Damit war die Entscheidung längst gefallen. In den Schlussminuten gaben die Trainer allen Spielern Einsatzchancen. Diese bedankten sich auf ihre Art und konnten sich mit Torerfolgen belohnen. „Dafür freut sich die gesamte Mannschaft, denn ein jeder trägt mit seinem Teil zum Erfolg dieses Teams bei“´, gab Michael Boos einen Blick ins Innenleben der Mannschaft nach dem Spiel.

Nach 60 begeisternden Minuten können die Spieler der TSG zwei weitere Punkte gegen einen direkten Kontrahenten um die vorderen Plätze einfahren. Mit nunmehr 6:0 Punkten rangiert das TSG-Team auf Platz drei der Tabelle – hinter Neubrandenburg und Demmin.

„Diese Deutlichkeit haben wir nicht erwartet. Aber die Mannschaft ist noch enger zusammengewachsen und zeigt dies über sehr gute Leistungen in den Spielen“, erklärte Sven Hünerbein. Dafür gab es vom Trainergespann lobende Worte. Doch die nächste Aufgabe wartet bereits auf die TSG. Am kommenden Sonnabend kommt der Staffelfavorit und Aufstiegskandidat aus Neubrandenburg nach Wismar. „Die Rollen sind in diesem Spiel klar verteilt, aber wir sind gern Außenseiter“, meinte Hünerbein. Das Spitzenspiel wird um 18.00 Uhr angepfiffen.

Sven Meyer

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