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TSG-Handballerinnen wollen dritten Sieg hintereinander

Wismar TSG-Handballerinnen wollen dritten Sieg hintereinander

„Wir haben uns nach dem missglückten Saisonstart mittlerweile stabilisiert.“Klaus-Dieter Soldat, Manager der TSG Wismar

Wismar. . Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar wollen nach zwei Siegen hintereinander ihre Mini-Serie auch morgen Nachmittag (Anwurf 16.30 Uhr) bei der Bundesligareserve des VfL Oldenburg fortsetzen. Mit einem Sieg würde der Abstand zu den Abstiegsrängen für die TSG auf drei Zähler anwachsen. Aktuell beträgt der Vorsprung lediglich ein einziges Pünktchen und zwar ausgerechnet auf den VfL Oldenburg II, der seinerseits mit einem Sieg an den Wismarerinnen vorbeiziehen und die Abstiegsränge verlassen könnte.

 

OZ-Bild

Gehört zu den Führungsspielerinnen im TSG-Team: Johanna Brinkies (l.). FOTO: MARTIN NOWACK

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Das wollen die Hansestädterinnen natürlich mit allen Mitteln verhindern und wollen dazu den Schwung aus den erfolgreichen Partien gegen Minden und Travemünde nutzen. Zwei Siege, 4:0 Punkte, 58:38 Tore – die Bilanz der letzten beiden Begegnungen liest sich nun wahrlich nicht wie die eines Abstiegskandidaten. Die Leistungen, vor allem aber die stetige Entwicklung der Mannschaft gibt aktuell durchaus Anlass zur Hoffnung, auch wenn Geschäftsführer Klaus-Dieter Soldat vor Euphorie warnt. „Wir haben uns nach dem missglückten Saisonstart mittlerweile stabilisiert, aber wir müssen weiter konzentriert und fokussiert alle unsere Energie in die sportliche Weiterentwicklung investieren. Unser Weg ist richtig, aber wir werden auch vor Rückschlägen nicht verschont bleiben, das sollte uns bewusst sein“, gibt Soldat den Mahner.

Damit es in Oldenburg keinen Rückschlag gibt, hat Trainer Menc Exner im Training in dieser Woche nicht nachgelassen. Wohl auch, weil er selbst beim überzeugenden Auftritt in Travemünde noch immer Dinge gesehen hat, die es zu verbessern gilt. Hierzu dürfte vor allem auch die Steigerung der Effektivität gehören. Zahlreiche Chancen blieben in der ersten Halbzeit noch ungenutzt, eine Mannschaft vom Schlage des VfL Oldenburg dürfte solche Nachlässigkeiten konsequenter bestrafen, als es dem vom Verletzungspech gebeutelten TSV Travemünde möglich gewesen ist. Wie schnell ein solches Spiel dann aus dem Ruder laufen kann, mussten die Wismarerinnen bei ihrem letzten Auftritt in Oldenburg schmerzlich erfahren. Mit einer üblen 17:32-Packung wurden sie im Februar von den Niedersächsinnen auf die Heimreise geschickt – eine Niederlage, die für niemanden leicht zu verdauen war.

Revanchegelüste packen Trainer Menc Exner deshalb allerdings nicht: „Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, das ist uns zuletzt hervorragend gelungen. Wenn wir dann die Konzentration über 60 Minuten hochhalten und unsere leichten Fehler noch weiter minimieren, können, werden wir auch in Oldenburg erfolgreich dagegen halten.“ Dafür steht ihm erneut sein stärkstes Aufgebot zur Verfügung, lediglich auf Jasmin Oldenburg muss er vorerst verzichten, sie wird auf eigenen Wunsch zunächst nur in der zweiten Mannschaft aktiv sein.

Nicht verzichten muss die TSG auf die gewohnte Unterstützung von den Rängen. Auch zu diesem Spiel wird ein Fanbus eingesetzt. Für den Fahrpreis von 10 Euro können interessierte Fans um 11 Uhr am Hintereingang der Sporthalle die Reise nach Oldenburg antreten und das Team beim nächsten wichtigen Auswärtsspiel unterstützen.

Martin Nowack

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