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TSG-Team muss beim Staffelfavoriten antreten

Wismar TSG-Team muss beim Staffelfavoriten antreten

Die Drittliga-Handballerinnen aus Wismar reisen am Sonntag nach Oyten / Trainer Menc Exner kann weiterhin nicht auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen

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TSG-Spielerin Aileen Lück, die zum Auftakt gegen Vechta zweimal traf, und ihre Teamkolleginnen haben eine schwere Aufgabe vor sich. Die Wismarerinnen müssen am Sonntag zum TV Oyten, der zu den Staffelfavoriten zählt.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Nach dem enttäuschenden Heimauftakt mit der 25:30-Niederlage gegen Vechta haben die Drittliga-Handballerinnen der TSG am Sonntag um 15 Uhr beim TV Oyten die nächste Chance auf die ersten Pluspunkte der noch jungen Saison. Natürlich hätten die Wismarerinnen gerne mit einem Erfolgserlebnis im Rücken die Reise zum Staffelfavoriten angetreten, sehen sich aber nun bereits am zweiten Spieltag mit einer gewissen Drucksituation konfrontiert. Ein kompletter Fehlstart mit zwei Niederlagen soll nach Möglichkeit vermieden werden, um nicht gleich zu Beginn der Saison im Tabellenkeller zu landen.

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Die Drittliga-Handballerinnen aus Wismar reisen am Sonntag nach Oyten / Trainer Menc Exner kann weiterhin nicht auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen

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Dass die Aufgabe gegen den TV Oyten aber noch einmal ein Stück weit anspruchsvoller wird als gegen Vechta, ist bei der TSG aber allen Verantwortlichen klar. Schon in der letzten Saison kassierten die Hansestädterinnen gegen den späteren Tabellendritten zwei deftige Elf-Tore-Niederlagen (Heimspiel: 22:33, Auswärtsspiel: 23:34) und hatte damit gegen keine andere Mannschaft eine schlechtere Bilanz. Dass die Niedersachsen sich im Sommer personell noch einmal punktuell verstärkt haben und sich selbstbewusst selbst zu den Staffelfavoriten zählen, dürfte die Aufgabe für Wismar nicht leichter machen, zumal die TSG weiter nicht in Bestbesetzung antreten kann. Für Jasmin Oldenburg, Svea Pinkohs und Juliane Wieck dürfte ein Einsatz am Sonntag noch zu früh kommen.

Möglicherweise sieht es nach der zweiwöchigen Spielpause, die auf die Oyten-Partie folgt, personell dann schon wieder besser aus. Am Sonntag werden es allerdings die verbliebenen Spielerinnen richten müssen.

Dass der TVO nicht ganz unantastbar ist, haben die Damen vom TSV Travemünde im ersten Saisonspiel bewiesen. Mit einem couragierten Auftritt brachten sie den Favoriten zumindest phasenweise in Bedrängnis und unterlagen am Ende nur knapp mit 25:27. Für die Wismarerinnen sicherlich ein guter Anschauungsunterricht, aber ohne maximale Einsatzbereitschaft und eine deutlich bessere Chancenverwertung als im Spiel gegen Vechta werden die Ostseestädterinnen in Oyten ohne Chance sein. Das weiß auch Trainer Menc Exner, der dennoch zuversichtlich in die Partie geht: „Wir wissen um unsere Stärken, müssen diese allerdings auch auf die Platte bringen, um eine realistische Chance auf einen Erfolg zu haben. Mit einer ähnlichen Abschlussschwäche wie am letzten Samstag wird es schwer, die ersten Punkte einzufahren.“

Martin Nowack

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